1 Woche SURFEN,SURFEN,SURFEN

168. Tag: Tschau Bali!
Nun ist es soweit, die fast 4 Wochen sind schnell vergangen und wir müssen uns von Bali verabschieden. 🙁
Nach einem letzten guten selbstgemachten Frühstück im Hotelzimmer, packten wir wieder mal unsere Rucksäcke zusammen. Der Platz in unseren Backpackern wird von Land zu Land weniger und wir müssen schon sehr gefinkelt packen, damit all unsere Sachen im Rucksack Platz haben.
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Um die Mittagszeit sind wir zum Flughafen gefahren, haben am Flughafen wieder dieselbe Prozedur, wie jedes mal durchgemacht. Jedoch gabs genau bei unserem Gepäck wieder Probleme, Joe befürchtete schon das Schlimmste, dass er sich nun von seinen 3 letzten geliebten Feuerzeugen trennen muss.
Der Beamte meinte nur: “No lighter, no no lighter, no zippos!”… Na supa… wir schauten schon etwas traurig, denn Joe wollte sich nicht von seinen Zippos trennen. Ich lenkte den Beamten ein wenig ab und Joe hatte de Idee, dem Beamten nur ein Feuerzeug von den 3 zugeben (der Gauner… 😉 ), dass er sich vielleicht damit zufrieden gäben würde 🙂
Langsam zog er das erste Zippo aus dem Rucksack und meinte noch, “but it is very expensive”. Daraufhin der Polizist: “No,no lighter, fuel, zippo is okay!” Maaa warn mia froh, dass de lei an Zippo Benzin wollten und de Feuerzeig se nit interessiert haben. 🙂
Also hieß es den ganzen Rucksack auspacken und den Benzin zu suchen, nach ca. 5 Minuten konnten wir ihn dann Gott sei Dank finden und abgeben und alle waren glücklich.
Mia warn bissl fertig, senn leicht ins schwitzen kommen und zu hart wars uns a, awa mia senn ja wieder moi gut davon kommen.
[Joe – I muss da jetz noch etwas klarstellen! Also, i hab das tollste Zippo in San Francisco gekauft und hatte an den “sichersten” Flughäfen in Amerika nie Probleme. In China war des dann as erste mal ein Problem! Aber wer weiß a, dass ma seit kurzem keine Feuerzeuge mehr im Handgebäck haben darf??? (I hab da a die Rechtsgrundlage a bissl gegoogelt und irgendwie wollen sie des jetz auf da ganzen Welt einführen, aber ob ma koane Benzin- oder Gasfeuerzeuge mitnehmen darf, da scheiden sich die Meinungen der Länder). Jedenfalls, hab i’s bei unserem Connectionflight in China ja nu verstanden, dass i des Feuerzeug aus meine Hosentasche abgeben hab müssen, weil hätt ja mit der ultrawaxen Flamme die Piloten bedrohen können, bzw. hätt i ja in da Kabine an Stuahl oder ähnliches anzünden können. 😉
Aber wo sie uns dann bei der Ausreise gsagt haben, dass wir kein Feuerzeug im normalen Gepäck haben dürfen, hab i’s echt nimma verstanden?? Glaben die Chinesen i steig übern Lüftungsschacht an Frachtraum ochi, suach mein Gepäck, klaub des Feier außa und geh dann zum Piloten und bedroh in dann mit meinem kleinen Seven Eleven Feuerzeug? Also scho a bissl verdreht des Ganze! Überhaupt in China, wo echt Jeder immer und überall raucht! 🙂
Jedenfalls hab i da bei der Ausreise va Bali scho gmoant de haben den Patschen va China übernommen und i müsst meine Feierzeig abgeben, aber es war ja dann doch nid so. 🙂 Aja und as Beste is, dass ma in China an echt jeda Ecken ein gefälschtes Zippofeuerzeug kaufen kann! 😉 ??]
Naja dann haben ma am Flughafen nu a Stunde gewartet, senn mit da Tigerair noch Singapur gflogen. Um ca. halb 8 senn ma am Flughafen voi hungrig ankommen. Singapur hot echt super öffentliche Zug- und Busverbindungen, da is voi easy und billig in di Stadt zu kommen.
TIPP: Eine Link Karte (12$) zu kaufen, diese 12$ beinhalten 5$ Kartengebühr und 7$ Guthaben. Ein weiteres Guthaben kann man sich beim Automaten oder bei den Schaltern drauf laden und dann kann man einfach immer bei jeder Fahrt ein- und ausstempeln und muss nid immer die 2S$ für “deposit”(de ma nimma zurückerhält) zahlen, wenn ma sich eine Karte kauft!

