195. Tag: ab zur Mossel Bay

Wir machten uns um ca. 11 Uhr auf den Weg von Jeffreys Bay der Küste entlang nach Mossel Bay.
Das Wetter war optimal fürs Auto, nicht zu heiß und a bissl bewölkt und ab und zu a paar Regentropfen.
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Wenn ma so mitn Auto durch Südafrika fährt, sieht man ja echt viel und man kann bei jeder Stadt das gleiche beobachten. A bissal außerhalb vom Zentrum befinden sich die sogenannten Townships, das sind die Vororte der Städte in denen noch die ärmeren Südafrikaner wohnen.
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Hier herrschen ärmere Zustände, die Häuser sind sehr klein, ca. 6m² groß und darin leben aber mehrere Leute, oft große Familien. Die Wände und Dächer bestehen meistens aus Wellblech und sind irgendwie zusammen gestückelt.
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Für uns ist es ja wirklich unvorstellbar, dass man hier wohnen kann, aber hier gibt es leider noch sehr viele solche Häuser und alle Vororte schauen ungefähr so aus. Man kann schon auch immer wieder beobachten, dass die Regierungen mit verschiedenen Projekten, ganze Siedlungen im gleichen Stil baut (wo sich dann auch die Ärmeren ein “richtiges” Haus leisten können), aber hier hat man noch viel zu tun. Es ist echt wild, wenn man den Unterschied beobachtet, im Stadtzentrum stehen große, pompöse Villen mit großen Gärten und a paar Meter weiter fangen die Vororte mit den Wellblechhütten an. Wie nah hier Armut und Reichtum beinander ist, is wirklich wax.
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Der Stadt Knysna haben wir einen Besuch abgestattet.
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Laut Reiseführer ist de Stadt die heimliche Hauptstadt der Gardenroute.
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Es war alles sehr nett, farbenfroh und sauber.
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Wir stoppten am Hafen, der Waterfront von Knysna, hier jausneten wir den neuen Lieblingskuchen von Joe (Milktart), ein typischer südafrikanischer Kuchen.
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Trotzdem nicht so guten Wetter war es ein netter Spaziergang im Hafenbereich.
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Die Waterfront war toll künstlerisch gestaltet. Viel aus dem typischen Holz aus, des in der nähe von Knysna gearbeitet wird.
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Es waren a alle Fahnen aufghängt, außa die österreichische nit, tzzz… da miass ma numal hin, amoi oane vorbei bringen.
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Ein paar Künstler, ein paar nette Lokale, einige Schiffe und viele Geschäfte…
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An Yachtclub hots a geben, a wenn nit vü so Yachten umagstanden senn.
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Es war ein netter Besuch auf der Durchreise.
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Der Straßenmusikant war a ganz a gemütlicher, loggan Sound und tut was, dass er a Geld verdient. 🙂 Da Joe tut de Künstler immer gerne unterstützen, wenns hoit gut senn!
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Die Stadt zwischen den Bergen an einer großen Lagune, die nur durch einen schmalen Zugang mit dem Meer verbunden ist.
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Natürlich shoppten wir ein wenig, aber diesmal nicht für uns…
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Danach senn ma wieda ins Auto gehüpft und nu voi Gas weiter nach Mossel Bay gefahren.
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Es is echt lustig bzw. wax mit welchen Ladungen de Südafrikaner durch die Gegend fahren, also aufgladen haben de, alles werd da aufn Pickup oder irgendan Gefährt rauf gepackt. Es is teilweise echt gefährlich und ma glaubt es nit, weils nit gscheid ugehängt is und drüber steht. Ein auto haben ma gesehen mit alles Müllsäcke, de senn auf einmal auf da Autobahn alle durch de Gegend gflogen und auf de oan Autos drauf.
Ein Auto hat mal hinten a große Matratze geliefert, festghebt hat sie a Mann hinten oben, und da Fahrer is aber mit 100km/h blasen, da wenn a Wind geht, viel Spaß.

