JOHANNESBURG

179. Tag: Chilliger Sonntag in Joburg
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Wir genossen ein wundervollen Sonntagsfrühstück vom Hotel, danach waren wir uns nicht sicher, ob wir nochmal raus sollen.
Beim Auswärtigen Amt stand, man sollte am Sonntag die Stadt meiden, keine Ahnung was speziell am Sonntag in Johburg so gefährlich sein soll.
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Da Diego, unser Lieblingslöwe, is natürlich a mit dabei und mia gfrein uns schon voi, wenn ma dann die echten Löwen sehn.
Jedenfalls haben wir uns keinen Stress gemacht, haben viel für die kommenden 3 Wochen, unserem Roadtrip geplant, diverse Filme geschaut, geschlafen und fein ghabt.
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Abends senn ma dann nu fein essen gangen und haben an  gemütlichen letzten Tag in Joburg verbracht.

178. Tag: Stadtrundfahrt und Apartheid Museum
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Was auch sehr “sicher” sein soll, ist eine Stadtrundfahrt mit einem Sightseeing-Doppeldeckerbus. Den es e in jeder größeren Stadt gibt und der auch in Joburg die perfekte Rute fährt, damit man alle Viertel und wichtigsten Sehenswürdigkeiten mal bestaunen kann.
Wir haben nun sehr viele Fotos von der Stadt gemacht, hier könnt ihr euch mal ein Bild von Johannesburg machen. Die Stadt wird nämlich wegen dem gefährlichen Ruf sehr selten besucht, die meisten schnappen sich gleich ein Auto und fahren aus der Stadt raus.

So nun eure Stadtführung durch Joburg:
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Es gibt sehr viele Hochhäuser…
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…sehr viele Gebäude, die leer stehen und nicht mehr bewohnt sind… die müssten erst wiedermal renoviert werden. Das liegt daran, dass viele Firmen wegen der hohen Kriminalität aus dem Zentrum in umliegende Regionen ausgewandert sind. Oft kann man entdecken, dass der unterste Stock von Gebäuden komplett zugemauert wurde, da sich sonst anscheinend Gangs in den unbewohnten Gebäuden einnisten und auf eigene Faust die Räume vermieten!
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Johannesburg ist a sehr lebendige Stadt, man sollte erwähnen, dass Nelson Mandela auch nach seinem Tod in Johannesburg sehr, sehr präsent ist (Johannesburg is nicht die Hauptstadt von SA)! 🙂 Nebenbei ein gutes Zitat von ihm: “Vieles scheint unmöglich, bis es jemand macht!”
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Man kann auch einige Baustellen sehen, weil sich die Stadt unglaublich schnell entwickelt und wandelt. Lt. dem Guide hat sich bei jedem Besuch von Johannesburg irgendein Viertel wieder komplett verändert.
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Es gibt anscheinend jeden Tag etwas Neues zu entdecken…
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Unzählige bunte Geschäfte zieren die Straßen…
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Man kann auch einige prunkvolle Gebäude beobachten, hier(unten) das Gerichtsgebäude, dass in der Zeit der Apartheit erbaut wurde. Leider wurden hier sehr viele Menschen zu unrecht verurteilt und lt. Guide wurde in dem Gebäude auch viele Leute gefoltert.
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Johannesburg war ja die Goldgräber CITY und überall in der Stadt zeugen noch immer viele Gebäude und Einrichtungen von den unglaublichen Goldfunden. Gegründet wurde Johannesburg 1886 als Zeltlager für die Goldgräber! 🙂 Nebenbei, Südafrika ist immer noch der größte Gold und Diamanten Exporteur der Welt.
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In manchen Straßen tummeln sich total viele Leute und dadurch erscheinen die Straßen sehr bunt und farbenfroh.
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Die Kleidung ist teilweise sehr westlich und vom Preis her sehr günstig.
Aber man kann auch viele Frauen in traditionellen farbenfrohen Gewändern mit vielen Mustern beobachten.
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Hier ist das Zusammenleben zwischen Arm und Reich gleich Tür an Tür, eine Straße schaut noch etwas besser aus, dann kommt die nächste Straße, wo alles schon etwas älter und nicht mehr soo schön aussieht.
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Im Viertel Soweto schaut alles ganz anders aus, hier wohnen fast nur Schwarze und man sollte hier lt. Audioguide unbedingt einen Guide dabei haben. Er hat das dann irgendwie so nett erklärt, dass womöglich die vielen Kulturen etwas viel für einen Touristen wären und man dieses und andere Viertel meiden sollte! 😉
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Des war auch eines der Viertel, dass in der Zeit der Apartheid gegründet wurde und in dem ab 1948 nur Schwarze leben durften bzw. mussten. Sie wurden aus der Stadt vertrieben, ihre Wohnungen wurden teilweise abgerissen und in einem dieser Vororte (auch Townships genannt) untergebracht. Des glabsch echt nid! Aber zu dem ganzen Thema Apartheid später mehr!
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Sehr viele Firmengebäude stehen leer…
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Man kann noch viele alte Goldminen sehen, aber in Johannesburg wead heute kein Gold mehr abgebaut!
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Was wir a nid wussten, dass Pferderennen total beliebt sind und wenn eine Veranstaltung ist, die ganze Stadt Kopf steht und das Rennen besucht.
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Hier ein paar Heisl am Stadtrand…
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Man ku teilweise echt coole Graffiti Zeichnungen in der Stadt finden…
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Es gibt auch eine Themen- und Freizeitpark zum Thema Gold. Da haben sie einfach eine alte Goldmine zu einem Vergnügungspark umgebaut! Schaut sehr, sehr cool aus!
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Das wäre dann Gold Reef City, ein großes Hotel und Casino. P2159528
Es gibt in der Stadt anscheinend sehr, sehr viele große Casinos und Glücksspiel is sehr beliebt.
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++Ausgestiegen sind wir beim Apartheidmuseum++
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Dieses Museum ist ein absolutes Muss für jeden Besuch, laut Reiseführer. Und es war sowas von erschreckend, dass wir es kaum glauben konnten. In dem Museum wird die Zeit der Apartheid (von 1948 bis 1994) komplett aufgearbeitet und dargestellt und wir haben des so echt nid gewusst.

