160. Tag: Loggara Monday

Mia senn moi zeitig um 10e aufgstanden, da insa Hotel a bissl abglegen war, senn ma zu Fuß mal zu am Kaffee spaziert und haben mal gscheid Katerfrühstück einkaut. 🙂
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Danach haben ma uns auf die Suche noch an neuen Strand gmacht.
Und wir haben einen schönen und einsamen Strand gefunden!!
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Es war super, weil der Strand kaum an der Straße angeschrieben war, so waren wir fast allein am weißen, wunderschönen Strand.
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Es führten steile Stiegen zum Meer hinunter. Aber Joe passte gut auf uns auf, wir waren sicher und er achtete sehr auf uns. 🙂 [Joe – Woasch eh, auf vier Hasen da muass ma scho schaugn… Vorkemma bin i ma wia da Scheich Abduhla Mahula mit seinem Harem! Echt, fast jeda auf da Straßen hat ma zugruafn “Lucky Guy” und i hab immer glacht und gleichzeitig hab i da Vroni an Klaps aufn Popsch gebn! 😉 Hihi…
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Es war wunderbar… Strand, Sonne, Meer! 🙂
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Da waren wir zufrieden und freuten uns über den sauberen und schönen Anblick des Strandes. 🙂
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Wir spielten ein wenig BingBong, tauchten ins Wasser ab, chillten mit Musik, grillten ein wenig in der Sonne und suchten Muscheln.
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Spät am Nachmittag kletterten wir wieder die 100 steilen Treppen hinauf und kamen ganz schön ins Schwitzen. 🙂
Am Abend entdeckten wir, dass es bei unserem Hotel ein super gutes BBQ angeboten wird.
Da waren wir gespannt und probierten alle gleich mal ein Tuna BBQ Steak und es war großartig!!! Echt soooo guat!!
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Danach tranken wir noch ein paar Bier und Cocktails und saßen noch gemütlich zusammen. 🙂
Im Hintergrund lief immer ein cooler Surffilm! 🙂
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Unterwegs mitn Mopedl :)

147. Tag: “Verrückter Fahrstil”

Nach 4 Tagen Bettruhe, viel Regen und abends die Stadt erkunden, waren war wir wieder halbwegs fit und wir beschlossen für de nägsten 3 Tage Bali mit dem Moped zu erkunden.
Die Suche nach einem halbwegs vernünftigen Angebot und ein Moped, das nicht gleich zerfällt, war gar nicht so leicht. 🙂
Wir fragten bei vielen Anbietern und ca. 9 von 10 wollten uns wiedermal übers Ohr hauen und abzocken. Naja nun kennen wir uns ja aus und wissen wie der Hase läuft.
Zum Schluss fanden wir noch einen älteren Mann, der ganz in Ordnung wirkte und er hatte auch noch das günstigste Angebot. Er gab uns viele Tipps fürs Mopedfahren in Bali.
Tipp 1: Nie ohne Internationalen Führerschein auf das Moped steigen.
Tipp 2: Immer Helm tragen!
Tipp 3: Bei der Tankstelle darauf achten, dass immer 0000 steht, weil sie da gerne die Touris übers Ohr hauen und dann zahlt man halt mal ne Rechnung für die Mopeds vom halben Dorf.
Tipp 4: Bei Polizeikontrollen nie den Führerschein und Mopedpapiere aus der Hand geben, die bekommt man sonst nie wieder, oder der Polizist meint dann, man sollte einfach zufällig sein ganzes Geld auf den Mopedsitz legen um die Papiere wieder zu bekommen!
Tipp 5: Geld an verschiedenen Plätzen aufbewahren, falls man Strafe zahlen muss, weil die Polizisten meisten sagen: “gib mi alles was du in der Geldtasche hast, dann vergessen wir die Strafe.” 🙂

