141. Tag: Himmlisch…

Es war unser letzter Tag im schönen Peking. Es ist irgendwie Schade, dass wir keinen längeren Aufenthalt in Peking eingeplant hatten. Die Stadt hat wirklich so viel zu bieten und China hatten wir wieder mal unterschätzt. Naja müssen wir halt irgendwann nochmal nach China reisen um die restlichen tollen Sachen zu entdecken und gscheid einkaufen gehen.
An unserem letzten Tag sind wir früh aufgestanden, damit wir den Tag noch gut ausnützen können.
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Bei ausgezeichneten Wetter haben wir uns zu Fuß zum Temple of Heaven auf den Weg gemacht.
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Die Strecke dorthin haben wir ein wenig unterschätzt, aber ein etwas längerer Marsch durch die Stadt war auch interessant.
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Aber die Straßen waren sehr bunt geschmückt und nett zum Anschauen und durch Marschieren. 🙂
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So cool… I hab dann auf der anderen Straßenseite ein großes Gebäude gesehen und es hat den Namen Pearl City gehabt. 🙂
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Da hab i natürlich hin miassen, schauen was so für Perlen und Schmuckzeug in China gibt. Hat mich brennend interessiert…P1108541
Aber als wir durch de Türen ins Gebäude rein sind, bin i leida enttäuscht worden. Es war einfach ein Einkaufsgebäude, wo man wirklich alles kaufen hat können, also nix mit Original, sondern natürlich alles Made in China und good China-Quality. 🙂

Okay mia senn etz echt schon a Zeitl aufn Weg und unsere Nerven senn vielleicht nimma de Besten, aber es is einfach anstrengend, wenn die immer alle anreden und jeder will da an gleichen Schmarrn verkaufen. :/P1108545
I verstehs e, de leben davon, aber i woas nit, warum alle Leute meinen, dass sie di immer anreden müssen?!?! I tat viel eher was kaufen, wenn i da einfach mal in Ruhe schauen kann, ohne dass i ma anhören muss: “good quality, nice price, cheaper, cheaper and madam only for you… discount. 🙂 HAHA… Am Anfang wars echt nu lustig, aber momentan is mia des persönlich einfach zu viel und etwas zu hart.
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An Joe hats interessiert, was ein Iphone 5 kostet, etz hat er bei a paar Händler gefragt, wie viel des kosten würde. Er hots nima glaubt, de Preise waren so billig, sicha warns “Fälschungen”, also Original China Qualität, aber es hot echt ois gleich ausgschaut. [Joe – Also, des glabsch echt nid, es gibt echt jedes Handy, fürs Iphone 5S wollte er nur umgerechnet 10€… 10€? Da kostet ja normalerweise da Karton mehr!!! 🙂 🙂 I hab’s echt nid gelaubt… Dann hab i ma des Teil amoi angschaut! Und siehe da, da war mei alter Gameboy schnella (und hat scheanare Farben ghabt, obwohl a lei schwarz-weiß war)… SOOOOO GEIL, die Chinesen!! Also, wenn de a Handwerk können, dann is es Kopieren, vermutlich ku ma da a a Lehre als “Kopierer” 😉 machen! Also, es hat in dem echt riesigen Einkaufszentrum koa oanziges originales Gerät gebn! 🙂
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A ein paar Sachen für unsere Cam hätten ma gerne kauft, haben auch einen Händler gefunden, aber der war a ein kleiner Gauner.
Das erste Preisangebot war 200Yuan, das zweite 170Yuan, wir überlegten ein wenig, sein nächstes Angebot war 100Yuan, wir fragten ob es mit Kreditkarte möglich sei zu zahlen. Darauf kamen das sensationelle Angebot von 70Yuan, wir überlegten, der Verkäufer hatte keine Geduld mehr und zuckte aus. Der wurde auf einmal laut und flippte ein wenig aus, Joe wurde dann auch laut, etwas lauter als der Verkäufer (I glab da Joe hat a scho nimma so vü Nerven für de Typn). Super und ich mitten drin.. das war wohl nix, ich bremste Joe dann ein wenig, der Verkäufer fluchte weiter, und wir zogen weiter. Haha… Gott sei Dank haben ma da nix gekauft, da wäre sich auch noch ein böses Erwachen gwen. Wer weiß was der uns dann wirklich bei der Kreditkarte abgebucht hätte. Tzzz…Zuerst freundlich, aber wehe du überlegst 5 Minuten, dann zuckens aus.

Des war wieda so a Sache… Chinesen können auch aufdrehen. 🙂
Naja wir verließen darauf hin den Laden, Perlen habe ich keine gesehen, also könnte man den Name a auf ”Fake” City ändern.

Anschließend sind wir zum Himmelstempel spaziert. Der Eintritt war 10Yuan, was wir nicht wussten, dass der Eintritt nur für den Park um die Tempelanlagen war.
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Drinnen wärs dann nu überall zum Zahlen gwen, wenn alle einzelnen Tempelräume sehen wolltest. De haben ja bissl an Schuss.
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Mia senn dann mal durch die gesamte Tempelanlage spaziert und haben uns halt ois von aussen angesehen. 🙂
Die Vroni steht da wieder auf dem Marmorweg, auf dem nur der Herrscher gehen hat dürfen! 😉
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Der “Temple of Heaven” war für die Herrscher in der Ming und Qing Dynastien der Platz, wo sie für a gute Ernte gebetet haben!P1108560P1108561
Es is echt wieder ein riesen Komplex, der wieder von einer gewaltigen Mauer umgeben ist. Irgendwann, is da komplette Tempel abgebrannt, aber sie haben ihn dann in einem Jahr wieder aufgebaut!P1108562 P1108558
Die Architektur is echt wieda genial, also hoit ganz, gant anders als  bei uns! So vü Liebe zum Detail, kann ma si echt anschauen! 😉
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Des war as Meditationsgebäude vom Herrscher! 🙂
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Wia ma auf der Kartn sieht, is der Tempel von oben gesehen unten rechteckig und oben rund! Bzw. schaug die obere Hälfte, wia a Kuppel aus! Des haben die Chinesen so gebaut, weil sie früher geglaubt haben, die Erde sei rechteckig und der Himmel rund! A geil, oder? Mi tat echt interessieren, wann die Chinesen des mit dem heliozentrischem Weltbild gecheckt haben? Aber egal…
Aja, in dem Tempel haben die Chinesen a nu so ein Gebäude gebaut wo ma, wenn ma was gegen eine Wand sagt, des auf der gegenüberliegenden Seite des runden Gebäudes hört! Sehr faszinierend. Aber des gibt’s ja in Europa a a paar moi! 🙂
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Jedenfalls senn ma dann nach dem Besuch des Tempels zurück in unsere Straße, haben da nu a paar echt waxe Schlitten gsehn und haben uns dacht mia haben nu genug Zeit um mitn Taxi zum Airportshuttle z’fahren.
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Mir habens uns in da Lobby von unserem coolen Hotel fein gemacht und gebloggt und für die Weiterreise recherchiert.
Mia haben aber nid bedacht, dass Wochnende is und da anscheinend alle Pekingianer mitn Taxi zum Ausgehen fahren. Deswegen habn ma um halb 10 echt koa Taxi gfunden! Voll bepackt mit tollen Sachen(unseren Rucksäcken) senn ma durch Peking spaziert bzw. schon eher gerannt, aber es war echt koans frei! Nach ca. a halben Stund und scho voll an Stress, weil da letzte Airportshuttel um halb 11 gfahren is, senn ma dann zur U-Bahn und senn dann nach drei mal umsteigen beim Airportshuttle gwesen! Auf dem Weg dorthin senn ma nu auf de Teehausmafia troffen, de nu schnell zwischendrin an schnellen Tee trinken woit, würde nicht lange dauern… ja genau, e scho wissen…de Kiah!! Eine Action und ein Stress, aber es is sich echt nu ausgangen… 🙂 Aber pünktlich auf halb 11 senn ma mit da U-Bahn bei der Airport Express Station ankommen. Da Schaffner hot scho gschrien: LAST TRAIN und mia senn lei mehr durch de Türen eine und warn sooo froh!! I ja schon voi verkühlt und da Joe a nit top fit, haben ma gschwitzt wie in da Sauna. 🙂 Hauptsache wir haben den Zug datan, des war des Wichtigste!
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Am Flughafen haben ma ma dann noch 3 Stunden Wartezeit gehabt, aber mit dem Flughafentheater vergeht de Zeit e schnell. In China senns echt narrisch, du darfst kein Feuerzeug ins Land mitnehmen und du darfst mit keinem ausreisen. Super, dass da Joe auf der Weltreise seine Feuerzeugsammlung aufstocken wollte.(zwei habens ihm bei der Einreise schon abgnommen)… So er hatte 3 Feierzeuge im großen Rucksack und ich sein großes Thailand Feuerzeug in meinem Rucksack. Na klar, wo wurde der Alarm ausgelöst?? Bei meinem Rucksack, er wurde durchgesucht und das super versteckt zwischen den Unterhöschen wurde aufgedeckt. Wirklich schade um das gute Teil, aber Gott sei Dank ging keine Alarm bei Joes Rucksack los, der hatte immer hin die teuren Zippos im Gepäck. Noch mal Glück gehabt, aber sauer waren wir trotzdem. Der Plan war, vom Feuerzeug das Gas auszulassen und de Beamten klar zu machen, dass es e kaputt is, dass hat anfangs fast geklappt, aber nach 15mal probieren, war doch noch eine kleine Flamme. So musste Joe sich von seinem noch nicht verwendeten tollen Feuerzeug leider am Flughafen verabschieden.