Um 9 Uhr abends sind wir dann im Hostel 5footwayinn in Chinatown angekommen, es liegt direkt neben der MRT Station Chinatown, also de Lage is perfekto!
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Die 4er Zimmer waren dann doch etwas kleiner als erwartet und wir waren mit 2 Chinesinnen im Zimmer, die leider kaum Englisch sprechen. Das kann noch spannend werden… 🙂 Am Abend machten wir es uns dann nach einem nit so guten Abendessen im etwas wackeligen und lauten Ikea Bett gemütlich und schliefen gleich ein.

167. Tag: Ausgesurft!
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Der letzte Tag, wo wir noch die Wellen reiten konnten. hihi…
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Jeder probierte noch mal sein Glück,
aber mit den Wellen ist es immer so eine Sache… 🙂
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Da bekommt man wirklich Respekt vor den Wellen, wenn man ein paar mal wirklich gscheid durchgespült wird. 🙂
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Was man auch richtig gut beobachten kann ist … Ebbe und Flut, also am Besten is es immer bei Flut (viel Wasser, mehr Abstand zu den messerscharfen Korallen), Nachmittag war meistens Ebbe und Surfen wäre nur mehr auf den Felsen oder direkt auf dem Riff möglich gewesen. Da man sich ja doch nicht unbedingt weh tun will, meidet man diese Gebiete dann doch lieber.
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Joe probierte noch auf der anderen Seite bei einem anderen Strand.
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Zuerst meinte er die Wellen wäre optimale Anfängerwellen und er wagte sich trotz waxen Sonnenbrands in die Fluten.
Doch nach mehreren riesen Wellen und Durchspülungen sah er dann ein, dass diese Wellen doch nicht wo optimal waren.
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Da Joe hat dann gmeint, er hat da sicher 2 Liter Salzwasser getrunken :), deshalb packten wir unsere Sachen und fuhren weiter nach Kuta.
Hier sieht man noch einmal unser geliebtes Strandhandtuch, das uns meine Mama geschenkt hatte, da es nun ausgedient und schon einige Gebrauchsspuren hatte, haben wir es am Strand gespendet. 🙂 Danke dafür liebe Mama, es war voi fein und mia hams oft braucht! 🙂
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In Kuta warn mega coole und große Wellen und hier war a ein Beach Break, des heißt die Wellen brechen erst am Strand.
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Diese Bedingungen sind gut für Anfänger…
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A bissl weiter draußen waren de Wellen echt genial…
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Aber da Joe hot sich schon eine kaut…
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Leider is dann ein Flosse beim Brettl bissl locker worden bzw. gebrochen, deswegen hat er dann de Surfsession abbrechen müssen. Schade, weils echt super gangen wäre, aber mia habens so a gut ausgenützt und viel Spaß mit dem Brettl kabt.
Somit hat sich da Joe vom Surfbrettl trennen müssen und es am Strand zurück gegeben.
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Danach haben wir noch ein a kühles Getränk genossen und bissl den andern Anfängern zugeschaut.
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Danach senn ma nu in a mega cooles Perlengeschäft gangen, i hab bissl was fis Atelier zum Basteln eingekauft und hatte voi de Freude damit. Das Abendessen haben ma nu beim Italiener verspeist und danach haben wir wieder die Heimreise nach Nusa Dua angetreten und senn dann voi fertig ins Bett kugelt. 🙂