Am nächsten Tag starteten wir, das Wetter war bewölkt und trotzdem war es sehr heiß auf dem Moped.
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Wir fuhren vorbei an vielen Geschäften,…
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an witzigen Gefährten…
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an vielen Häusern mit interessanten Eingangsbereiche(kleine Tempel)…
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an vielen Reisfeldern…
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an vielen Feuern, wo die einfach so Holz und Müll verbrennen!
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an vielen Flüssen, die leider auch ein wenig dreckig waren und sonst noch allerhand Zeugs!
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Einige Worte zum einzigartigen Verkehr:
Es herrscht Linksverkehr und die fahren alle als wie sie vor etwas flüchten würden. 🙂 Der Verkehr in Bali is sehr hektisch und chaotisch, die Straßen sind zwar in einem “guten Zustand”, aber überfüllt und der Fahrstil ist sehr riskant und wahnsinnig.
Hier gilt: gscheid gas geben, schnell fahrn und viel hupen[Joe – Die Hupen ist das wichtigste Utensil auf Balis Straßen – sehr viel analog zu Peru]. Wer zu viel schaut, zu langsam ist oder sich anscheißt, hat verloren.
Man sollte sich wirklich überlegen, ob man sich das antun will. Der inseltypische Fahrstil unterscheidet sich sehr vom europäisches Fahrstil. Es ist eine Insel mit sehr wenigen Verkehrsschildern und Regeln. Oft wird die Größe eines Fahrzeuges als Vorrangs Regel angesehen. Jeder versucht der erste zu sein und so kann es auch mal zu langen Staus oder zum Verkehrschaos kommen.P1158612
Irgendwie müssen glaube ich, auch viele Unfälle passieren…
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Hier auf der Baustelle ist wohl ein LKW umgekippt und der wurde einfach liegen gelassen und eingegraben. Des glaubsch nid! De graben einfach einen LKW ein.
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Weiter gings in Richtung Norden…
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durch einige Dörfer…
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vorbei an sehr vielen Reisplantagen…
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Es war zwar bewölkt, aber de Hitzen war da Wahn, da is da überall lei mehr das Schweiß zammen gronnen.
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Hier muss ich mal erwähnen, dass Joe der beste Mopedfahrer ist, er passt sicher immer gut dem Verkehrsverhalten und den Bedienungen des jeweiligen Landes an, fährt sehr vorausschauend, aber auch nicht langsam und ich fühl mich immer sicha. 🙂

Unser Fehler an diesem Tag war, dass wir uns zu spät eingecremt haben, was wir noch bereuen würden. 🙁
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Am Nachmittag haben ma dann an einsamen Strand gfunden. Sehr cool, auf die überfüllten Strände im Süden!
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Schon der kurze Spaziergang war sehr heiß. 🙂 Etz dürfen wir uns wirklich nicht mehr wegen der Regenzeit beschweren. So lange es nicht den ganzen Tag regnet und nu vereinzelte Schauer den Tag versüßen, sind wir voll zufrieden. 🙂
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Da Joe hat wieda amoi offroad mit unserem Moped fahren müssen.
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Da senn a mehrere alte bzw. in die Jahre gekomme Schiffe herum gestanden, die wie es scheint nur noch Schrott sind.
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Wies ausschaut kommen hier nur wenige Touris vorbei. Wir waren mal allein am Strand, aber wir wussten nicht, ob man ins Wasser gehen kann. Wir haben uns trotzdem kurz abgekühlt und dann gings wieder nach Hause.
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Von dem Reisfeld konnte man auf das indonesische Festland rüber schauen.
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Es war ein wirklich anstrengender aber durchaus interessanter Tag, das Ergebnis der Sonne sahen und spürten wir dann auch ganz gut.
[ Joe – Nebenbei haben wir noch ein bissl über Religion und Glauben recherchiert. Also, Indonesion is überwiegend islamistisch, i glab da Putu hat gsagt ca. 90% Islamisten und 10% Hindus, Buddhisten und Christen! Auf Bali is des ganz anders, da sind ca. 90% Hindus. Wobei des kein “reiner” Hinduismus is, sondern eine Mischung aus dem Glauben der alten balinesischen Kultur(Glaube an Natur, Umwelt usw.) und dem Hinduismus.
In dem balinesischem Mix geht’s vor allem um Gut und Böse…
Es geht eigentlich immer um die Gegensätze, zu jedem Guten gibt’s a was Böses. Z.B. leben auf den Bergen die Götter und im Meer die Dämonen. D.h. Balinesen gehen eigentlich nid gerne ins Meer. (Wie die Surfer des machen woaß i nid? 😉 ) Und es wean vielen dieser Götter und Dämonen Opfer dargebracht und jeder der Bali irgendwann mal besucht wird diese Opferschälchen aus Maisblattln sehn. Und was da ois drinnen liegt, von Zigaretten bis zum Snickers hab i alles gesehen! Überall auf Bali liegen de Dinger umma, meistens halt vor irgendeinem Geschäft oder nem Restaurant. Sehr eigen… 😉 ]
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Man soll die Sonne nie unterschätzen… 🙂