So, des war dann Peking gwesen, “zai jian” China! Ab ins hoaße Bali zum Surfen! 🙂

140. Tag: Auszeit vo de Chinesen

An dem Tag haben wir mal etwas Ruhe gebraucht und haben im Hotelzimmer gechillt, geschlafen und einfach nix tan.
I hab mi glaub i in de letzten Tag verkühlt, mia senn de Kälte einfach nimma gwöhnt, also wars mal gleich gemütlich nix tun.
An späteren Nachmittag senn ma dann decht nu in de Kälte raus, senn um die Häuser und Blöcke spaziert.
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Wir senn a bei a schean Kirche vorbei kommen, da wo grad a großer Chor chinesische Lieder gesungen hat. Des hot e ganz gut klungen und war nett zum Zuhören.
Mia haben aufn Weg so a kleines Ladä auf da Straße gefunden, de Frau hot a so Omelett mit Ei und so andere chinesischen Sachen drinnen gemacht und da haben ma natürlich glei zugschlagen.
Noch 2 Stunden senn ma wieder ins Hotel zurück gekehrt, de Teehaus Mafia hot a wieder Dienst kab und uns angequatscht. Da Joe hot sich vorgnummen, was Dummes zu sagen, aber dann ku mas e nit wenn de Diandla vor dia stehn und 100 Komplimente und nette Sachen sagen, wir haben dann dankend abgelehnt und gschaut, dass ma weg kommen. 🙂 [Joe – I woit echt was sagen… so z.B. “lasst’s mi raten, es wollts einen Tee trinken gehen, seids Studentinnen und kemmts zufällig aus Shanghai” und dann nu was blödes…
Aber i sag’s eich, de schauen echt sowas va nett aus und garnid wia Leit, de di abzocken wollen… Des glabsch nid!! Solche Schauspieler, da is da Johnny Depp a scheiss dagegen! 😉

