174. Tag: Schnäppchenjagd

Nach dem eine gewisse Person de letzten 4 Tage von nichts anderem mehr gesprochen hot, außa Kamera hin und Kamera her, Schnäppchen hin und Schnäppchen her,… haben wir unbedingt noch mal ins Elektronik Paradies – Sim Square fahrn miassn. In Chinatown senn ma gestartet und mir da U-Bahn dahin gefahren.
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Also des Geschäft is echt da Wahn, auf mehreren Stockwerken gibs ois was das Männerherz begehrt. Da könnte sich auf einmal ein Mann lange in einem Shoppingcenter aufhalten und die Frau wartet!! 🙂
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Zerst haben ma mal UV Filter für unsere Cams gekauft, des braucht ma unbedingt… 😉
Des war das erste Schnäppchen und eigentlich woiten ma dann a lei nu a bissl “schauen”… und wir überlegten stundenlang…hin und her!
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Und schlussendlich hat da Joe dann nu bei einem unglaublichen Schnäppchen zugeschlagen! 🙂
Nachher war da Joe dann total happy und grinste von einem Ohr zum anderen! 😉 So wie immer, wenn irgendetwas günstig kauft! 🙂
Mia senn dann Beide sehr, sehr zufrieden noch was essen gegangen und haben uns dann später wieder auf die Hostelterrasse gsessn und Kaffee getrunken! 🙂

172. Tag: Chinatown und Little India

Gleich neben unserer Unterkunft war das Heritage Museum von Chinatown.
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Wir entschlossen uns das Museum zu besuchen.
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Es wird die Geschichte von Chinatown und Singapur näher beschrieben. Wie die Leute eingewandert sind und wie sich Chinatown bzw. die Chinesen in Singapur (sind ja 90%) im Laufe der Zeit entwickelt haben.
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Früher wurde in Chinatown, Opium geraucht, viel getrunken, viel gespielt und Prostitution war auch weit verbreitet. Alles was Spaß macht wird gleich als Böse angesehen… 😉
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Der Tisch war ein Original Tisch aus einem Spieler-Dent, wo man sah wie es meistens nach viel Alkohol und eine verlorenen Spiel aussah… Des vor mir is ein Messer und da war überall Blut!
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Auf den Wänden waren sehr viel Ausschnitte bzw. Zitate von diversen Leuten von früher aufgelistet, die echt unglaubliche Geschichten erzählen.
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Auch hier konnten wir die Liebe zum Detail von Singapur beobachten. Sie haben sich wirklich viel angetan und probiert frühe Chinatown detailliert nachzustellen und es ist ihnen wirklich super gelungen.
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Hier die Märkte… wo sie mit verschiedenen Waren handelten…
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Es gab sehr viele Goldschmiede, da es in der Gegend um Singerpur herum ein Goldrush gab und dann viele Einwanderer auf das Handwerk aufsprangen.
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Hier war ein Model vom damalig höchsten Gebäude (Hotel) aufgebaut, von dem sich viele Selbstmörder runter stürzten.
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Im Bild unten sieht man eine Sterbekammer…
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Hier ein etwas älteres Modell einer Kamera… (Made in CHINA)
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Hier sieht man die Aufteilung vom früheren Chinatown…
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Im Bild unten ist ein Querschnitt mit der Aufteilung von einem Haus in Chinatown zu sehen. In dem Haus wohnten mehrere Familien auf engstem Raum zusammen. Echt unglaubliche Geschichten, wenn man sich das heutzutage vorstellen würde…
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Nun Detailbilder, wie die einzelnen Räume ausgesehen haben.
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Joe stand hier in der Küche und am Ende der Küche war das Klo, das Geschäft wurde in einen Kübel verrichtet. Beim Entleeren des vollen Kübels passierte schon das ein oder andere Unglück… 😉
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In so einem Zimmer haben mehrere Personen gewohnt, geschlafen, anscheinend viel Opium geraucht( da liegt die Opiumpfeife) und gehaust. Unvorstellbar…
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Im Obergeschoss des Hauses waren mehrere Wohnungen, die nur eine Größe von ca. 4m² hatten, wo aber dennoch mehrere Personen (ganze Familien) lebten.
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Im unteren Geschoss hatte z.B. der Anzugmacher seine Firma, also die Schneiderei, seine eigene Küche, WC und seinen Wohnraum.
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Die Schneiderei war echt cool, da fühlte ich mich gleich wohl und legte Hand an, kanns kaum erwarten, daheim wieder kreativ sein! 🙂
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Irgendwie war die Werkstatt doppelt so groß wie die Wohnung, also das Anzuggeschäft blühte.
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Es war wirklich ein interessantes Museum und so hatten wir einen groben Überblick, wie Chinatown entstand und die Geschichte davon.
Nach dem Museumsbesuch machten wir noch eine Kaffee- und Nudelpause auf der Dachterrasse im Hostel.
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Des wars erste Mal, dass wir Nudel aus dem Becher gegessen hatten, sonst sieht man ja total viele damit, aber wir trauten uns noch nicht. Joe wagte es und kaufte sich ein Nudelsuppe.
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Da gibt man dann kochendes Wasser für 3 Minuten rein, die Geschmackstoffe dazu und fertig ist das Gericht.
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Mit der Auswahl des Hostels war wir happy, die Zimmer waren zwar etwas klein, aber es war sauber und die Terrasse war gemütlich.P2099314