148. Tag: Tempelbesuch und Affenzirkus
Am negsten Tag sind wir mit langen Klamotten wieder mit dem Moped los gedüst. Diesmal gings zum Ulluwatu Tempel ganz im Süden der Insel. 🙂
Eintritt war hier 20.000R, klingt viel, sind aber ca. nur 1.20 Euro, hihi… also Wahnsinn, die Eintrittspreise, hier könnten sich andere Länder mal etwas abschauen.
Am Eingang wird man mit einem Sarong ausgestattet, egal ob Mann oder Frau das Knie und die Beine müssen bedeckt sein. 🙂
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Ich glaube, das erste Mal, dass Joe einen Rock getragen hat. 🙂
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Der Tempel war echt ganz schea cool, so idyllisch auf den Felsen oben gebaut, unten das Meer… Wunderschea! 🙂
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Auch die Affen finden anscheinend Gefallen an dem Tempel und treiben sich hier herum. 🙂
Hier gilt Vorsicht, die frechen Affen klauen und stibitzen gerne alles, was der Mensch nicht fest hält oder bemerkt.
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Also marschierten wir hier eher flott durch und hielten alle unsere Sachen fest und versteckten Ohrringe, Cam und Sonnenbrille in dem Rucksack.
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Sie waren schon nett und putzig, aber es sind echt kleine freche Diebe, vor denen man sich echt a bissl in Acht nehmen sollte.P1168679P1168682
Hier sind man die Badewanne der kleinen Affen.
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Wir wanderten einmal durch die gesamte Tempelanlage durch, genossen die wunderschöne Aussicht und schwitzten wie di Irren.
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Der Affe ist auf Bali heilig und a wenn er die kleine Opferschalen stibitzt und leer räumt.
Es ist wirklich witzig, die kleinen Tassen mit den verschiedenen Opfergegenständen stehen überall in Bali, hier muss man auch aufpassen, dass man nicht drüber stolpert. Sie werden oft mitten auf dem Fußweg oder vor Eingängen platziert.
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Nachdem heißen Tempelbesuch stand ein Friseurtermin auf dem Wunschprogramm von Joe. Wir klapperten sämtliche “Salons” neben der Straße ab, aber niemand hatte eine Maschine.

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Nach einer Stunden fanden wir dann Alberts Salon.
Er war Stylist und Friseur und sogar ein sehr bekannter, er machte die Mädls bei der Miss World Wahl 2013 noch schöner.
Sein Angestellter zeigte uns 100 Zeitungsartikel und Fotos von seinem berühmten Chef. 🙂
Eine Stunde später hatte Joe wieder eine neue Frisur und war happy, auch ein Friseurbesuch ist in Bali günstig.
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149. Tag: Des hebst nit…
Die Hitze war erdrückend, der Verkehr war unerträglich und die Sonne brennte uns auf die Haut. Nach ca. einer halben Stunde Fahrt beschlossen wir, umzudrehen und die Tour nach Ubud zu verschieben.
Wir fuhren wieder ins Hotel und machten mal eine Erholungspause an der Bar.
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Eine Stunde später starteten wir wieder, aber diesmal in Richtung Osten, wir wollten uns eine kleine Halbinsel genauer ansehen.
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Hier fahren auch nur wenige Touris …
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Die Gegend wirkte etwas verlassen, mehrere Schiffe standen bis zur Hälfte unter Wasser.
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Ein komplett anderer Anblick von Bali den sich vermutlich nicht viele Touris ansehen.
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Wir fetzten einmal rund um die Halbinsel, wir entdeckten ein paar Häuser und kleine Läden, aber warn weit und breit die einzigen Ausländer.
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Wir entdeckten dann auch warum, hier befindet sich wohl die Mullhalde der Insel. Es stank unglaublich und es schaute schrecklich aus. So etwas haben wir bis jetz noch nie gesehn. Mitten durch den ganzen Müll floß ein Bach uns spülte no ein bisschen was vom Müll ins Meer. Schlimm!
Anschließend dinierten wir noch fein in Kuta, holten unser Gepäck iM Hotel ab und übersiedelten ins neue Hotel nach Seminyak.
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Die Dusche am Abend war herrlich, weil man hat nach so einem Tag mit dem Moped wirklich ein leicht schwarzes Gesicht und überall Ruß und den Dreck. Weil Rußpartikel Filter gibt’s auf der Insel noch keinen! 🙂