139. Tag: Chinesische Mauer und Sommerpalast

Nun war es wirklich soweit und endlich fuhren wir zur chinesischen Mauer. Wir freuten uns voi drauf!!! 🙂 Wir hätten bald verschlafen, weil Joe einfach den Wecker ausstellte, anstatt zu schlummern. 🙂
Dennoch pünktlich um halb 8 standen wir und das gebuchte Auto mit persönlichen Chauffeur vor dem Eingang.
Wir vereinbarten mit Bernhard, dass wir ihn um ca. 8 Uhr bei seinem Hotel abholen, ein witziger Zufall, er hatte auch verschlafen. Seine Rezeption hatte ihn nicht geweckt und so war er zur vereinbarten Zeit nicht am ausgemachten Platz! Zuerst dachten wir, dass hoffentlich nichts passiert sei… Aber dann weckten wir ihn im Zimmer und alles war in Ordnung! 🙂 Es war aber nicht weiter schlimm, weil der Chauffeur stand uns den ganzen Tag zur Verfügung. 🙂
Um halb 9 waren dann alle mehr oder weniger a bissl verschlafen im Auto und die Reise zur chinesischen Mauer konnte los gehen.
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Der Weg dorthin war auch interessant, man bemerkte, dass man das Zentrum verlässt (man glaubt echt nid, wia westlich a paar Straßen in Peking senn, aber außerhalb va Peking siehsch erst wia die Leit leben! Wüd!) und das auf dem Land noch andere Zustände überwiegen. Dennoch waren immer wieder schöne Bauten, Statuen oder Gebilde zu sehen.
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Die Hügel wurde auch immer größer und man sah dann schon richtige Berge bzw. Gebirgsketten.
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Wir legten eine Strecke von ca. 140km am Vormittag zurück und waren um Punkt 10 Uhr Mutianyu. Das ist ein Teil der chinesischen Mauer, der nicht so von Touristen überlaufen und etwas weiter von Peking entfernt ist!
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Zur chinesischen Mauer gings mit einem 2er Sessellift hinauf, der uns stark an den alten 1er Sessellift in Reith erinnert, er war auch schon in die Jahre gekommen und etwas langsam.
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Das Panorama war wirklich atemberaubend schön. Wir hatten auch wirklich mega Glück, dass uns das Wetter so toll mitgespielt hat. Es war keine einzige Wolke am Himmel und die Temperaturen waren angenehm. (wenn ma sich bewegt hat 🙂 )
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Das Kälteste vom Tag war e die Liftfahrt im Schatten hinauf zur chinesischen Mauer.
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Unter dem Lift verlief eine Art Sommerrodlbahn, wir wussten nicht wer im Winter damit fährt, aber dazu später mehr.
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Nach der Liftfahrt waren wir 3 kleine Eiszapfen, aber auf der Mauer war es dann sehr angenehm und mit a bissl Bewegung kam alles gleich wieder in Schwung.
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De umliegenden Bergketten haben echt geil ausgschaut. Fast a bissl wie daheim – war ins vorkommen.
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Dann is der Marsch auf der chinesischen Mauer los gangen…
Und sie is unglaublich!! Ein Bauwerk… so was Faszinierendes habn ma selten gsehn!P1088373
Wia de de damals gebaut haben, die Steine auf die Berge zu bringen, de unendliche Länge und die unmenschlichen Arbeitsbedingungen! Echt unglaublich! Weil des Teil habn sie nid mit Bagger und Kran gebaut. 🙂 Echt wax…. Anscheinend habens mit die ersten Teile, nid so schea und so huach, wia die jetzige Mauer, um 700 v. Chr. Geburt gebaut! Des glabsch echt nid ! Und gesamt war sie halb so lang wia da Äquator (ca. 20000km)! Wer baut denn sowas? Des Stück bei dem mia da gwesn senn is durchgehend ca. 600km lang! Wax!P1088382
Echt so unglaublich lang! 🙂 Früher bin i nu bei Double Dragon III über die Mauer glaufen oder bei die Simpsons (NES) mitn Skateboard auf da Mauer ummagfahrn, heite steh ma selba obn! 🙂 Sehr geil!
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Da in da Mittn sieht ma an Bernhard, der hat uns nebenbei a a bissl an Ernst erinnert… Ähnlicher Stil beim Kappn aufsetzen und er hat die Chinesen, die uns abzocken wollte a bissl aufn Arm gnommen! 😉 Er hat z.B. zu einem Pärchen des uns angsprochen hat (so a Teehausmafiapärchen), hat er dann zuerst ganz nett getan und hat dann gsagt, er liebt Tee und wir gehen jetz einen Tee trinkn! 😉 HIHI… Klingt jetz nid so lustig, war aber sehr, sehr lustig! 🙂
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Unten sieht ma die Mauer aufn Bergkamm oben! Wia de da baut worden is, is echt unglaublich, in dem Gelände und bei dem Gefälle. Da Wahn!
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Man sieht auf alle Bergspitzen immer wieder Türme, die dazu gedient haben, falls jemand angreift, per Feuer ein Signal weiter zu schicken.
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Aja, und anscheinend soit ma ja die Mauer vom Weltraum aus sehen… Sie is zwar unglaublich wax, aber i glab’s ersch, wenn i’s selba seh! 😉 hihi… 
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Also besser wärs nicht gangen, wir waren echt ziemlich allein unterwegs, nix überfüllt und ma hat a Ruhe auf der Mauer! Herrlich!
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Da gehn da Bernhard und da Joe grad zu einem Turm, das ein wichtiges Waffenlager war! 🙂
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Der Spaziergang ging mal bergauf und dann wieder bergab und die Mauer schlängelte durch das Gelände.
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Hier war noch eine Stiege im Originalzustand zu sehen. Die schaute dann schon ein wenig anders aus…
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Lustig haben mas a kab, mia warn ca. 3 Stunden auf der großen Mauer unterwegs.
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Auf da Mauer haben wir dann noch ein deutsches Ehepaar getroffen, das gerade ihre Tochter Liesa in Peking besuchte. Wir quatschen einige Zeit mit Ihnen und warnten sie gleich vor der Teehausmafia und den ganzen Abzocken in Peking.
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Es is sensationell wenn ma sich vorstellt, was da früher abgangen is.
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Da Bernhard hot dann bei da andern Bergstation gewartet und da Joe und i senn nu weiter spaziert und wollten nu voi weit gehen.
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Da hat man dann schon gsehn, dass der Zustand der Mauer bissl schlechter werd, dass nimma ois restauriert worden is.
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Bergab gings dann recht flott mit der Sommerrodlbahn, bissl Risiko braucht ma ja ab und zu. Aber mia habens überlebt. 🙂

Unser Chauffeur wartete brav bei der Talstation des Sessellifts auf uns, Mittagessen nahmen wir auf der Strecke ein und dann gings weiter zum negsten Stopp: dem Sommerpalast.

SOMMERPALAST:
Nach einer guten Stunde Fahrt hat der Fahrer uns beim Sommerpalast abgeliefert.
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Puhhh.. da war es richtig frisch und kalt, im Schatten hatte es mit Wind gefühlte –10 Grad. 🙂 Aber wir wollten den Palast unbedingt sehen, deshalb haben wir uns auf den Weg durch den Sommerpalast gemacht.
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Ca. 75% von der Gesamtfläche des Sommerpalast besteht aus Wasser, in da Mitte is a echt großer See, der war ois vereist, hot genial ausgschaut.
Sonst fahren da viele Boote, momentan laft da nix.
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I glaub zu de Bilder muss ma e gar nit vü dazu schreiben…
Außa das es echt a Wahn is, was ma da für den Kaiser gebaut hat, so maßlos und groß, de hat der ja gar nie ausnützen können. Des war nur die Sommerresidenz und i glaub der hat nit so vü Zeit kab, dass der da stundenland am See gechillt hat.
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Also unglaublich welche großen und pompösen Gebäude die Chinesen da gebaut haben, es ist echt übertrieben, aber wenns da Kaiser wollte, dann hots so sein müssen.
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Der Korridor war ewig lang, einige Meter, er diente dazu, falls es regnet und der Kaiser wollte spazieren gehen, dass er nicht nass wird. Echt irre…
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Aber as waxe is, die unglaublich vielen Details die dieser Korridor hatte, jeder Bogen hatte mehrere Malereien und war wunderschön.
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Also tolle Sonnenuntergänge hatten die bestimmt in diesem Sommerpalast.
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Um ca. 5 Uhr verließen wir dann echt durchgefroren den Sommerpalast und freuten uns nur mehr noch auf eine warme Dusche. Wir lieferten Bernhard bei seinem Hotel ab, verabschiedeten uns noch und fetzten ins Hotel.

War echt a Wahn der Tag! Und ein sehr, sehr cooles Weltwunder!