Da hot ma dann schon auf de Bucht oche gsehn, super Ausblick.
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Auch das Wetter war auf einmal wunderschön und warm.
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Das Wetter ändert sich oft schnell an der Küste… schauen wir mal, ob wir Glück haben in den nächsten Tagen.
Am späteren Nachmittag senn wir dann happy in da schönen Mossel Bay angekommen.
Für die Übernachtung hatten wir uns diesmal amoi a bissl a andere Unterkunft gesucht.
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Wir entschieden uns für a Hostel in einem alten Zug auf alten Schienen.
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Des war echt cool.
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Da hat ma dann einfach mal in einem Schlafwagon gschlafn. 😉
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Es war nit groß, aber es war toll. Da rechts fahrt dann a nu ab und zu a Zug vorbei! Da muss ma dann am Morgen scho aufpassen, wenn ma so halbmunter ausm Zug außasteig! 😉
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Vorne war noch ein Restaurant dabei, da hatten wir noch saugut diniert und gemütlich den Tag ausklingen lassen.
Da Ausblick war direkt aufs Meer und beim Einschlafen, hot ma voi as Meer rauschen keat, sehr cool!
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Am Abend haben ma uns dann noch ans Meer gesetzt und den Sound des Meeres genossen! 🙂
Gute Nacht vom Zug!

194. Tag: Jeffreys Bay

Die Bucht soll das Paradies für Surfer sein und ist ein nettes Städtchen.P3030819
Leider war des Wetter an diesem Tag nicht schön und bewölkt.
Naja was tut ma wenn nicht schea Wetter is?
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Ja genau… Mann und Frau gehen einkaufen! Also, i sag’s eich, des J-Bay is as Paradies für alle de Marken Klamotten mögen und wenig Geld ausgeben wollen. Es gibt da echt va jeder Surf- bzw. Skatemarken ein Outlet und es is echt soooooooo billig, des glabsch nid. Und i (Joe) Trottel kauf die gefälschten Sachen in Thailand, wo da die Originale da nu günstiger senn. Aber wer weiß des schon im vorhinein? Unglaublich, echt! Also, in dem Quicksilver Store hat jedes T-Shirt nur 6€ kostet (bei uns 30€) und kurze Hosen zw. 10 und 15€. Also wenn mei Rucksack nid scho voll wäre und i nu ein bissl Geld übrig hätt, dann hätt i mi da zwoa Tag in den Gschäftn aufghalten und hätt amoi ois eingekauft, was ma so einkaufen kann! 🙂
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Es is echt ois sooo cool und es senn an jeder Eckn Markenoutlets. Und natürlich überall –50%. A Kloanigkeit haben wir schon a gfundn! 🙂 Aber da tun mia ja ins ja nit schwer, vor allem weil mia ja schon keinen Platz mehr im Rucksack haben.
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Des war echt mega groß, aufn Dach von einem Geschäft war sogar ein Skatepark. Da meint ma wieder ma is wo anders und nit in Südafrika. Aja, nebenbei ne Info… (Die Boardshorts die jeder anhat, kommen hier aus der Jeffreys Bay – Da war damals so a Designerin, de diese Short kreiert hat und irgendwann hat sie dann Billabong von ihr ins Sortiment aufgnommen! 🙂 )P3030821
Mia senn dann quer durch die Gegend gfahrn und haben de Umgebung unsicher gemacht. Senn echt in jedes Geschäft eini und haben hoit amoi gschaut, was ois so gibt! Echt de Stadt is a Surferstadt und so cool is sie echt a! 🙂 Viele Prosurfer sagen anscheinend, dass es hier in der Bay die besten Wellen gibt.
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Da Joe wollte eigentlich unbedingt surfen gehen (weil echt für jeden Schwierigkeitsgrad Wellen dabei waren – eben a für Beginner)an dem Tag, aber irgendwie war’s ihm dann doch a bissl z’kalt dann is er nid gangen. Dann senn ma hoit so zum Strand gfahrn und haben den anderen Surfern zugeschaut.
Mia haben a paar Fotos von einheimischen Kids beim Surfen gemacht, de haben einen aussalassen, wie de Profis. Es war echt sooo cool diesen Buabn zuzuschaugn (es waren a a paar Touris im Wasser, aber de waren nid so guat… 😉 )
A paar Schnappschüsse sieht man nun:
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De Kids habn oan außalassen, echt irre. Und wo sie dann gsehn habn, dass i sie fotografier, is erst richtig losgangen! 🙂
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Der Hund is dann a nu vorbei kommen und hot bissl mit uns gespielt.
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Bzw. haben mia mit eam gespielt.
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Irgendwann hatten de Kinder dann gemerkt, dass da Joe se fotografiert, aber dann ham se sich voi zamm grissen und de Schmehs aussalassen.
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Echt sehr stark!!
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Der kleine Marian hot dann glei sein Bruder, sein Neffen und sein Freund geholt und jedem seine tollen Fotos gezeigt.
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De hattens echt drauf, de Jungs waren zwischen 10-12 Jahr alt.
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Mei des war so nett, weil de Buama haben so a Gaudi und a Freude kabt, wo se sich selba auf de tollen Fotos gesehen haben. Gezittert habns alle, weils so kalt war, aber se woitn, dass da Joe immer nu mehr Fotos von ihnen macht!
Auf einmal senn alle numal ins kalte Wasser gesprungen und haben probiert de größte Wellen mit allen möglichen Tricks zu reiten.
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De wollten uns dann gar nimma gehen lassen und wollten immer nu mehr Fotos.
Delphine haben ma dann a nu gesichtet, aber leider ziemlich weit weg.
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Aber da es dann ziemlich frisch worden is, haben ma uns dann verabschiedet und senn ins warme Hostel zrug gfahrn.