Sicher habn ma gwusst, dass mit Nelson Mandela Südafrika den ersten demokratisch gewählten Präsidenten erhalten hat und dass die schwarze Bevölkerung unterdrückt worden is, aber in welchem Ausmaß is wirklich schauderhaft! Oben auf dem Foto sieht man des eh scho gut! Des war der Eingang ins Museum! Man hat dann eine Eintrittskarte als entweder “WHITE” oder “NON-WHITE” bekommen und man hat dann einen der beiden Eingänge benutzen müssen. So hat in Südafrika jedes öffentliche Gebäude ausgschaut.

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Es war erstens schon amoi so schräg, dass der zweite Weltkrieg und die Rassendiskriminierung, die stattgefunden hat in Südafrika anscheinend irgendwie vorbei gegangen is. Bis 1994 (des muass ma sich amoi vorstellen, des is nid amoi 20 Jahr her) hatten in Südafrika eigentlich nur die weißen Rechte.
A Wahn… z.B. hat die damalige Regierung des Land aufgeteilt und 70% vom Land hat den 15% Weißen ghört und 30% haben Schwarze besitzen dürfen. Südafrika wurde aufgeteilt in Weiße (die waren die einzigen die wählen durften), Farbige, Inder und Schwarze (die haben so gut wie keine Rechte ghabt). Schwarze durften z.B. keine höhere Schulen besuchen, man wollte die schwarze Bevölkerung zu günstigen Arbeitern erziehen, Schwarze durften keine Spirituosen trinken die von weißen hergestellt wurden. Schwarze durften sich nicht auf Stränden und sich nur unterm Tag in den Städten zum arbeiten aufhalten. Und mussten sich alle zwei Wochen von ihrem Arbeitgeber eine neue “Aufenthaltsgenehmigung” für die Stadt holen.
Also i war echt paff…
Sie wurden in jeder Beziehung diskriminiert. Es gab eigene “Pässe” in denen die “Rasse” vermerkt wurde und dementsprechend die Rechte des jeweiligen festgesetzt wurden.
Getestet wurde die “Rasse” z.B. in dem man einen Holzstock nahm und diesen in die Haare steckte, blieb der Stock stecken, wurde man als “Schwarzer”(weil die schwarzen ja stärkeres Haar haben) und nicht als “Farbiger” abgestempelt! In der Zeit is anscheinend der Kurzhaarschnitt bei de Schwarzen so beliebt worden.
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Es is dann a um 1990 eine Art Bürgerkrieg ausgebrochen, weil immer mehr Schwarze bzw. die ANC den Rücktritt der weißen Regierung und die Abschaffung der Apartheid forderten. In der Zeit wurde dann die AWB (Afrikaner Weerstandsbewegung: A rechtsradikale Partei) immer stärker! Die meisten Mitglieder der Partei waren Buren(ausgewanderte Holländer), die sagen ja noch immer sie sind die einzigen richtigen Afrikaans! A die komplette Regierung va 1948 weg waren eigentlich Buren! Des glaubt man echt nid, wenn man die Videos va die Machtdemos der AWB sieht. Wia Parteitage der NSDAP!
Hier die Logos der AWB: image image
Unglaublich oder? Anscheinend 100.000 aktive Mitglieder…
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Des unten is ein orginal Schild aus einem Bus… Wie wax… Also, i hab’s echt nimma geglaubt!
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Also, ich könnte da jetz echt noch ein bisschen was schreiben, aber man kann sich des eh alles auf Wikipedia, bzw. im Internet durchlesen. Bzw. glaub i, man muss des Museum oder eben Südafrika besuchen um des Ausmaß zu verstehen. Die ganzen originalen Videos, Bilder und Schilder usw… Man glaubt einfach nid, dass des bis 1994 so war! Deshalb jetz noch ein paar Fotos vom Museum und dann geht der Trip mit Bus weiter!
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In dem Musem hat ma a die hunderten “Rassengesetze” lesen können. Wüd! Anscheinend haben sie ja die komplette Politik auf wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt, dass man verschiedene Rassen nicht untereinander mischen soll!