138. Tag: Die Verbotene Stadt

So nun wars soweit, a dem Tag hatten wir die besagte Tour zu der chinesischen Mauer gebucht. 🙂
Tagwache hieß es schon um 6 Uhr, damit wir noch gscheid frühstücken können. Es hieß zwischen 7 und halb 8 holt uns jemand beim Hotel ab, a bissl nach halb 8 fuhr dann ein Minibus zum Hotel ein. Wir waren uns nicht sicher, ob das unser Unternehmen war, weil keine Aufschrift am Bus war und niemand sich blicken ließ.
Hmm… wir dachten uns nur, hoffentlich geht das gut und ist etwas Seriöses und nicht so ne Abzocke. 🙁
Wir stiegen in den Minibus ein, die junge Frau erklärt uns den Plan für den gesamten Tag. Erster Punkt wäre ein Besuch bei einer Perlenfabrik, zweiter Stopp wäre eine Seidenfabrik, dritter Punkt wäre ein Shoppingcenter, blabla…also Vormittag nur Shopping. Der Wahnsinn… Also am Vortag hat uns ja des Reisebüro erklärt wir könnten uns so Fabriken anschauen und einkaufen, aber wir müssten nicht wenn wir nicht wollten. Jetz hat uns diese Frau (unser Guide) erklärt, dass wir da mitgehen müssten und einkaufen, da sich sonst der Trip zur Mauer gar nicht ausgehen würde. Da wurde uns klar, jetzt geht das Grauen erst richtig los. Wir schauten uns an und erkannten, dass des doch wieder so eine Abzocker-Veranstaltung werden würde!
Dann is da Zinnober erst richtig los gegangen, so hab i an Joe nu nie erlebt, auf einmal hat er aufdreht und is echt laut worden.
Er hot da jungen Dame und dem Fahrer deutlich klar gmacht, dass mia des nit wollen, des sch**** Shoppen und de ganze Abzocke, für des haben wir nicht bezahlt!
Laut ihr gehörte des zu der Tour dazu, jeder is froh wenn ma shoppen geht, auf de Mauer wären wir dann Nachmittag gefahrn, aber zu dem touristischen und überlaufenen Stück, nicht zu dem Teil, den wir eigentlich gebucht hätten. Ming Tomb hätten wir auch nicht angesehen wir am Vortag abgesprochen. Na BRAVO…
Dann hat es ganze 2 Minuten gedauert bis da Joe echt auszuckt is, er hot amoi richtig laut gschrien, sie soll sofort stehen bleiben, mia steigen aus, mia mechten insa Geld zurück, er geht zur Polizei und es is echt da Wahnsinn und a Frechheit.
Ja de Frau hot sich dann irgendwie gar nimma auskennt und hot sich e entschuldigt und ihr war’s dann voi zu blöd. Sie hat gsagt, dass sie und da Fahrer nix dafür können und uns des as Büro erklären hätte müssen! Aber es war ja echt wieder de Oberhärte, de Geschichte, i mein wo senn ma denn da? Die Hälfte vom Geld haben ma ja scho am Vortag im Reisebüro gezahlt, aber den Rest hat sie in da Früh eingefordert, zuerst wollte sie uns des Geld nid zurück geben, aber da Joe war dann echt lauter, wia da Fahrer und sie zusammen und se senn dann endlich am Straßenrand stehn blieben. Da Joe hat dann gsagt, dass er glei die Polizei anruft und sich die Nummerntafel aufschreibt und des meldet, dann hat sie uns doch nu as Geld gebn!
Mia waren dann echt froh, wo ma mitten in Peking auf irgendeiner Kreuzung gestanden sind und der Abzocke nu amoi entkommen senn. ://
Der Tag hat wirklich gagge begonnen…
Wir liefen zu Fuß quer durch Peking zurück und gingen zum Hotel. Dort berichteten wir von unserem Erlebnis und sie teilten uns mit, dass das alles Inoffizielle Reisebüros sind, die einfach das Logo von den richtigen Agenturen kopieren und dann verwenden. Da Wahn!!
So etz hatten wir wirklich de Schnauze voll von den (es senn zwar nid alle so) Chinesen. Dennoch wollten wir das Geld unbedingt zurück, weil diese Gauner bekommen keinen Cent von uns. Wir machten uns mit gemischten Gefühlen um 9 Uhr auf dem Weg zum Reisebüro und waren uns nicht sicher, was uns da erwartet. Im Büro war natürlich kein Mensch der Englisch sprechen konnte, aber i glab so wia da Joe gredet hat, habn sie scho verstandn was a wollt! A Frau hat dann irgendeinen Typen angerufen, der Englisch konnte und wir vereinbarten einen späteren Termin, wo wir anscheinend, das Geld zurück bekommen würden. 🙂