Da haben ma dann a feines Dinner gekocht, Fischstäbchen mit Kartoffel und Maissalat, es war wieder mal außervorzüglich guat!
Danach senn ma nu bei a guten südafrikanischen Flasche Wein gemütlich im Hostel gesessen.

193. Tag: Port Elizabeth

Die Stadt Port Elizabeth wollten wir natürlich ein bissl erkundigen und haben uns zu Mittag aufn Weg ins Zentrum gemacht. 🙂
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Wir senn dann gleich bei einer netten Parkanlage angekommen, da kann man durch spazieren, es ist (wie sollte es anders sein), der Nelson Mandela Walk!
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Es stehen verschiedene Sprüche und Zitate von Nelson Mandela auf Schildern, die echt gut senn!
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Im Hintergrund sieht man immer das Meer und es war herrlich angenehm warm bis heiß. 🙂
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Der Platz war ganz schea hergrichtet und war ganz schea groß.
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In der Mitte waren Mosaik Kunstwerke zu bestaunen.
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Es war ein sehr künstlerisch und interessant gestalteter Platz.
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Da fühlt ma sich gleich wohl und verbringt dort gerne Zeit.
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Das war ein Eisenrohr Kunstwerk – links im Bild.
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Wir haben schon beim Durchfahren bemerkt, dass es in der Stadt mehrere Kirchen gibt.
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Das Gebäude war ursprünglich ein Hotel, ein wirklich toller Bau, aber leider ist es auch ausgestorben und niemand wohnt darinnen.
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Ein Foto vom Hauptplatz von hinten.
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Man kann gut eine Runde im Zentrum drehen…
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Vorbei gehts an die auseinander geschnittenen Bussen, die an der Wand kleben und somit eine coole und hippe Dekoration der sonst so langweiligen Mauer sind.
Auf de Idee musst a mal kommen, aber so Busse fahren ja genug durch die Gegend.
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An der nächsten Ecke war wieder eine Kirche hinter den Palmen.
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Mia senn einfach bissl durch de Stadt spaziert… immer a Auge auf unsere Wertsachen… a bissl haben ma schon gschwitzt, weil ma nit weiß was passiert und wenn ma trifft.
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Vorbei am Hauptplatz mit City Hall und Bücherei…
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Da Joe und de Queen Victoria…
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Danach senn ma bissl durch de Fußgängerzone spaziert, aber da Sonntag war, war etz nit bsunders viel los.
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Leida warn alle Geschäfte zu, etz hab i nit shoppen gehen können, da Joe war froh.
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Oans der zig Fußballstadien des extra für die WM gebaut haben steht da, is echt mega groß und schaut guat aus.
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Um 3 Uhr hatten wir dann die Stadt verlassen und hatten uns aufn Weg zur JefreysBay gmacht.
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Neben da Autobahn warn dann waxe Buschbrände.
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Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Abstecher zur Blue Horizont Bay gemacht.
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An der Bay waren echt mega Häuser, eher schon alles Villen gebaut, also da hat ma kein kleines Häuschen gesehen.
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Der breite Strand war a toll, bissl windig, deswegen hot ma nit brutal weit gsehn und es war nix los. Ok as Wasser war a echt frisch!!