166. Tag: Surfen in Nusa Dua
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So Joe war voi motiviert und konnte es gar nicht erwarten zum Strand zu kommen.
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Es war ein wunderschöner, sonniger und sehr heißer Tag.
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Beim Joe is ja so a Sache mit da Sonne; er is ja bissl weiß und naja de Sonne brennt ihn ziemlich schnell auf. Beim Surfen is des dann noch mal mehr, weils ja im Wasser a nu is. Er wollte es riskieren und nach gründlichem Auftragen von genügend Sonnencreme tauchte er ab und surfte bis zum Umfallen.
Diesmal gings raus aufs Riff, das hieß er musste erst mal ganz raus paddeln und wer schon mal surfen war, weiß wie anstrengend des sein kann.
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Am Vortag hatte er sich den Nacken irgendwie verrissen, deshalb konnte er nicht einschätzen, wie gut es gehen wird.
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Ich chillte inzwischen ein wenig, genoss die Sonne und beobachtete Joe aus der Ferne..
Nach ca. einer Stunde kam Joe schon etwas “rot!” aus dem Meer zurück, aber er war trotz leichter Erschöpfung immer noch voll begeistert und wollte gar nicht pausieren.

Er war nicht zu stoppen (wenn er grad bei anderen Sachen a so motiviert wäre 😉 ), am Nachmittag übersiedelten wir ein paar Meter weiter, weil hier ein Beachbreak war.
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Ein paar Urlauber meinten wohl, dass er ein Profi-Surfer wäre und wollten unbedingt ein Foto mit ihm machen. 🙂 De haben ihn aber vorher nid gsehn, sonst hätten sie gewusst, dass er jetz nid so der Profi is! 😉
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165. Tag: Surfen auf Turtle Island!
Vom Neuseeländer-Steve haben ma den Tipp kriegt, dass auf Turtle Island, auch Serangan genannt, a ein super Surfspot is und da haben ma natürlich glei hin miassen.
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As fetzig-gelbe Surfbrettl aufs schon etwas ältere Moped aufgeschnallt und schon is dahin gangen.
Da Weg dort hin war gigantisch, zu erst fahrt ma quer durchs Meer auf einer neuen und so fetten Brücke (de erst letzte Jahr im Oktober eröffnet worden is – da kürzt man die halbe Insel ab). Die letzten Kilometer fahrt ma dann auf a Schotterstraße, de so mega fette Löcher und Hügel kab hot, dass die lei mehr durch de Gegend kaut hot. 🙂 Da sich auf der Insel auch eine große Müllhalde befindet, riecht es auch dementsprechend, aber am Strand bekommt man davon Gott sei Dank nichts mit!
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Da senn de Wellen a außn aufn Riff brochen und ma hot erst moi a Zeitl ause paddeln miassn. Da hab i an Joe mal an Vortritt lassen. Fotos gibt’s da leide koane vom Joe, weil da war a oafach zu weit weg. Dafür hat a sich drei mal an Fuß am Riff aufgeschnitten!
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Zur Stärkung hots dann wohl an besten Maiszapfen auf ganz Bali geben, mei der war soooo gut!
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De Kühe laufen in Bali frei herum, eine is mal mitten aufn Strand daher kommen, de andern haben da bissl im Müll umagstieht.
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An späteren Nachmittag haben ma uns dann vertschüsst und senn wieder noch Nusa Dua hoam gfahrn.
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Aufn Weg warn ma ja wie de Obersurfer…
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Da sieht ma etz de oben beschriebene Schotterstraße… alle fahren irgendwo am Straßenrand, weil da hoit nur 100 statt 1000 fette Löcher senn.
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Da hab i etz a paar Fotos von da mega Brücke gemacht, de is voi de Abkürzung und führt einmal von Nusa Dua noch Kuta und einmal nu weiter aufe, wo ma dann zu der Müllinsel auße fahrn kann.P2029023P2029024
Bei de Bögen muss man Maut zahlen (30Cent)…
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Ein Bauwerk, des muss ma sich anschauen.
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Für de Mopedfahrer gibs bitte eine eigene, fette Spur!!
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Also echt sensationell, wobei am Vormittag is de Fahrt cooler, weil da nu Flut ist und am Nachmittag is dann Ebbe, da is nimma ganz so schön!
Mia haben dann insre Wertsachen ins Hotel gschmissen und senn ohne ois nu an Strand oche gfahrn, a bissl surfen.
Da Joe war dann mei Surfguide, hot ma immer de perfekte Welle angesagt, Tipps geben und sich mit mir durch de Wellen kämpft. Des war echt voi nett, weil irgendwann noch 2 Stunden warn ma dann ganz allein im Meer, de Sonne is unter gangen, es is immer dunkler worden, de Fischer senn schon langsam kommen und wir waren nu mitten drin beim Surfen.
Aber i bin mitn kloan Brettl aufdastanden und hab schon de Freude damit kabt, weil wie i jetzt weiß is mit dem fetten Longboard keine Kunst, aber beim Kleinen is schon um einiges schwerer. 🙂
Aber Dank Joe hats ma voi Spaß gmacht und war voi lustig a nu! 🙂