In der Zwischenzeit sind wir so dann eben zu der bekannten Verbotenen Stadt spaziert. Es hat einen Audio Guide gegeben und da Joe hat sich einen gekauft und war somit dann mein persönlicher Guide. 🙂
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Bis zur chinesischen Revolution haben die Kaiser der Ming und Qing Dynastie va der Stadt (es is echt a Stadt) aus China regiert. As Fußvolk hat koan Zutritt ghabt, deswegen wead sie a “verbotene Stadt” genannt! Echt ein unglaubliches Teil!
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Wie man sieht, ist ganz schea was los in der guten Stadt. Und der “automatic Guide” war echt genial, weil der is über GPS glaufen, d.h. wenn ma zu einem Punkt kemma is, hat der angfangen dir was zu dem Punkt zu erklären!
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Es war echt lustig, weil mia stehn da so aufn Platz des himmlischen Friedens und da Joe erzählt ma grad, dass erst seit 1924 die Chinesen in die Stadt dürfen und dass sie va 1406 bis 1420 gebaut worden is. Daraufhin spricht ins a Mann an und fragt: “Was war 1920?”, “Seits es vo Tirol?”
Wir haben dann eine Weile miteinander geplaudert und Reiseerfahrungen ausgetauscht und sind dann gemeinsam durch die Verbotene Stadt gezogen. 🙂
An Joe is a scho vor da verbotenen Stadt aufgfallen, weil er und mia die oanzigen weißen vor da Stadt waren!
Jedenfalls, echt lustig, da trifft ma in der Verbotenen Stadt an Vorarlberger, der mit 64 Jahre allein durch de Weltgeschichte reist.
Sein Name ist Bernhard und er war ein richtig netter und sympatischer Typ mit dem wir uns gut verstanden haben. P1078292 P1078296 P1078297
Links oben sieht ma die Löwen die überall in China ummastehen. Es senn meistens zwoa, links und rechts vor einem wichtigen Tor, laut Guide schaug der Löwe nid aus wia a Löwe, weil wo sie die verbotene Stadt gebaut haben, hat eigentlich koana genau gwusst wia Löwen ausschauen (se habn si lei va Indie gekannt!) Aber irgenda Architekt hat gsagt, dass sie einem Hund in China ähneln und deswegen schauen diese Löwen a bissl komisch aus!  😉 Da rechte is imma as Mandl und hat irgend an Ball unter seine Füße und da linke is meistens a Weibal und die hat meistens a Baby mit oda so! 🙂 Sie stehen für Macht und Größe und passen auf die Gebäude auf!
In da Mitte sieht man an Plan vom kompletten Komplex. Da in da Mitte is die verbotene Stadt, außen senn ein Haufen andere Gebäude de die Kaiserin, seine Konkubine und Eunuchen! 🙂 
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Oben sieht ma in da Mitte so an Weg aus Marmor, auf dem is lei da Kaiser gangen, alle Tore besitze a mehrere Durchgänge, da mittlere war immer nur für König, koana hat da gehen dürfen! 🙂
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Da Joe war dann unser Guide und hat uns immer spannende Details zu jedem Palast und zu den verschiedenen Räumlichkeiten erzählt.
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Die haben wirklich für jeden Anlass und für jede Tätigkeit eine separates Gebäude erbaut. Der Wahnsinn.
Und man(n) könnte echt so viel über den Palast schreiben. Er is total durchgeplant, er liegt auf der Nord-Süd Achse und is ca. 700000m² gruaß! As geile is a, dass a 9999 Räume hat, weil lei da Tempel der Götter 10000 haben darf hat sich da erste Kaiser so halb göttlich wia a is, lei 9999 Räume gebaut! 🙂
Va da Architektur is unglaublich, so anders wia ba uns, nid so huach, aber alle Räume senn unendlich gruaß! Links sieht man die Halle der göttlichen Harmonie und die 24 roten Säulen senn 35m huach! Es hat a koa Haus oder sonsch irgendwas im ganzen Reich größer sein dürfen wia die Gebäude in da verbotenen Stadt! Rechts de Drachen de imma am Rande der Dächer senn, senn eigentlich lei da, dass die Dachziagl nid abarutschen und schaun hoit a schea aus! 😉 In da Mitte sieht ma oan va die vielen Hydranten de in da Stadt ummastehn! 🙂
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Es gibt echt für jeden Anlass ein Gebäude, und sie hoaßen alle irgendwas mit Harmonie oder irgendwas mit Göttlich!
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Aber jedes Gebäude ist sehr prunkvoll, edel, mit viel Gold und bunten Details, nur das Beste vom Besten eben. Da in da Mitte hat da Kaiser seinen Generälen die Befehle ausgeben. As Gebäude wo sich da Kaiser umgezogen hat, war in etwa gleich gruaß, des glabsch echt nid! Aja, nebenbei erwähnt hat kein Kaiser am Grundriss der Anlage etwas geändert. Die Stadt is immer nu gleich gruaß wia am Anfang!
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Die Verbotene Stadt war für de Zeit echt scho ein Wahnsinn, es hat angelegte Aquädukte geben, dass wenn da Kaiser durch a Gasse gangen is, aus Drachenköpfen Wasser gespuckt haben usw. usw. Des glabsch echt nid!
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Die Dächer der meisten Hauptgebäude waren teilvergoldet und gelb. In jedem Gebäude wo da Kaiser irgendwelche Leute empfangen hat, war immer so a “kloana” Thron, koana hat größer sein dürfen wia da Kaiser!
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Des is a Foto vom einem angelegten Berg aus hinter der verbotenen Stadt, da hat sich da letzte Ming Kaiser bei an Baum aufgehängt!
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Wenn da durch die Gänge durchgehsch, des is echt faszinierend, welche Gebäude es da gebn hat und wia überdimensioniert de waren! Da war z.B. ein Gebäude wo da Kaiser englisch glernt hat, aber des war nid lei so Raum, sondern echt a Bau, da ziacht’s da die Schuach aus! Oder die Kaiserin hat eigene Gebäude ghabt wo sie gessn hat und da dann a 12 Gänge Menü und des drei mal am Tag!
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I hätt mi echt wieda amoi drei Tag in der Stadt aufhalten kenna! So was geniales, echt! Mittn in da Stadt war dann a Park, wo die Vegetation im Sommer anscheinend so üppig war, dass wenn die weißen Blüten dann aufn Boden gfalln senn, ausgschaut hat, wia wenn Winter gwesn war! 🙂
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Da links oben sieht ma an “kloans” Gebäude des da Kaiser nur alle zwoa Jahr einmal betreten hat. Irgendwann zu einer speziellen Sonnenwende! Da geht durch Berg a Stiege aufi. Und unterm Berg warn wieder irgendwia so Wasserbehälter, de dann irgendwia unter Druck Wasser über Wände durch Drachenköpfe gepumpt haben! Irre! 🙂
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Elefanten stehen a oft umma, de stehen für Harmonie usw.! 🙂
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Oben seiht ma nu amoi die Drachen und Löwen am Rande va die Dächer! Unten sieht ma an angelegten Fluss, der voll mit Geld war, ka Ahnung wieso…
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Das obere Gebäude war das Gebäude wo das Casting der Frauen für den Kaiser stattgefunden hatte. Hierher kamen alle Frauen und er suchte sich dann die Schönsten aus. Die ihm dann in seinem Harem zur Verfügung standen! 🙂
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Oben rechts, sieht ma a ganz kloa so a Steinuhr, de haben die Chinesen als Kalender verwendet!
Echt, es war unglaublich und a unvergessliche Erfahrung! Jetz habn ma aber nu nid amoi die Mauer gsehn! 🙂
 
Nach der Verbotenen Stadt senn ma mitn Bernhard zu uns ins Hotel ein Privatauto zur chinesischen Mauer für den nächsten Tag gemietet. Es war die sicherste und ein von den billigeren Varianten.
Danach sind wir mit ihm zu seinem Hotel, waren dann noch ein Bier trinken und haben auf der Straße bei so einem kleinen Stand etwas sehr leckeres zu essen gefunden. 🙂 Mia senn echt gut mit ihm auskommen und es war lustig, diverse Geschichten von den ganzen Erlebnissen auszutauschen.
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Danach hat Bernhard uns noch eine nette Einkaufsstraße gezeigt, da hat es 100 kleine und tolle Läden gegeben und war nicht so überfüllt.
Wir warn hier eher wieder die einzigen Touris und spazierten gemütlich durch die Gassen. 🙂
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Danach wars dann echt kalt und wir sind mit dem Taxi zu unserem Hotel gefetzt und haben uns über die warme Dusche gefreut.
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Fahrzeuge in Peking

In Peking gibs mal einen Post über die Fahrzeuge, die so durch de Stadt fetzen. 🙂 Manchmal echt unglaublich…P1108514
Hier ein Foto vo de offiziellen Taxis, das Kennzeichen fängt immer mit einem B an und die Farbe soll immer grün gelb sein.
De fahren dann mit Taximeter und zocken die nicht komplett ab.
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Auch bei der Kälte fetzen die Chinesen mitn Radl durch de Gegend.
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Des Patent haben ma a as erste mal in Peking gsehn, bei de Mopeds haben se schon fix Handschuhe dran, nit bled ne.
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Auf dem Teil(unten) hinten is dann so a Art Koffer drauf, da sitzen dann die Kinder drunter… des glabsch nid… Da is ois so verschoben, dutzende Audis, BMW, Mercedes und andere waxe Dosen fahrn umma und auf da gleichen Straßn fahrn dann die schwindeligen Mopeds und Fahrräder umma… Wüd… Arm und reich senn wieda amoi sehr nahe beinander! 🙂
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Sehr, sehr viele fahren mit Elektromopeds durch die Gegend, wead scho günstiger sei wia da Sprudl! 🙂
De Polizei is a überall präsent.
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Also was da alles im Verkehr aufn Weg is, is echt interessant.
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Da haben mal an Verkaufsstand aufn Moped aufe baut oder hinten a kleine Küche mit, da gibs echt ois.
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Auch sehr interessierte Fahrzeug haben ma da entdeckt, es is a Art Tuk Tuk, wo die an Kofferraum einesitzen kannst.
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Der Ferrari unter de Fahrräder is da am Straßenrand gstanden.
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Mia haben gsehn, dass vü neue Autos uma fahren, also keine Rostschüsseln koane echt alten fertigen Autos. Echt vü Audis, Mercedes, BMW und so fetzen durch de Gegend.
Am Abend haben ma dann no echt 2 waxe Fahrzeuge entdeckt.
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De waren echt riesig, also wer mit dem Teil fahrt, echt genial. Also de senn nur vor einem fetten Hotel gstanden, auf da Straße haben ma de nit gsehn.