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Aber des mega Viech am Strand haben ma schon gsehn.
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Des war so a große Qualle, also de möcht ma wirklich nicht im Gesicht oder sonst wo hängen haben.P3020789
A bissl ecklig is schon, also so schlazig und schwabbelig.
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Aber de kleinen Muscheln hatten eine Freude mit der Qualle.
50km später hatten wir unser Ziel die Jefreys Bay, das Surfer-Paradies von Südafrika erreicht.
Unser Backpacker Lodge hatte eine wunderbare Aussicht auf das Meer und auf die Surfer. 🙂
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De Atmosphäre im dem Backpacker war wieder moi echt cool, loggare Musik, eiskalte Cyder und de Leute warn voi freindlich.
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Nach a harten und knappen Partie Tischtennis zwischen Joe und mia, musste ich mich 2:3 Sätzen an Joe geschlagen geben, aber de Revanche kommt nu. Fast hat ihn geschlagen,…
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Zum Abendessen hatte es etwas typisch Afrikanisches gebn, gekocht hat Antonio, es war ein Eintopf mit allem. Es war nicht schlecht, aber unser Favourite wird es wohl nicht werden.
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Wir genossen den Abend unter Sternen und mit ein paar erfrischenden Getränken. 🙂 Wir trafen eine Tirolerin, eine Deutsch und einen Burgenländer, sie erzählten interessante Geschichten und wir plauderten a Zeitl lang, bis ma echt alle miad warn und bis wieder moi frisch worden is.
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Also in Südafrika kann ma de ganzen Backpacker-Unterkünfte echt empfehlen, des is echt voi gemütlich und ma fühlt sich glei wohl.
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De große Überraschung die Sauberkeit, kann ma nix bemängeln, de geben sich alle voi Mühe und bis etz warn des de coolsten Hostels weltweit.

192. Tag: Eine lange Autofahrt…

Nach einem gewaltigen Frühstück hieß es ab nach Port Elizabeth, 700km, 8 Stunden Fahrt.
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Vorbei an Farmen…
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Vorbei an zahlreichen riskanten Wägen mit wackeliger Beladung…
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Vorbei an endlosen Feldern…
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Da Joe is super gfahrn, er hot de 8 Stunden a bissl verkürzt und is gscheid aufs Gas gstiegen.
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Er hot moi gschaut was insa kleine Dosen hergibt und sie is immer schneller worden. 🙂
Vorbei an Kakteen…
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Vorbei an vielen Städten…
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Es war Samstag und es war so zach, was da in de Städte los war, i glaub de ganze Stadt war aufn Weg, so viel Leute. Teilweise senn voi vü Leute bei de Geschäften angestanden und de Warteschlangen waren unglaublich.
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Irgendwann hat ma dann schon as Meer gesehen…
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Mei so toll… zum Abschluss noch mal an der Küste.
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Wir waren dann echt froh wo ma in Port Elizabeth eingefahren sind.
De acht Stunden waren dann doch a bissl anstrengend! 😉
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Da hots glei ganz anders ausgschaut.
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Da warn schon größere Gebäude, alles sehr sauber und schön hergerichtet. Da merkt ma glei dass ma wieder an der Küste is und da is dann a glei wieder viel mehr Tourismus.
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A dem Abend hab i dann noch gut für uns gekocht und wir chillten in unserer Lodge.
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Gute Nacht! 🙂