164. Tag: Surfen, Surfen, Surfen!
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hihi…also i muss sagen, auf dem Uboot-Longboard-Boot Surfbrettl war’s ja echt easy das Surfen, da dasteht mas echt leicht auf. A Wahn eigentlich, dass man es mit dem lernt. Einerseits gut, weil dann hat ma glei Erfolge und a Freud wenn ma aufsteht, aber anderseits ku mas nit mit an normalen Surfbrettl vergleichen.
Weil da is aufstehn dann nimma so easy und da muss ma sich dann schon zammreißen und fliegt a oft auf die Schnauze. 🙂
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I hab de perfekte Welle gesucht, aber es war echt nit leicht. Also i nimm ois wieder zrug, von wegen, das Surfen so leicht is und blabla. Des is mitn fetten, langen Brettl leicht, aber mitn kürzeren schaut de Sache schon anders aus.
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Waxl aufe und geht dahin…
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Eine nach der anderen…
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I glab wenn ma Snowboardet und Skateboard fahrt – senn des gut Voraussetzungen fis Surfen. =)
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Da Joesn hots scho voi heraussen ghabt, des schaut jetzt alles nid so spektakulär aus, aber es is echt nid leicht… 🙂
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So cool, i bin am Strand spazieren gangen und hab dann voi vü verschiedene Muscheln gfunden. 🙂 De kann i dann daheim in Atelier Veronesse Designs zu coolen Schmuck verarbeiten. 🙂
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Des heißt wenn i se nach Hause da schmuggle. 🙂
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163. Tag: Anschaffung von Moped und Surfbrettl!
Das Moped hatten wir bereits am Vortag mit Sarah gecheckt, jetzt fehlte uns nur noch DAS SURFBRETT. Joe sprach von nichts anderem mehr,… nur noch surfen, surfen, surfen!! 🙂
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In Nusa Dua am Strand war es zu teuer – Joe hatte von Einheimischen den Tipp bekommen, dass man in Kuta billigere Boards bekommt, deshalb düsten wir mit dem Moped mal schnell nach Kuta rauf um dort ein Surfbrett klar zu machen. Das hatten wir uns am Anfang leichter vorgestellt, aber mit viel Geduld und ein wenig Verhandeln, bekam Joe nach 2 Stunden endlich sein Surfbrett (für gerade mal 22€) und die nächsten 5 Tage konnte nichts mehr schief gehen. 🙂
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Natürlich mussten wir noch am selben Nachmittag nach Nusa Dua zum Strand die Wellen checken, fahren. 🙂 Ein Stress… hihi
Dort lernten wir am Strand Steve (aus Neuseeland, aufgewachsen in Südafrika und mit englischen Pass) kennen und er gab uns ein paar Tipps.IMG_3999
Nach einer Weile beschlossen die beiden Herrschaften dann, sich in die Fluten zu stürzen und die Wellen zu reiten.
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Die perfekten Bedingungen waren es nicht gerade, vor allem weil Joe ja noch ein Anfänger ist, aber er war nicht aufzuhalten.
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Siehe da, er hatte sogar beim ersten Versuch Erfolg und surfte die Welle. Nid schlecht… 🙂
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Also de Wellen waren echt zu groß und wax, vorallem fürn Joe, aber er kämpfte sich durch und probierte immer wieder. =)
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Er meinte dann auch es sei sehr anstrengend und eventuell waren die Wellen doch teilweise ein bisschen zu groß für einen Anfänger. 😉
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Wir genossen dann den Sonnenuntergang am Strand, quatschen noch ein wenig mit Steve. (der auch mit seiner Freundin auf Weltreise war)
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Abends gingen wir dann noch in eine gute Taverne essen und hüpften dann in die Federn.