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Da oben beim letzten Bild sieht man, wie kompliziert das Wählen dann 1994 war, da hat ma mehrere Stellen durchlaufen müssen.

Danach sind wir wieder in den Bus gehüpft und weiter durch die Stadt Joburg gedüst…
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Hier die Skyline von Joburg…
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Beim Foto unten sieht man ganz hinten, das Fußballstadium des neu für die Weltmeisterschaft 2010 gebaut wurde. Und anscheinend hat es sich schon refinanziert mit Konzerten und Großveranstaltungen!
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Hier oben sieht man eine stillgelegte Miene.
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Das meist gefahrene Auto… Des is a so grenzgenial, es fahren echt sehr viel Golf I herum! Aber die heißen da nicht Golf sonder VW City… Es is irgendwie eine Mischung aus 1er under 2er Golf. Und die Armaturen schauen a so aus, wie wenn des Auto hier grad neu rausgekommen wäre! 🙂 Jedenfalls meiner Meinung nach eine zeitloses(design) wunderschönes Auto der Golf! 🙂
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Des Gebäude oben soll wie ein Diamant aussehen und die Vielseitigkeit von Joburg darstellen.
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Man sieht auch einige Leute einfach herum sitzen und ratschen.
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Hier noch ein Bild von der Bierwelt. 🙂
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Also de Busse fahrn a voi vü umma, des senn die Transportmittel für die Arbeiter!
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Die Stadt macht zammen mit einigen Künstlern so Kunstprojekte, da “verschönern” sie dann die Stadt.
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De Fahrzeuge da oben senn in der Zeit der Apartheit va da Polizei vü gefahren worden, mit de senn Soldaten Polizisten durch Demonstrationen gfahrn.
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Da sieht ma die Nelson Mandela Brücke…
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Bei einem sehr lebendigen Viertel mit tollen Kaffees und Restaurants im The Grove sind wir auch vorbei gefahren.
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Das Gebäude(leider haben wir nid as ganze dauf) war das Regierungsgebäude in der Apartheit. Und des schaut echt gruselig aus, ois so braun und total gruaß! Da woitns die Macht demonstrieren!
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Von dem Viertel Hillbrow wird man eher gewarnt und dieses sollte man auch nur mit einem Guide besuchen, ansonsten könnten eher gefährliche Sachen passieren.
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Das waren die Gefängnisse, de stehen heute alle leer, aber in denen is anscheinend sehr wild zugangen und es waren sehr viele politische Gefangene zu unrecht inhaftiert.
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Aber es gibt auch einige schöne und modere Gebäude zu bestaunen.P2159592
Diese Statue war zum Andenken an die Männer, die in den Mienen das Gold abgebaut hatten und denen die Stadt zu verdanken ist.
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Nach der coolen Busfahrt sind wir noch mit dem Lift auf das höchste Gebäude mit Aussichtsplattform gefahren und haben Joburg noch von oben genau unter die Lupe genommen. 🙂 P2159611
Hier nun Fotos von allen 4 Himmelsrichtungen…
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Anschließend huschten wir schnell wieder zurück ins Hotel, weil es schon knapp vor 6 war und im Dunkeln sollten man sich nicht mehr auf Joburgs Straßen aufhalten. 🙂