191. Tag: Kimberley – Big Hole

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Am nächsten Tag waren wir dann fest entschlossen, dass es weitergeht und wir nach Kimberley fahren.
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Wir verabschiedeten uns noch von Rainer und Maria und fetzten um 8Uhr los. Wir fuhren durch die große Stadt Bloemfontein.
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Ein paar Schnappschüsse vom Auto aus…
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Da senn mal alte Panzer am Straßenrand gstanden.
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Man muss hier an dieser Stelle mal erwähnen, dass es in Südafrika zurzeit fast keine Museen oder Erinnerungen an den Burenkrieg existieren bzw. haben wir bis jetzt noch keine gefunden. (Des war der Krieg der Afrikaans (Buren – Holländische Auswanderer) gegen die Kolonialmacht England. Des finde ich ein  bisschen schade, leider. Erinnerungen an die Apartheid sind dafür sehr präsent.
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Der Eingang zur Universität.
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De Platten mit den ausgeschnittenen Blumen hat ma a gut gfallen, is mal was anders und schaut gut aus.
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De Häuser und Gebäude haben alle möglichen Stile kabt und waren teilweise e gut beinond.
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Polizeiauto sieht ma irgendwie voi vü immer in der Städte.P2280559
Des war da da Nelson Mandela Drive. Wie in allen anderen Städten is Nelson Mandela hier auch das meist abgedruckte Bild. 🙂 Der hat schon was vollbracht der Typ! 🙂
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Da senn dann a Leute mitten auf da Kreuzung gestanden und haben bei de Autos Sachen verkauft.
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De 2 warn a scho nimma so motiviert zum Autofahren.
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Nach der Stadt hot ma dann schon bemerkt, die Landschaft wird flacher, die Hügel und Berge verschwinden und das Grün lässt auch nach.
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Das Wetter hot sich a verschlechtert und is zugezogen, genau wo mia dann bei da Stadt Kimberley ankommen senn, hots voi gschifft.
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Kimberley:
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Puh da erste Eindruck war mal – sehr dreckig, verlassen und heruntergekommen.
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Entweder ist da grad vor a paar Minuten a Sturm durch de Straßen gezogen und hot den ganzen Müll verstreut oder den Leuten is es egal und se schmeißen an Mull überall hin.

Mia haben uns schnell a Hostel gesucht, eingecheckt und senn wieder aufgebrochen.
Der erste Stopp war beim BIG HOLE.
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Des Big Hole ist das größte von Menschenhand geschaffene Loch der Welt. Dort haben die Menschen nach Diamanten gegraben.
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Des is da Wahn, wenn ma sich des vorstellt, wie des früher war, da warn zig Menschen und haben da gegraben, ohne Maschinen mit den bloßen Händen. Nach dem Goldrausch, war des der zweite große “rush” auf Südafrika! Die Härte, wie viele Existenzen durch des zerstört worden senn. Aber es hat a Gewinner gebn, de durch die Diamanten “steinreich” 😉 worden senn! 🙂 Da weltgrößte Diamant is übrigens in Südafrika gfunden worden, is da gstanden.
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Da war i a gern Diamantengräber gwen.
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Da sieht ma nochmal die Details und Maße.
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De habn bis auf 1097m ochigrabn? Wia wax is des?
Ein Klo von früher.
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Die Geräte von früher.
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Die Traktoren von früher.
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Die Eisenbahn von früher.
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Mia senn dann noch mit einem Lift unter die Erde in die Miene gefahren.
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Voi cool!
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Da habens de Schächte, Werkzeuge und Zustände nachgebaut.
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Die Mienen Arbeiter haben von 6.00 – 18.00 unter der Erde gearbeitet und die Zustände waren teilweise echt wild
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Ganz oben sieht man noch die echte Lifte von früher, mit denen die Arbeiter 1000 Meter unter die Erde gefahren sind.
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Ein interessantes Museum war auch noch dabei, da haben ma dann erfahren, wia man erkennt wie ein richtiger Diamant ausschaut. Was man beachten muss, wenn man einen findet und zig richte Diamanten waren hinter dickem Panzerglas ausgestellt. Da waren Teile dabei, des glabsch nid… 🙂 Zig Karat! 🙂 (Nebenbei, bei Diamanten is Karat nid der Feingehalt(wie bei Gold), sondern die as Gewicht! Nebenbei wurde uns noch erklärt, dass des größte Diamantenunternehmen der Welt “De Beers” hier in Kimberly gegründet worden ist. Genau in der Zei,t wo der Diamantenrausch begonnen hat!
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Es wurde erklärt wie Diamanten verarbeitet werden und wie Schmuck entsteht.
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Man hot a einen Spaziergang durch eine nachgestellt Stadt von damals machen können.
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Die Fahrzeuge von damals.
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Des war dann nu a feiner Rundgang im Regen.
Der ganze Diamanten Hype in Kimberly is dann aber mit der Weltwirtschaftskrise in den 1920ern zammenbrochen. Und Kimberly hat an Aufmerksamkeit und Bekanntheit verloren. Aber ein nettes Städtchen des sich rund um des “Big Hole” entwickelt hat.
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Danach waren ma dann so hungrig, dass ma zum Hostel gfahrn senn.
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Also des Big Hole is glaub i die Sehenswürdigkeit in der Stadt, sonst wirkt die Stadt nicht so besonders.
Im Restaurant beim Hostel bestellten wir uns dann Chicken Snitzel mit Kartoffelpüree und es war sooooo gut! 🙂
Mia warn voi gspannt, weils Lokal etz nit so super ausgschaut hat, aber so kann ma sich täuschen.