162. Tag: Nusa Dua – ein Paradies!
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Nach einem guten Frühstück in einer Taverne packten wir die Badesachen ein und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Strand.
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Also ich glaube Nusa Dua ist irgendwie das Beverley Hills von Bali. Rein kommt man nur durch ein bewachten Eingangstor, wo man durchsucht wird und drinnen schaut alles aus, als wie wenn man in eine andere Welt eintauchen würde.
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Es ist soooo sauber und alles so wunderschön hergerichtet, die Pflanzen und Blumen sind voi gepflegt und alles is oafach schea!!
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Also de ganze Insel Bali is ja schea, aber man muss sagen mit da Sauberkeit haben ses einfach nit so, i woas nit woran es liegt, oder obs a zu an gewissen Teil de Touris sind, aber es liegt einfach viel Müll und Co rum.
Jedenfalls wenn man Nusa Dua betretet, dann meint ma echt ma is woanders und glabs zuerst amoi gar nima.
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De Straßen sind voi schea und es gibt Straßenschilder, Kreisverkehre und Zebrastreifen, de wirklich beachtet werden. 🙂
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Okay da drinnen wohnen und urlauben auch nur Leute, die gern etwas mehr für ihren Urlaub ausgeben wollen. Also Flitterwochen oder so… tat i ma da drin a gfallen lassen. 🙂 [Joe – den kompletten Teil (die Provinz) Nusa Dua haben mehrere Hotels zusammen gekauft und betreuen den a zusammen, d.h. es Leben da eigentlich keine Einheimischen, außer sie arbeiten in einem der vielen Hotels.
Mia warn schon voi gspannt, wie wohl da dann der Strand aussieht und unsere Erwartungen wurden erfüllt.]P1298899
Es war ein schöner und feiner Sandstrand, ohne Müll und Co, mit vielen Muscheln und Palmen, die Schatten spendeten.
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Da fühlten wir uns gleich wohl, suchten uns ein nettes Plätzchen unter den Palmen und relaxten ein wenig.
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Beim Schwimmen traf Joe ein paar Einheimische, bei denen er sich gleich wegen der Surferei erkundigte und ein wenig mit ihnen plauderte.
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Am Abend spazierten wir gemütlich wieder zurück zum Hotel, kehrten noch in ein Restaurant ein und dinierten romantisch im Freien mit den Mücken.
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Anschließend quatschte uns noch eine nette junge Frau an, ob wir nicht eine Massage mochten. Zuerst hatten wir dankend abgelehnt, aber sie hat uns dann ein super Angebot im Double-Massageroom angeboten, da konnten wir nicht wiederstehen. Sarah war ihr Name und sie war echt nett und freundlich, klar wollte sich uns auch etwas verkaufen, aber die Massage war wirklich gut und sie half uns auch noch ein Moped für die nächsten Tage zu checken. 🙂

161. Tag: Verabschieden von den Mädls! 🙁
Nach einem gemeinsamen netten Frühstück im Kaffee, hieß es schnell noch packen, auschecken und ins nächste Hotel umziehen.
Wir fuhren gemeinsam mit dem Mädls in Richtung Flughafen, verabschiedeten uns noch und checkten im neuen Hotel ein.
Mia war an dem Tag nicht besonders gut und mein Magen machte einige Faxen, deshalb bewegten wir uns an dem Tag nicht mehr aus dem Hotel und hofften, dass die Beschwerden nur kurz andauern.