137. Tag: Peking – Tag 2

Bitte zuerst des Video starten! 🙂



Nach dem Erlebnis am Vortag senn ma, immer nu bissl verärgert über de Chinesen, in die Stadt los gezogen.
As Wetter war an dem Tag nit so super wie am Vortag, es war bewölkt und kalt. Mia haben geplant, in a Reisebüro zu gehen und an Tour zur chinesischen Mauer zu buchen.
An Vortag haben ma ja schon mit einem Reisebüro gesprochen, etz woit ma nu bei am zweiten nachfragen.
Der Typ vom Reisebüro war eher nu jünger und hot ins ois erklärt und a viel gredet. Er hot ins an guten Preis angeboten, da Joe hot eam ois mögliche gfragt und der Typ hot auf ois a Antwort kab.
Wo ma ins Büro gangen senn, senn zerst 5 Männer innen gsitzt, de auf einmal verschwunden sind.
Mia ham uns dann nochn hin und her überlegen entschlossen, dass ma de Tour um 150CNY buchen und an negsten Tag starten. (Da Joe hat aber scho im Büro gsagt, ehm kommt des ois a bissl spanisch vua! 🙂
Vo dem Typ der Abschlusssatz war: we are happy if you are happy!
A Kongfu Show für den Abend haben ma a nu bei dem Reisebüro gebucht. Er hat uns dann noch auf die Straße begleitet und er hot gemeint, er könnte uns noch an Tempel zeigen.
Der war da Wahn, er is mit uns durch a Gebiet gangen, durch a Baustelle und durch a Gegend, wo keine andere Menschenseele wor.
Außa kommen senn ma dann echt bei an Tempel, wo a niemand war, irgendwie war der nit so bekannt glaub i.
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Mia senn da echt allein auf dem Platz vor dem Tempel gstanden und er hot uns was von der Geschichte erzählt. Dass des a amoi die Sommerresidenz von einem Herrscher in der Ming Dynastie war. Jetz is es anscheinend a Museum! Dann hätt der Typ gemeint, ja es wäre doch ganz schön kalt und da Joe muss schon auf seine Frau, mi, bissl schauen, ob ma nit an Kaffee oder Tee zum Aufwärmen haben mögen. Haha… da haben mia glei dankend aber noch freundlich abgelehnt und haben uns schon auskennt, dass er a zur Teehaus Mafia gehört. Er hat uns dann a nu a paar mal gfragt, aber wir wollten ihn eigentlich nur los werden! 🙂
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Jetzt lernt da Joe richtig NEIN sagen, des hot a was Gutes. 🙂
Ja so lassen ma uns überraschen, was ma da morgen für Tour gebucht haben. 🙂
Nachdem ma dem Typ klar gmacht haben, dass bei uns nix mehr zum Holen gibt, senn ma weiterzogen.
Mia senn durch an Markt wos echt so vü Klimpbimp geben hot, dass es nimma glaubt hast, a de ganzen Delikatessen wie Schlange, Spinne, Frosch, Ratte und Co hats geben.
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Bei so an Markt gilt: Grad nit zu lange bei einem Stand schauen, weil sonst kommt ma nima weg. Jeder tat da ois verkaufen und natürlich an guten Preis machen. 🙂 “Hello Mister and Madam,…cheaper, cheaper, good price, discount!” … de Wörter können sie alle.IMG_3808
Dann haben ma e schon ins Hotel müssen, weil ma ja um 18.15 vom Reisebüro abgeholt werden, weil ma ja zur Kongfu Show gehen! 🙂
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Was uns da erwartet haben ma a nit gwusst, aber mia haben mal vorsichtshalber de ganzen Karten und as Geld daheim eingesperrt.
A Guide und a Driver haben uns dann 20 Minuten durch die Stadt kutschiert und zum Red Theater bracht. Der Guide hat nebenbei erwähnt, dass es normal wäre, dem Driver und dem Guide Trinkgeld zu geben. Da Joe hat glei gsagt, dass ma koa Geld mit haben. hihi… Da hot er uns glei angeboten, dass ma zum Bankomat fahrn. Aber da Joe hat dankend abgelehnt und gmeint, mia brauchen kein Geld. 🙂 Genial.IMG_3817
Der Guide is dann nu ausgstiegen, hat uns de Karten besorgt und war dann ziemlich schnell weg, weils bei uns ja nix mehr zum Holen gegeben hot. 🙂
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Mia warn voi überrascht, dass ma sogar gute Plätze kabt haben und se billiger warn, als wie ma sie offiziell am Schalter kaufen hätte können.
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De Show war echt cool, es war so a Mischung zwischen Musical, Akrobatik und Theater. De Chinesen haben da a Bühnentechnik und Lichtshow vom Feinsten inszeniert und es war echt spektakulär. 🙂
Va auf Nägeln liegen, auf Schwertern balancieren, Stahlplatten mitn Kopf zerschlagen und Speere mit da Brust durchn Raum schießen war ois dabei! 🙂 Ma sieht, dass China as Land von Jacky Chan (sehr präsent in China in Werbungen usw.) und Bruce Lee (Bruce Lee is ja in Amerika geboren, aber seine Vorfahren waren Chinesen und er hat sich immer als Chinese gsehn)
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Danach senn ma a Stück zu Fuß gangen und dann mitn Taxi zu unserem Hotel gefahren.
Es war echt unglaublich cool die Kong Fu Mönche, tat ma uns jederzeit ein zweites mal anschauen! 🙂
Da Joe will jetzt Kong Fu lernen! Hihi! 😉
Gute Nacht!