190. Tag: Ficksburg / Dam

Den Donnerstag hatten wir mal gemütlich begonnen.
Wir sind um 10 Uhr aufgestanden und haben dann im Garten gebruncht.

Wir waren uns unsicher, was als nächstes auf dem Plan steht und konnten uns nicht entscheiden.
Wir saßen mit Rainer im Hostel, er zeigte uns viele Fotos und berichtete von seinen Reiseerfahrungen. Da er schonn seit 1979 nach SA reist (die Härte, oder) erzählte er uns vom SA von damals und berichtete uns von Raubüberfällen auf ihn usw., usw. Wir waren hin und her gerissen und dann wars 3 Uhr und e scho zu spät fürs Weiterfahren, also beschlossen wir noch eine Nacht in der kleine Stadt zu bleiben.
Wir sind zum Dam gefahren.
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Es war eine sehr nette Gegend.
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Aber irgendwie total ausgestorben und nix los.
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Wir verbrachten am See 3 Stunden und relaxten in der Sonne bzw. im Schatten.
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Der See war leider etwas zu schmutzig, deswegen war schwimmen nicht unbedingt optimal-
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Der Platz wäre super geeignet fürs Campen, Grillen und Ausflüge.
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Aber irgendwie war sonst niemand zu sehen.
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Die benötigten Mittel wie Strom, Müllanlagen, Grillstellen, Bänke, Schirme und Co wäre alles vorhanden.
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Vielleicht ist es auch Saison bedingt, weil momentan ist gar keine Saison und nix los in Südafrika. Die Hauptsaisonen sind Ostern und Weihnachten
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Das Lustige jedoch war, dass diese beiden jungen Männer mit dem Traktor zu uns hergefahren sind.
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Sie meinten: “Money, money, 50 Rand!”, wir wollten sie fragen, für was und ob es Eintritt sei. Wir wissen nicht für was wir die 50 Rand bezahlen mussten, weil sie leider kein Englisch gesprochen haben.
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Die Temparaturen sind immer sehr angenehm und eigentlich heiß, aber sobald die Sonne untergeht, kühlt es immer gleich schnell ab.
Auf der Heimfahrt machten wir noch eine kurze Ortsbesichtigung.P2270516
Im Ortszentrum kann man noch alte Gebäude im kolonial Stil gebaut finden, aber die Stadt ist leider etwas ausgestorben und es ist nicht mehr viel los.
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Rainer meinte, dass immer mehr Weiße die Stadt verlassen und sich wo anders nieder lassen und die Schwarzen überlaufen die Städte, aber kümmern sich nicht um die Gebäude und Instandhaltung der Städte. Da geschichtlich bedingt die Kaufkraft immer noch bei den Weißen liegen, sind deshalb viele Gebäude leer und die Städte wirken teilweise echt ausgestorben oder verwahrlost.P2270521
Ficksburg hat noch ein paar alte Gebäude, die aus Sandstein gebaut sind und diese schauen echt toll aus.
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Des war a ganz a nettes Lokal, de machen aus viel Müll tolle Sachen und stellen diese aus.