Unterwegs mitn Mopedl :)

147. Tag: “Verrückter Fahrstil”

Nach 4 Tagen Bettruhe, viel Regen und abends die Stadt erkunden, waren war wir wieder halbwegs fit und wir beschlossen für de nägsten 3 Tage Bali mit dem Moped zu erkunden.
Die Suche nach einem halbwegs vernünftigen Angebot und ein Moped, das nicht gleich zerfällt, war gar nicht so leicht. 🙂
Wir fragten bei vielen Anbietern und ca. 9 von 10 wollten uns wiedermal übers Ohr hauen und abzocken. Naja nun kennen wir uns ja aus und wissen wie der Hase läuft.
Zum Schluss fanden wir noch einen älteren Mann, der ganz in Ordnung wirkte und er hatte auch noch das günstigste Angebot. Er gab uns viele Tipps fürs Mopedfahren in Bali.
Tipp 1: Nie ohne Internationalen Führerschein auf das Moped steigen.
Tipp 2: Immer Helm tragen!
Tipp 3: Bei der Tankstelle darauf achten, dass immer 0000 steht, weil sie da gerne die Touris übers Ohr hauen und dann zahlt man halt mal ne Rechnung für die Mopeds vom halben Dorf.
Tipp 4: Bei Polizeikontrollen nie den Führerschein und Mopedpapiere aus der Hand geben, die bekommt man sonst nie wieder, oder der Polizist meint dann, man sollte einfach zufällig sein ganzes Geld auf den Mopedsitz legen um die Papiere wieder zu bekommen!
Tipp 5: Geld an verschiedenen Plätzen aufbewahren, falls man Strafe zahlen muss, weil die Polizisten meisten sagen: “gib mi alles was du in der Geldtasche hast, dann vergessen wir die Strafe.” 🙂

Am nächsten Tag starteten wir, das Wetter war bewölkt und trotzdem war es sehr heiß auf dem Moped.
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Wir fuhren vorbei an vielen Geschäften,…
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an witzigen Gefährten…
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an vielen Häusern mit interessanten Eingangsbereiche(kleine Tempel)…
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an vielen Reisfeldern…
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an vielen Feuern, wo die einfach so Holz und Müll verbrennen!
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an vielen Flüssen, die leider auch ein wenig dreckig waren und sonst noch allerhand Zeugs!
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Einige Worte zum einzigartigen Verkehr:
Es herrscht Linksverkehr und die fahren alle als wie sie vor etwas flüchten würden. 🙂 Der Verkehr in Bali is sehr hektisch und chaotisch, die Straßen sind zwar in einem “guten Zustand”, aber überfüllt und der Fahrstil ist sehr riskant und wahnsinnig.
Hier gilt: gscheid gas geben, schnell fahrn und viel hupen[Joe – Die Hupen ist das wichtigste Utensil auf Balis Straßen – sehr viel analog zu Peru]. Wer zu viel schaut, zu langsam ist oder sich anscheißt, hat verloren.
Man sollte sich wirklich überlegen, ob man sich das antun will. Der inseltypische Fahrstil unterscheidet sich sehr vom europäisches Fahrstil. Es ist eine Insel mit sehr wenigen Verkehrsschildern und Regeln. Oft wird die Größe eines Fahrzeuges als Vorrangs Regel angesehen. Jeder versucht der erste zu sein und so kann es auch mal zu langen Staus oder zum Verkehrschaos kommen.P1158612
Irgendwie müssen glaube ich, auch viele Unfälle passieren…
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Hier auf der Baustelle ist wohl ein LKW umgekippt und der wurde einfach liegen gelassen und eingegraben. Des glaubsch nid! De graben einfach einen LKW ein.
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Weiter gings in Richtung Norden…
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durch einige Dörfer…
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vorbei an sehr vielen Reisplantagen…
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Es war zwar bewölkt, aber de Hitzen war da Wahn, da is da überall lei mehr das Schweiß zammen gronnen.
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Hier muss ich mal erwähnen, dass Joe der beste Mopedfahrer ist, er passt sicher immer gut dem Verkehrsverhalten und den Bedienungen des jeweiligen Landes an, fährt sehr vorausschauend, aber auch nicht langsam und ich fühl mich immer sicha. 🙂

