24. Tag: Los Angeles

Am Vormittag ham ma dann a paar wichtige Sachen für die weiter Reise erledigen miassen, Hotels buchen, Flüge buchen und so…
Danach san ma moi los zogen und san einfach durch die Stadt geschlendert.
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Mia wohnen in Downtown, wie sicha de Gegend is, woas i nit… wenn ma so ause geht, tat i sagen, beim Hellen OK, aber beim Dunkeln wars ma z’wax, wenn i dann de Leit in de Straßen triff. Mia is aufgfallen, da in USA reden ganz viele Leit mit sich selba alloa! Ganz komisch… Und da Joe moant dann imma de redn ihn u, und er will dann imma glei voll ins Gespräch kemma, bis i dann eingreif und ihn da va die komischen Leit wegtua! 😉
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Mia san durchs Finanzviertel spaziert, vorbei an der Disney-Concert Hall und so, es war hart, da Joe war immer schlechter beinond und sei Ausschlag is scho mehr wuan, de Sonne war glab i a nid guat!
[Joe] –> A Tipp va mia, nehmts in LA a Auto, de Stadt is zu Fuss fast nid begehbar… Die Stadt is ja nu “relativ” jung, des hoaßt de is erst richtig gwachsen wo’s scho Autos gebn hat.
Und LA is sehr gruaß, weil anscheinend habns va New York glernt, da hohe Gebäude bei Erdbeben usw. nid die beste Sach senn, deswegn senn in LA nid so viele Hochhäuser, aber va da Fläche her is die Stadt riesig! 🙂 Jedenfalls, da is echt ois komplett fürs Auto ausglegt, acht-spurige Straßen und es geht immer lei in oa Richtung! Z’fuaß is sowieso fast niemand unterwegs. Außer mia natürlich… 😉
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Deswegen ham  ma dann eher an Schatten gesucht. 🙂
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Des unten wars Gebäude von da Polizei.
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Dann san ma nu durch Little Tokyo durch spaziert, bissl Geschäften geschaut und am Ende der Staße, warn dann auf an Platz,
grad de US SUMO OPEN.
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Da ham grad de Frauen gekämpft, sowas sigst a lei in Amerika.
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Da hinten san dann de Manda Sumo-rRnger gstanden, de warn aber gar nit “groß” und “broat” und so wie mas kennt. Aber de habn sich ganz schea ins Zeig glegt, de Typn! 🙂
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Danach ham ma wieder an Weg zum Hotel aufgsucht, san an wilderen Straßen und Gegenden vorbei kommen. 🙁
Es is oafoach echt zach, i bin echt schockiert, wie viel Elend es da auf de Straßen gibt und neamb tut was. Es is so vü Müll umma, an jeder Ecke, schaut echt grausig aus und dreckig is ois und es stinkt echt grausig. Es liegen leida echt so vü Obdachlose auf de Gehsteige, Parkplätze, Straßen, aber teilweise ham de scho richtig eana Platz da eingerichtet. Da oane hat sogar a Matratze kab, Polster und so, der hat da fix gwohnt. Da sag neamb was und es hilft a neamb. Es is so wild, weil du gehst da vorbei, aus Touri, und alle reden die u und mechtn a Geld. Verschiedenste Sachen ham ma da gsehn, da oane hat frisch obn stehn kab: I need weed, oder ebn bier. Da ku ma fast nie hinschaun, weils de Leute echt schlecht geht, aber da san echt nit übertrieben, an jeder Ecke und auf alle Straßen sitzt jemand, aber quer durch, ham ma a junges Paar gsehn, Männer und Frauen jeden Alter. Da keat echt was unternumma, aber i woas a nit, is des di Amis wurscht oder tun de oafoch de Augen zu?!?!
[Joe] –> Des is oafach USA, des is ehna System. I glab da gibt’s des soziale Denken nid wia bei uns. Mia habn de alle imma volle load tu, i woit da jedem was geben, aber wenn des tuast, dann hasch ja selba nix mehr… Aber des hat mi echt a schockiert, wia viele Leit da auf da Straßen lebn, auf und auf ugschissn, uprunzt, auf so einem grausigen Gehsteig, zwischen ois Mull! Und a junge Leit… Vom Ausschaugn her echt a liabs Pärchen, lieg da im Dreck in da Sonne und bettelt di wegn a paar Penny u… Und nebenbei fahrt grad oane mit 500.000$ Auto vorbei… Irgendwia is die Welt da a bissi vadraht…