177. Tag: World of beer und Newtown
Am zweiten Tag marschierten wir nach einem außervorzüglichen Frühstück mit an afrikanischen Bauernbrot in die Stadt los.
Wir kamen vorbei an einer alten Miene, die zur Ehren der vielen Arbeiter aufgestellt wurde, hier kann man einem Mienen-Walk gehen, das hatten wir eigentlich auch vor.
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Aber irgendwie senn ma dann in Downtown Joburg gstanden und haben uns hier mal umgeschaut.
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Es hatte eigentlich nix gefehlt, man begegnete einigen Leuten auf der Straße und die Gegend war jetzt eher schmutzig, so wie wir’s schon von anderen Citys gewohnt waren. 🙂 Aber wir hatten immer noch die ganzen Schauergeschichten im Kopf und konnten einfach nicht so relaxt wie sonst durch die Straßen ziehen.
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Das Handy hatte ich im BH versteckt, wir hatten nur ein paar Rand mit und die Bankkarten, Pass, Kameras und Co hatten wir im Safe in Hotel eingesperrt.
Da kamen wir zufällig bei der World of Beer vorbei und beschlossen(da Joe wollte unbedingt eini) gleich mal, dem Museum einen Besuch abzustatten.
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Wir mussten kurz warten und dann ging die Führung durch die Bierwelt schon los.
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Die Eingangshalle…
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Hier hatten sie eine Kutsche in Kleinformat vom Oktoberfest in München aufgestellt.IMG_4257
Das Museum war cool, man ging von Raum zu Raum und bekam überall eine spannende Videovorführung mit viel Dramatik und Musikeinlagen zu hören und sehen. Wie die Hochkulturen z.B. die Ägypter schon vor 1000enden von Jahren die Kunst des Bierbrauens kannten und massenweise Bier tranken. 🙂 Und wie dann schlussendlich das erste “helle” Bier so wie wir das kennen in Pilsen von einem Bayrischen Braumeister erfunden wurde! Hoch interessant. Und durstig is ma worden! 😉
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Ein Bier, welches die Frauen von einem afrikanischen Stamm brauen(per Hand – echt genial), durften wir auch kosten.
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Danach gings durch verschiedene Räume weiter und in ein Saloon.
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Im Africian Lion bekamen wir frisch von der Zapfsäule ein südafrikanisches Bier und es war sehr gut.
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Durch Räume aus früheren Zeiten konnte man auch spazieren, hier war alles nachgestellt, aber überall standen Bierflaschen, es gehörte einfach zum Alltag dazu.
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Die genaue Herstellung von Bier haben sie auch wieder spannend mit Videos erklärt und man spazierte durch so eine nachgestellte “Produktionsstätte”.
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Die Details von diversen Biersorten konnte man sich auch auf verschiedenen Computer durchlesen und sogar die Werbespots dazu anschauen.
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Danach gabs auf der Dachterrasse noch zwei gratis 2 Bier pro Person zum Trinken. Die Führung machten wir mit einem deutschen Lehrer und einer südafrikanischen Lehrerin zusammen und saßen dann noch mit ihnen auf der Terrasse und ließen uns einige interessante Dinge über SA erklären!
Wir aßen später noch einen Rindeintopf, der sooo gut war, und hatten dann e a bissl an Stress, dass wir aus dem etwas unsicheren Downtown zu unserem Hotel heim kamen. 🙂
Aber ois guat gangen.