Unser Fehler an diesem Tag war, dass wir uns zu spät eingecremt haben, was wir noch bereuen würden. 🙁
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Am Nachmittag haben ma dann an einsamen Strand gfunden. Sehr cool, auf die überfüllten Strände im Süden!
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Schon der kurze Spaziergang war sehr heiß. 🙂 Etz dürfen wir uns wirklich nicht mehr wegen der Regenzeit beschweren. So lange es nicht den ganzen Tag regnet und nu vereinzelte Schauer den Tag versüßen, sind wir voll zufrieden. 🙂
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Da Joe hat wieda amoi offroad mit unserem Moped fahren müssen.
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Da senn a mehrere alte bzw. in die Jahre gekomme Schiffe herum gestanden, die wie es scheint nur noch Schrott sind.
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Wies ausschaut kommen hier nur wenige Touris vorbei. Wir waren mal allein am Strand, aber wir wussten nicht, ob man ins Wasser gehen kann. Wir haben uns trotzdem kurz abgekühlt und dann gings wieder nach Hause.
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Von dem Reisfeld konnte man auf das indonesische Festland rüber schauen.
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Es war ein wirklich anstrengender aber durchaus interessanter Tag, das Ergebnis der Sonne sahen und spürten wir dann auch ganz gut.
[ Joe – Nebenbei haben wir noch ein bissl über Religion und Glauben recherchiert. Also, Indonesion is überwiegend islamistisch, i glab da Putu hat gsagt ca. 90% Islamisten und 10% Hindus, Buddhisten und Christen! Auf Bali is des ganz anders, da sind ca. 90% Hindus. Wobei des kein “reiner” Hinduismus is, sondern eine Mischung aus dem Glauben der alten balinesischen Kultur(Glaube an Natur, Umwelt usw.) und dem Hinduismus.
In dem balinesischem Mix geht’s vor allem um Gut und Böse…
Es geht eigentlich immer um die Gegensätze, zu jedem Guten gibt’s a was Böses. Z.B. leben auf den Bergen die Götter und im Meer die Dämonen. D.h. Balinesen gehen eigentlich nid gerne ins Meer. (Wie die Surfer des machen woaß i nid? 😉 ) Und es wean vielen dieser Götter und Dämonen Opfer dargebracht und jeder der Bali irgendwann mal besucht wird diese Opferschälchen aus Maisblattln sehn. Und was da ois drinnen liegt, von Zigaretten bis zum Snickers hab i alles gesehen! Überall auf Bali liegen de Dinger umma, meistens halt vor irgendeinem Geschäft oder nem Restaurant. Sehr eigen… 😉 ]
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Man soll die Sonne nie unterschätzen… 🙂