Am Abend gabs dann Bohne zum Abendessen. Wir chillten im Garten und bloggten fleißig. 🙂
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Später kam dann Rainer dazu und wir feierten seinen Geburtstag und stießen mit einer Flasche Sekt darauf an.
Er und die russische Hostelbesitzerin gingen dann schafen überließen uns noch den restlichen Sekt und wir genoßen noch den wunderschönen Sternenhimmel bei einem Gläschen Schampus! 🙂
Good Night!

189. Tag: ab nach Ficksburg…

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Wir musste wieder mal alle Sachen packen und das schöne Backpacker, in dem wir uns schon wohlgefühlt hatten, verlassen. Und des packen ist mittlerweile schon ein bissl mühsam, aber egal! 🙂
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Unser cooler Balkon.P2260420
An diesem Tag hieß es früh aufstehen, weil unsere Reise weiter nach Ficksburg (cooler Name, oder?) ging.P2260423
Die herrlichen Straßen fanden kein Ende.
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Joe legte wieder eine super Slalomfahrt hin und wir kamen ohne Verletzungen wieder auf einer halbwegs normalen Straße an.
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Vorbei an wunderschönen Sonnenblumenfelder…P2260431P2260434
netten Rastplätzen für die Raucher…
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Ein Schnellstraße kann hier auch mal eine Schotterstraße sein, die dann 60km über Schotter, Steine und Gatsch führt.
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Was unser Auto auf dieser Reise mitmacht, ist echt sensationell und es fährt noch immer, zwar nicht mehr so leise, aber ok.
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Verschiedene Kaktusarten zieren den Straßenrand.
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Am Nachmittag kamen wir dann in Ficksburg an und fanden eine nette Unterkunft BUZZ Backpackers.
Die Besitzerin erzählte uns von einem wunderbaren Platz auf dem Berg mit sensationeller Aussicht.
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20 Minuten später saßen wir an dem unglaublichen Platz.
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Wir genossen ein gutes Picknick mit Brot, Thunfisch und Bier..
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Joe erkundigte noch die nähere Umgebung und machte ein paar Schnappschüsse.
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Anscheinend gibt es auch noch irgendwelche Quellen, wo man rein hüpfen kann, diese haben wir leider nicht gefunden.
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Aber es war auch so ein netter Ausklang des Tages und wir waren total erholt.
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Ein Stückal zu Fuß und dann führte eine Betonstraße wieder in die Stadt zurück.
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Abends lernten wir einen Südafrikaner, Philipp, kennen und saßen mit ihm und der russischen Hostelbetreiberin, Maria, bei ein paar Bier (Cyder) zusammen. Etwas später kam auch noch einer deutscher Gast, Rainer, hinzu. Des war a netter internationaler Haufen, jeder hat noch lieber, wie da andere geredet und i mitten drin. 🙂 Na war ganz lustig und interessant, weil ma viele Tipps für die Weiterreise in SA bekommen haben. Und lustig is auch die unterschiedlichen Mentalitäten zu beobachten. Russland, Südafrika und Deutschland… 😉 Um Mitternacht haben wir dann noch die Sterne bzw. Milchstraße beobachtet und nachdems dann ziemich frisch worden is, haben wir das Zimmer aufgesucht.