Danach machten wir uns mit der MRT auf den Weg nach Little India.
Hier sahen wir dann wieder eine ganz andere Welt, man meinte plötzlich man sei in einem anderem Land.
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Es war wirklich alles nur Inder auf der Straße, kaum Touristen und auch keine Chinesen oder andere weiße Menschen.
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Die Straßen und Häuser waren hier auch anders, es war alles sehr bunt und verspielt, etwas Müll war dann in diesem Viertel doch zu sehen und der Geruch war auch anders.
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Wir waren zwar noch nie in Indien, aber so ähnlich stell ich’s mir vor.
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Dort findet man viele kleine Läden.
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Viele Gemüsehändler, Schmuckhändler, Gewürzhändler, Shops mit Seide und diversen Stoffen, Händler mit Klamotten, Blumengirlanden oder Glasschmuck.
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Die Preise waren recht niedrig, wobei hier die Qualität von manchen Sachen wahrscheinlich auch nicht die Beste ist.
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Jedenfalls fand ich eine Villa Kunterbunt nach der anderen und das gefiel mir persönlich am Besten, so viele Farben und so schön bemalt. Sehr cool! 🙂
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Also wir fielen irgendwie voi Gas auf, ja es war Sonntag, aber ich weiß nicht wo die anderen Touris waren bzw. die noch interessantere Frage ist, wo waren die indischen Frauen?? Auf den Straßen, Parks und Plätzen waren wirklich nur Männer zu sehen, keine einzige Frau…P2099336
Beim Weg zurück zur Ubahn sprach uns ein Ranger an, er war der Lockvogel zu einem Restaurant, er verkaufte es gut und wir beschlossen hier zu dinieren.
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Ja leider hat uns das indische Essen nicht besonders zugesagt, die Portionen war eher klein, es war mir etwas zu scharf und der Preis war gesalzen. Hihi… aber die Location war cool!! 🙂

Später am Abend sind wir nochmal vor die Tür gegangen und wollten ein bisschen durch Chinatown schleichen.
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Plötzlich hörten wir ein lautes und kräftiges Feuerwerk gleich um die Ecke. Da mussten wir natürlich gleich hin um zu checken, was da geboten wurde.

Wir sahen viele Menschen…
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Wir sahen viele Lichter…
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Wir sahen viele Wägen….
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Wir sahen viele aufwendig verkleidete Personen…
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Es war ein wunderschöner Umzug, den Anlass bzw. den Name des Umzugs wissen wir leider nicht.
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Aber es muss irgendetwas Besonders gewesen sein…
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Hier wieder zu sehen, die Details… echt irre…
Um halb 10 am Abend veranstalten die so eine Parade!?!?!
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Es ging um das Thema Singapur, es wurden alle möglichen Sachen dazu auf tollen Wägen auf LKWs dargestellt.
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Mei des war wie Fasching…so toll! 🙂
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Des war wieder so a toller Zufall, dass mia 2 da zufällig vorbei kommen, aber was auch immer das für Veranstaltung war, es war echt sehenswert und so toll!!! 🙂