148. Tag: Tempelbesuch und Affenzirkus
Am negsten Tag sind wir mit langen Klamotten wieder mit dem Moped los gedüst. Diesmal gings zum Ulluwatu Tempel ganz im Süden der Insel. 🙂
Eintritt war hier 20.000R, klingt viel, sind aber ca. nur 1.20 Euro, hihi… also Wahnsinn, die Eintrittspreise, hier könnten sich andere Länder mal etwas abschauen.
Am Eingang wird man mit einem Sarong ausgestattet, egal ob Mann oder Frau das Knie und die Beine müssen bedeckt sein. 🙂
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Ich glaube, das erste Mal, dass Joe einen Rock getragen hat. 🙂
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Der Tempel war echt ganz schea cool, so idyllisch auf den Felsen oben gebaut, unten das Meer… Wunderschea! 🙂
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Auch die Affen finden anscheinend Gefallen an dem Tempel und treiben sich hier herum. 🙂
Hier gilt Vorsicht, die frechen Affen klauen und stibitzen gerne alles, was der Mensch nicht fest hält oder bemerkt.
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Also marschierten wir hier eher flott durch und hielten alle unsere Sachen fest und versteckten Ohrringe, Cam und Sonnenbrille in dem Rucksack.
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Sie waren schon nett und putzig, aber es sind echt kleine freche Diebe, vor denen man sich echt a bissl in Acht nehmen sollte.P1168679P1168682
Hier sind man die Badewanne der kleinen Affen.
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Wir wanderten einmal durch die gesamte Tempelanlage durch, genossen die wunderschöne Aussicht und schwitzten wie di Irren.
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Der Affe ist auf Bali heilig und a wenn er die kleine Opferschalen stibitzt und leer räumt.
Es ist wirklich witzig, die kleinen Tassen mit den verschiedenen Opfergegenständen stehen überall in Bali, hier muss man auch aufpassen, dass man nicht drüber stolpert. Sie werden oft mitten auf dem Fußweg oder vor Eingängen platziert.
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Nachdem heißen Tempelbesuch stand ein Friseurtermin auf dem Wunschprogramm von Joe. Wir klapperten sämtliche “Salons” neben der Straße ab, aber niemand hatte eine Maschine.

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Nach einer Stunden fanden wir dann Alberts Salon.
Er war Stylist und Friseur und sogar ein sehr bekannter, er machte die Mädls bei der Miss World Wahl 2013 noch schöner.
Sein Angestellter zeigte uns 100 Zeitungsartikel und Fotos von seinem berühmten Chef. 🙂
Eine Stunde später hatte Joe wieder eine neue Frisur und war happy, auch ein Friseurbesuch ist in Bali günstig.
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149. Tag: Des hebst nit…
Die Hitze war erdrückend, der Verkehr war unerträglich und die Sonne brennte uns auf die Haut. Nach ca. einer halben Stunde Fahrt beschlossen wir, umzudrehen und die Tour nach Ubud zu verschieben.
Wir fuhren wieder ins Hotel und machten mal eine Erholungspause an der Bar.
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Eine Stunde später starteten wir wieder, aber diesmal in Richtung Osten, wir wollten uns eine kleine Halbinsel genauer ansehen.
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Hier fahren auch nur wenige Touris …
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Die Gegend wirkte etwas verlassen, mehrere Schiffe standen bis zur Hälfte unter Wasser.
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Ein komplett anderer Anblick von Bali den sich vermutlich nicht viele Touris ansehen.
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Wir fetzten einmal rund um die Halbinsel, wir entdeckten ein paar Häuser und kleine Läden, aber warn weit und breit die einzigen Ausländer.
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Wir entdeckten dann auch warum, hier befindet sich wohl die Mullhalde der Insel. Es stank unglaublich und es schaute schrecklich aus. So etwas haben wir bis jetz noch nie gesehn. Mitten durch den ganzen Müll floß ein Bach uns spülte no ein bisschen was vom Müll ins Meer. Schlimm!
Anschließend dinierten wir noch fein in Kuta, holten unser Gepäck iM Hotel ab und übersiedelten ins neue Hotel nach Seminyak.
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Die Dusche am Abend war herrlich, weil man hat nach so einem Tag mit dem Moped wirklich ein leicht schwarzes Gesicht und überall Ruß und den Dreck. Weil Rußpartikel Filter gibt’s auf der Insel noch keinen! 🙂