188. Tag: Bergtour Drakensberge/ Amphitheater/ Wasserfall

Um 8 Uhr in da Früh senn ma vom aus Hostel gestartet. 🙂
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Mit am Toyota Minibus, einem vollgepackten Rucksack und einer bunt-gemischten Reisegruppe machten wir uns auf dem Weg in die Drakensberge zum weltberühmten Amphitheater.
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Das Wetter war glücklicherweise wunderbar, die Sonne schien, ein paar einzelne Wolken und ein leichter Wind wehte.
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Wir mussten mit dem Bus die gesamten Berge umfahrn und nach 2 Stunden kamen wir am Parkplatz von dem wir die Tour starten an. Die Afrikaner sind der Meinung, sie müssen Stacheldrahtzäune aufstellen, damit die Leute keine Abkürzungen gehen, schaut wirklich furchtbar aus und is a bissl gefährlich. Aber da hot sogar insa Bergführer gsagt, des is komisch und schlimm ausschaut, aber se meinen es nutzt was.
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Des war unser Bergführer, der hot an Bus a nix gschenkt und is über de Straßen mit de zahlreichen Schlaglöcher gekonnt drüber pfiffen.
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Der war ganz sympathisch und logga drauf, er hot gmeint, er geht da in einer Woche 4-5mal aufe. Für des hot a aber ganz schea a Bauchä dran kab, da gute Mogi.
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Um 10 senn ma dann gestartet, aufe aufn Berg… mei war des wiedermal cool!! 🙂
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Da Ausblick von da oben war da Wahnsinn, man hot so weit gsehn und de endlosen Weiten und de vielen Bergketten warn wundaschea!
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Nach 2 Stunden haben ma dann a Pause gemacht.
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Bevor es voi steil bergauf entlang einer Schotterreisen gangen is.
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Da sieht mas, wie ma aufe senn, des war dann schon leicht anstrengend und gar nit so kurz.
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Aber wenn ma dann oben ankommen is, is ma für die Anstrengung belohnt worden.
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Des war genial!
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Auf dem Plateau oben, ca 3.500 Meter haben wir dann unser Lunchpaket verputzt.
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Wir standen direkt auf dem Amphitheater, eine halbkreisförmige Felsformation, die Wand soll ca. 5km lang und über 1000 Meter hoch.
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Hier sieht ma nun wunderschöne Bilder, da müssen wir e gar nicht mehr viel dazu schreiben. Außa das da immer wieder amoi a Basejumper abihupft. Wenn’s vom WLan her geht, tua i nu a Youtube Video von einem Jump dazua!
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Einzigartig, wenn ma da oben sitzt und da oche schaut!
[Joe – Des war da waxeste und coolste Spot wo wir bis jetz oben gsessen bin. Echt, des glaubsch nid, wenn ganz vor gehsch, kannsch echt 1000m abi schaun! 1000m grad achi??? Also des war a Feeling, unglaublich und echt wundaschea! Und eine Aussicht… Wia wenn ganz SA sehgn tatsch… Also, wenn oana nach SA fahrt, sollt a sich des Amphitheater antun, a grenzgeniales Erlebnis, des i nid missen will!]
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Da oben war keine Bergspitze, es war wie ein Feld, auf 3500 Meter, hier grasten dann viele Kühe und Schafe, die wohl auch oft den unglaublichen Ausblick bestaunen.
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Da vorne geht’s a überall ca. 1000m grad nach unten! 😉
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Weiter ging die Wanderung zu einem schönen Wasserfall. Er schaute gar nicht so groß aus, aber von der Höhe her ist er der zweithöchste Wasserfall der Welt.
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Hier wurde wieder eine kleine Pause eingelegt und dann ging es quer über da große Plateau zum nächsten Wasserfall.
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Nachdem Wasserfall hieß es Absteigen.
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Aber nicht bei einem Wanderweg, sondern ungesichert über eine Kettenleiter über steile Felswände bergab.
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Des war dann doch recht interessant und aufregend, eine Leiter hats gegeben, die hat noch bissl gewackelt und so war’s nu lustiger. 😉
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Alle von da Wandergruppe warn von der Leiter nicht so begeistert, aber uns hats guat taugt. A Frau hat sich dann sogar nu mit an Seil scihern lassen, weil sie sich doch a bissl va die 25m angsch****** hat.
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Nach 7 Stunden am Berg senn ma dann mitn Bus wieder heim zum Hostel, über de ganzen Potholes gsprungen und warn ordentlich durchgerüttelt.
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An schönen Sonnenuntergang haben wir auch noch gehabt und danach senn ma ins Whirlpool gesprungen, haben noch ein Bier geschlürft und ein tolles Essen gekocht..
De Haxen haben ma dann a bissl gspürt und miad warn ma a, deswegen senn ma nit zspat ins Bett gehüpft.