176. Tag. Ankunft in Jo’burg

Wir flogen um 2 in da Nacht in Singapur los, das Flugzeug war irgendwie halb leer. Zu unserer Freude, wir hatten beide eine eigene Sitzreihe und somit jede Menge Platz!! 🙂 Man muss wieder erwähnen, dass die Singapurairline ein geniale Fluglinie ist, wir wurden permanent mit Snacks versorgt und es standen unglaublich viele Filme und andere Unterhaltungen zur Verfügung! 🙂
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Somit verging die Zeit wie im Fluge und 10,5 Stunden später, kamen wir ordentlich ausgeschlafen und durchgeschüttelt happy in Johannesburg an.

Wir hatten uns am Vortag noch genau alle Meldungen und Gefahren vom auswärtigen Amt für Südafrika durchgelesen, danach hatten wir eher gemischte Gefühle.
Da standen so viele echt wilde Sachen, dass wir uns etwas unsicher waren, ob Südafrika zum Schluss unserer Weltreise schon eine gute Entscheidung war. Naja die Flüge sind gebucht und wir werden ja sehen, wie es uns dann geht!

Internetmeldungen:
REISEWARNUNGEN für Südafrika:
Besonders in den Großstädten Johannesburg, Durban, Kapstadt und Pretoria hat die Gefahr deutlich zu genommen.

+ Opfer von Gewaltkriminalität zu sein
+ Besondere Vorsicht in den Vierteln von Johannesburg
+ Touristen sollten sich unauffällig kleiden und verhalten.
+ Größere Summen an Bargeld, Reisepass und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe deponiert werden
+ Kameras und Mobiltelefone möglichst wenig zur Schau stellen
+ Von Fremden angebotene Getränke nicht angenommen werden, da sich Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden häufen
+ Vorsicht ist auch beim Geldwechsel bzw. bei Bargeldabhebung an Geldautomaten geboten, da viele nachher brutal ausgeraubt werden
+ Auch bei Kreditkartenbezahlung sollten die Karten nicht aus den Augen gelassen werden, um das weitverbreitete illegale Kopieren des Magnetstreifens („skimming“) zu vermeiden. 

+ Im Fall eines Überfalls sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, da sich die Täter in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft auszeichnen und generell mit Messern oder Schusswaffen ausgerüstet sind.
+ Bei Verwendung von Mietautos ist wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen („vehicle hijacking“) Vorsicht an roten Ampeln und an Einfahrten zu Wohnhäusern etc. geboten; Autos sollten von innen verriegelt und die Fenster grundsätzlich geschlossen sein und Handtaschen, Mobiltelefone, Fotoapparate, etc. niemals sichtbar im Auto liegengelassen werden! An Ampeln und Einfahrten sollte prinzipiell – besonders nach Einbruch der Dunkelheit – ein Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug bzw. der Einfahrt eingehalten werden, um gegebenenfalls rasch wegfahren und ausweichen zu können. Da des Öfteren von brutalen Einbrüchen – durch Einschlagen der Scheiben mit Steinen berichtet wurde. Fahrzeuge sollten nur auf gut beleuchteten und/oder bewachten Parkplätzen abgestellt werden.
Usw., usw…
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Also haben wir uns so gut es geht getarnt(siehe Foto) ;), dass ma nit auf Fallen. Nach einem Powernap bis zum Nachmittag haben wir uns dann aus dem Hotel gewagt, aber mia senn so brutal aufgfallen, nu mehr war nit möglich gewesen. Es waren da echt nur Schwarze!
Wir sind ein bissl um “die Häuser” gezogen und sind vorsichtig durch die Straßen geschlichen, aber das mulmige Gefühl ging irgendwie nicht weg. Man weiß irgendwie nicht was passiert, die Ungewissheit, bzw. was sich die Menschen denken, wenn sie uns sehen bzw. uns anstarren. Vermutlich liegt es auch einfach daran, dass man das einfach nicht gewohnt ist, dass hier alle eine andere Hautfarbe besitzen. Jedenfalls, nach einem Happen Essen und ein bisschen durch die City spazieren haben wir uns wieder íns Hotel verzogen. 🙂
Unser Tipp, lest euch nicht vorher die wilden Storys und Reisewarnung durch, da man sich dann nicht besonders wohl fühlt und man eher mehr als weniger auffällt! 😉