44. Tag: Copacabana

As Frühstücksbuffet vom Hotel is echt gewaltig. Da zahlt sich da höhere Preis glei aus, wenn wir zwoa amoi richtig Essen. Danach gings top fit bei noch bewölktem Himmel an die Copacabana. Es is zwar a bissl da Wind gangen, aber mia hams uns doch fein gmacht.
2 Meter Wellen hupfen, Sandburg bauen, 100 Verkäufer am Strand abwimmeln, Bier trinken und Relaxen, wir haben uns nichts entgehen lassen. Manchmoi hat de Sonne a kurz vorbei geschaut.
Danach noch eine Coco Nut fürn Joe und einen Caipi für die Vroni und a schöner Nachmittag ging zu Ende.
Abends habn ma uns dann hübsch gmacht und senn a de Promenade runter spaziert. Mia senn dann glei fündig worden, ham a nettes Restaurant ausgesucht, da an Table Grill für 2 Personen bestellt und unser Hunger war somit auch wieder gestillt.
I muss sagen des Lokal hat echt ganz normal ausgschaut, tolle Live Musik, nette Kellner und super Essen.
Mia bzw. I (Vroni) hab zerst bissl braucht, bis i checkt hab, warum da soviel gut aussehende-junge- etwas knapp bekleidete Damen kommen und gehen. 🙂
I habs echt nima glaubt, dass des „Geschäft mit der Liebe“ da sooooo blüht und echt so offen ausgelebt wird und nid irgendwie versteckt oder ein Geheimnis drum gemacht wird.
De Mädls san da durch marschiert, haben sich de ganze Männer-Auswahl einmal angschaut und beim zweiten zufälligen Spaziergang durchs Lokal haben sie sich zufällig a Feuer oder was ausglichen und habn sich an den Tisch gsitzt.
Da Joe hat scho gwusst, dass des in Rio normal is, aber i hab nur mehr gschaut, weil is nid glauben hab kennen, wie offensichtlich des ganze abläuft. I glaub ja da „Chef“ der Damen is sicher in dem Lokal gsitzt und hat ois im Auge behalten. I war dann echt etwas schockiert, aber ja da lafts anders wie bei uns.
Entweder war des normal in dem Lokal oder es sag einfach keiner was, weil de Mädls ja auch dem Umsatz erhöhen, naja mia ham dann nu ein Glasl trunken und beschlossen, dass ma uns noch a Eisä holen und zum Hotel züruck marschieren. 🙂
[Joe] I hab’s echt nid glaubt, dass die kloane Vroni aus Brixlegg des so schockiert hat, des war hoit da „Skandal im Sperrbezirk“
„Da stehn die Nutten sich die Füße blatt“… 🙂 Hihi!
In dem Lokal warn sehr, sehr viele ältere Herren (meist allein und eher hellere Typen – hat a irgendwia a bissl nach Mafia ausgschaut) und die Damen senn ummagschwanzelt wia bei da Biene Maja. 🙂
Aber irgendwann war’s mia dann a z’hart, weil wenn i oane gracht hab, habn mi glei Fünfe nach an Feier gfragt. 😉
Aber ma muaß ehrlich sagen, da waren scho überdurchschnittliche Schönheiten dabei, aber auch ein paar der älteren Generation, also quer durch, aber es war sehr offensichtlich. Rio hoit. 🙂

PS: Leider gibs zu diesem Beitrag keine Fotos, weil wir die Cam im Hotelsafe eingesperrt haben.
Tipp: In Rio kann man schon jeden Wertgegenstand mitnehmen, aber auf offener Straße sollte man’s nid herzeigen. 🙂 Sonsch bisch selber Schuld. 🙂

43. Tag: Rio bei Regen

De Nacht war so eher schlecht, zhoaß war ins und mia ham nimma eindaschlafen, weil unser ganzer Schlafrythmus verschoben war, etz san ma bis 2 wach glegen, haben mit de Mücken gekämpft und gwartet bis hell wird. (Korrektur Joe) I, hab um oans nachm gemütlichen fernsehen eingschlafen, wia a Stoa. War eigentlich überhaupt koa Stress. Am Morgen ham ma uns dann scho riesig aufs Frühstücksbuffet gefreut.
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Scho in da Nacht hats zu regnen begonnen, des war voll schad,
aber so haben ma echt amoi gar nix tu und nur Tv gschaut, geblogt, Sachen für die Weiterreise recherchiert, geschlafen und den Tag echt moi blau gmacht. Ku echt a was, amoi an ganzen Tag gmiatlich ummaliegen.
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Wie jeder woas braucht ma des a amoi und bei Regen foit oan des glei nu viel leichter.
Um 5 san ma doch nu aussn Hotel ausse und as erste moi an Strand, de Copacabana uschaun, is echt voi cool. 🙂image9
Viel war bei dem Wetter am Strand echt nit los, aber a paar Leute haben sich sogar ins Meer gewagt.
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Da Räumungsdienst war a nu fleißig.image5
Mia zwoa an da Copacabana. 🙂 A nid schlecht oda wia oda was?
Da senn ma dann am Strand entlang spaziert und haben uns dann a feines Lokal zum dinieren gesucht.
Abends san ma dann nu ins Fitnessstudio gangen, mal was für die Figur tun, nicht dass ma nu auffallen in Brasilien. 🙂