136. Tag: Erster Tag in Peking

Das Hotel war wieder mal eine gute Wahl von uns.
Wir buchten ein noch eher günstiges und bekanntes Hotel, das Novotel Peace Peking.
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Im Preis inbegriffen war das unschlagbare Frühstücksbuffet, dass wir am ersten Tag fast verschlafen hätten.
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Hier gabs wirklich alles was das Herz begehrt, von französisch bis hin zu chinesisch, da konnte man endlich wieder a gutes Brot mit Marmelade oder da Joe Ei mit Speck und Sushi genießen. 🙂
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Nach dieser Stärkung hieß es Stadt erkundigen und schauen wie kalt es wirklich is. 🙂 Wir zogen uns alle warmen und dicken Sachen übereinander an und hofften, dass es ausreichen wird.
Wir sind direkt vom Hotel aus die Hauptstraße entlang spaziert. Nicht mal 10min am Weg hat uns glei eine chinesische Verkäuferin Handschuhe verkauft… Eigentlich hätten sie p.P. 200CNY gekostet, aber mia haben dann beide zusammen um 40CNY (5€) bekommen. 🙂 Hihi… Schaugn was de kennan! Kurz senn ma nu in so a chinesisches “Reisebüro”, aber später mehr zu dem Thema! 🙂
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Am Ende kam man direkt an den Mauern der Verbotenen Stadt(Verbotene Stadt, weil Chinesen bis 1924 keinen Zutritt zum Gelände hatten, aber zur Verbotenen Stadt a später mehr!) an.
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Rund um dieses enorm große Bauwerk befindet sich Wasser, durch die Kälte alles gefroren, schaut echt super aus.
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Die Mauern rundherum waren echt mega fett und doch sehr hoch (10m), also so leicht wäre ma da nit drüber dastiegen.
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Man is schon a Zeitl aufn Weg bis man die ganze Stadt umrundet hat.
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Man kommt dann direkt beim Haupteingang vorbei, wo uns gleich ein Chinese einen Special Preis für eine Führung in der Verbotenen Stadt plus super Fotos angeboten hat. (260Yuan ohne Eintritte…die spinnen ja teilweise echt…de Chinesen… bzw. glauben de a alle mia senn reich)
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Wir umrundeten die gesamte Fläche einmal und bemerkten schon, die Chinesen finden einen mega langen Bart und blonde Haare sehr interessant. 🙂
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Einige fotografierten einfach drauf los oder schauten sehr verwundernd und auffällig!!! Echt… als wie ma Stars wären. Ok, mia warn a de einzigen weißen Touris weit und breit und mit Sonnenbrille auf, senn ma vielleicht echt a bissl aufgfallen. 🙂
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Nach einer Umrundung der Verbotenen Stadt und dem Beschluss, dass wir diese an einem anderen Tag genauer anschauen werden sind wir noch in den berühmten und schönen Beihai Park. Der Park hat amoi zur Verbotenen Stadt gehört, mit einem Palast auf dem Berg! Jetz steht da a “Pagode” da is a gstanden, was de für an Sinn hat, aber des wiss ma leida nimma! 🙂
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Im Park war ganz schea vü los, aber a eher ois wieder Chinesen, maybe fahrn echt nit viel andere weiße Touris um die Jahreszeit nach China. Man muss sagen, es is a echt ziemlich koit.
De Temperaturen senn e so wie bei ins daheim, wenns moi a gscheida Winter is, aber da mia von Thailand (+34°C) angereist senn, wars schon bissl a Umstellung.P1058237
Da im Hintergrund sieht ma jetz die Pagode!
Schaut echt sehr cool aus! 🙂
Also de Bemalungen von de Tempelanlagen senn echt einzigartig, so bunt und viele, viele Details.P1058242
Echt schea zum Anschauen.
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Natürlich sitzt a überall a Buddha drin, da Joe woit eam schon as Bauchä streicheln, aber des hot a dann nit darfn.
Die chinesische Kultur hat uns va Anfang an scho fasziniert, weil so anderes wia im Westn, so was cooles und noch relativ wenig westliches… 🙂 Überall die wichtigsten Farben (Rot, Grün und Blau) für Chinesen! 🙂
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Zum höchsten Punkt im Park hot a eher in die Jahre gekommen und etwas knarrende Stiege hinaufgeführt. 🙂
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Da sieht ma jetz die rießige weiße Pagode! 🙂
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Am nördlichen Ende senn ma dann wieder den Hügel durch echt coole Gesteinsformen und nette Wegal runter gewandert.
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Am See entlang hat ein endlos langer und wundervoll bemalener Korridor geführt.
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Hier haben wir dann mal a kurze Pause in der Kälte gemacht und schon hat uns wieder ein älterer Herr abgelichtet.
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Da ma dann bissl strange zrug gschaut haben, weil alle immer ohne fragen einfach ein Foto schießen, is er dann herkommen und hat uns angesprochen. Des war e a netter Pensionist aus Peking.P1058267
Er hot uns dann ein paar Tipps gegeben, war echt total freundlich und noch ein paar unauffällige Fotos geschossen. A halbe Stunde später warn ma dann voi eingfroren. Der hat mittelmäßig guat Englisch gsprochen, weil a anscheinend in seiner Ex-Firma öfters in Deutschland war. Jedenfalls ganz ein netter älterer Chinese und sei Frau war a nett (hat aber nix Englisch gsprochen)!
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Auf dem Heimweg haben wir dann noch den Rest der Verbotenen Stadt umrundet und haben ein nettes Lokal am Straßenrand gefunden.
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Da Joe hot Chicken mit Chilli irgendwas bestellt, des war zwar voi klein aber sehr gut. 🙂 Das zweite Gericht war dann Lamm mit Grünzeug, des hot eam dann gar nit so gemundet.
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Mein Gericht waren sehr gut, in einer Pfanne hams so Kartoffel Schnitten mit reichlich Zwieben, Knoblauch & Co. anbraten.IMG_3800 IMG_3802
Danach senn ma noch durch diesen Streetmarkt spaziert.
Hier gibs alles erdenkliche, von außergewöhnlich bis schrecklich, hier ist sicher für jeden was dabei… Wir haben uns nur für etwas Süßes entschieden und eher damit gekämpft, dass unser Magen nicht verrückt spielt.
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Es gab: Frosch, Seeigel, Ratte, Tintenfisch, Spinne, Seestern, Schlange, Hund und Co. 🙂 Alles irgendwie am Stiel oda um den Stiel gewickelt… Echt wax, wenn neben dia oan aso an armen Seeigel auslöffelt… Des glabsch nid! 🙂
Da haben ma dann gar nit so zugeschlagen… hihi…
Nit weit von unserem Hotel entfernt, befindet sich eine fette Luxus-Einkaufsstraße und mega große Einkaufscenter.
Hier nun ein Bild von innen. 🙂
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Danach schlenderten wir durch die Fußgängerzone und dann begegneten wir der TEEHAUS-MAFIA!! Echt irre war des!!! 🙂

Hier exklusiv die irre Geschichte von Joe:
Jetzt geht’s auf! 🙂
Es haben uns in der Einkaufsstraße zwei Mädels angequatscht, die angeblich aus Shanghai kommen, hier für ein paar Tage Urlaub machen würden und sich mittlerweile aber sehr gut in Peking auskennen. Sie konnten ein paar Worte Deutsch und sagten uns sie wären Technik Studentinnen (da ich selber mit Technik zu tun hatte, war ich auch irgendwie neugierig… ich Volltrottel!! Echt i bin so ein Koffer) und sprachen wirklich sehr gutes Englisch. Nach einem kurzen Small-Talk fragten sie uns, ob wir nicht gemeinsam einen Kaffee, Tee, oder ein Bier trinken möchten. Mir kams da dann schon ein bisschen spanisch vor, aber sie gaben Vroni viele Komplimente und die meinte dann, wir sollten doch mitgehen! (Vroni: I trau normal echt niemanden, wimmel jeden glei ab und desmal hab i ma denkt, na de senn so nett und es is sicher interessant mit Chinesen zu plaudern, warum nit?!? So fahrt ma dann ein, wenn ma einmal offener is… naja ab etz gilt wieder Vorsicht!!)
Tja und da gings dann los. Sie haben zuerst gsagt, sie wüssten da a echt gewaltige Bar, aber da wir dann gsagt haben, wir würden gerne in a andere, haben die ihren Plan kurzfristig ändern müssen. De waren auf Alles vorbereitet! 🙂 Wir wurden in einen Raum geführt „eine Bar“, der recht simple aussah und irgendwie hatte der ganze Laden nicht unbedingt das Flair einer Bar. Da war nur ein Tisch und zwei Räume für Karaoke. Da wurden dann nach uns übrigens auch noch Touris abgezockt! Aber gut, ich hatte zwei Bier, Vroni eine Cola und die Mädels hatten den teuersten Wein, eine Cola und ein Bier und noch für uns alle Tee bestellt. Um es abzukürzen hatten wir nach 2 Stunden eine Rechnung von 860RMB (über 100Euro), was für diese Getränke etwas teuer war und vor allem hatten die Mädels die Erwartung, dass wir alles bezahlen. Ich sagte dann nur, dass sie uns doch gefragt hatten, ob wir nicht einen Kaffee trinken möchten, sie meinten dann wir sollten die Rechnung doch “splitten” und ich warf frustriert 400RMB auf den Tisch. Sie sagten dann sie hätten, aber nicht so viel Geld mit und ich sollte doch bitte noch 70RMB von ihnen bezahlen. Nach kurzem verhandeln, dass sie ihr “hässliches” Gesicht usw. verlieren würden, zahlte ich dann das auch noch. Diese bescheidenen Tussis!! Echt… Sie fragten uns dann echt noch, ob wir denn noch etwas Essen gehen wollten, aber als sie merkten, dass ich etwas angespannt war und auf Deutsch sehr viel geflucht hatte, wollten sie dann doch alleine Essen gehen! Nach kurzer Verabschiedung und totaler Irritation (die Vroni hats bis da nu nid richtig gespannt, dass ma voll abgezockt wurden) machte ich mich dann auf ins Internet und fand viele Beiträge die das Thema behandeln (aber man muss echt nach Abzocke, China, Tee suchen, deshalb glab i, wir hätten des im Vorhinein nid gfundn!). Nebenbei hat uns auf dem Heimweg ins Hotel noch so eine Irre angesprochen, aber da ich da schon wusste, dass das irgend eine Masche sein muss, hab ich zuerst nett „Danke“ gesagt und als sie mich dann „stupid“ nannte, hab ich ihr dann noch ein paar deutsche, richtig schlimme Schimpfwörter beigebracht (de kann sie dann bei den nächsten Opfern anwenden).
Tja und dann mussten wir feststellen, dass wir als vermeintlich Reiseerfahrene den Beiden ebenfalls auf den Leim gegangen sind, auch wenn es in unserem Fall letzten Endes nur um 470RMB (56.- Euro) ging. Den teuersten Tee gibs in Peking! Des glabsch echt nid!

Daher meine Empfehlung: Lasst euch auf so ein Gequatsche niemals ein, auch wenn Eure Freundin noch so mit Komplimenten überhäuft wird, dass sie wie Victoria Beckham (mit so beautiful skin) aussieht usw. usw. alles Scheisse! Das sind alles Verbrecher, denen man das Handwerk legen müsste. Nie wieder passiert uns sowas! Zumindest nehmen wir uns das vor.

Jedenfalls kann ich immer noch nicht glauben, dass ich mich von den Mädls so verarschen lassen habe. Was bin ich nur für ein „Volldödl“. Was die uns alles erzählt haben, dass sie schon in Deutschland gewesen wären und wo sonst noch überall, wir haben über die „ein Kind Politik“ gesprochen, von ihren Freunden und Gott weiß was noch alles für nen Mist. Aber die haben des echt so gut gemacht, die haben ins gar keine Chance gegeben über die ganze Situation nachzudenken, weil sie uns sooo viel fragten und soooo interessiert an uns waren, echt genial! 🙁

Danach saßen wir im Hotelzimmer und konnten dann eh über die echt geniale Show lachen. Für so ne durchdachte Nummer bezahlst sonst eh mehr!
Aber irgendwie doch hart, wie des alles abgelaufen is. Dass wir einfach, weil die Mädls eben so zuckersüß waren (nicht vom Aussehen her, se waren eigentlich schiach, dass ich da mitgegangen bin?) mit den mitgegangen sind, in eine dunkle Seitengasse, wo nur ein Schild war auf dem „Bar“ stand. Und dass dann in der Bar keine Gäste waren und nur ein Tisch. Wenn ich jetz über des nachdenke muss ich eh lachen, aber wer weiß, was die da alles mit uns machen hätten können.
Ein komische Gefühl hatte ich schon die ganze Zeit, aber das haben die Mädls mit ihrem permanenten Komplimenten und Fragen verdrängt, als hätten sie das irgendwie gelernt.

Jedenfalls mein Tipp: Falls euch jemand anspricht egal wo, egal wie der aussieht und euch auf ein Getränk einladen will, oder sonst irgendwas will, niemals mitgehen. De schauen so nett aus die Chinesinnen, aber habens faustdick hinter den Ohren!
So Leute, des war jetz die Geschichte der Teehaus-Mafia. Mia habn des echt nid geglaubt, de zwoa Tussn, echt he! Aber nach dem habn ma uns dann nimma verarschen lassen! 🙂
Im Internet stehen ungefähr 100 Einträge von anderen Besuchern, denen das auch passiert ist. Man lernt daraus!

Der erste Tag in Peking war echt schea bis ma auf de 2 Mädls gstossen senn, vo dem Zeitpunkt an warn ma ziemlich verärgert und haben koan Chinesen mehr so richtig getraut.
Is ja a wirklich a Frechheit, koa Facebook, aber Abzocken wia die Gruaßn!

135. Tag: Abflug noch Peking!

Der Wecker läutete um 5 Uhr in der Früh, es war wirklich schwer, soooo früh aufzustehen. Komischerweise war ich besonders gut gelaunt, naja da Joe war nu bissi verschlafen.
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De letzte Fahrt in BKK war mit an Taxi zum Flughafen, da Flug is erst um halb 9 gangen, mia haben uns Zeit lassen und nicht gestresst. Die Zeit is dann so schnell vergangen, dass ma dann fast zu knapp zum Flugzeig kommen senn, aber beim Final Call woit ma immer schon mal dabei sein. 🙂
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Der Flug nach Guangzhou war bissl fad, koa TV und da hots nix geben. 2,5 Stunden spada senn ma in China gelandet, da is glei anders hektisch zugegangen.
Am Flughafen haben wir dann 3,5 Stunden warten müssen, anscheinend meinten Chinesen, dass Joe ein Star ist, weil sie ihn fotografiert haben. Sehr lustig… i glaub es is der BART! 🙂
Beim Gepäck einchecken waren de Chinesen ziemlich genau, da Joe hat 2 Feuerzeuge abgeben müssen. Gott sei Dank hat er de Zippos und as Christkindl-Feuerzeug im großen Rucksack kabt.
Der Weiterflug noch Peking war ganz nett, mit Essen, TV und freundlichen Service.
Nach weiteren 2,5 Stunden sind wir um 19Uhr gut in Peking gelandet und es war echt frostig und kalt. Daran müssen ma uns erst gwöhnen, in Thailand hats ja decht über 30 Grad kabt.
Mia habn schnell unser Gepäck geschnappt, senn zum Airport Express und senn in de Stadt gfetzt. Mia haben uns voi auf unser warmes und feines Hotelzimmer gefreut.
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Also sind wir von der Zugstation mit dem Taxi noch zum Hotel gefahren. Das erste Angebot war 250Yuan, das zweite Angebot 100Yuan, gefahren sind wir dann um 80Yuan. Es war auch viel zu viel, aber der Taxifahrer hat uns leicht übers Ohr gehauen und so haben wir schon am ersten Tag 10 Euro für eine 3 Euro Strecke bezahlt.
Naja war uns dann wurscht, weil das Hotel war wundervoll und wir fielen nur noch ins feine Bett und schliefen ein.