196. Tag: Mossel Bay

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Nach einer Stärkung im Zug fuhren wir zur Wäscherei um unsere dreckigen Sachen noch einmal zu waschen. Während wir warten mussten, checkten wir in ein paar Meter weiter in ein neues Backpacker ein.
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Das Mossel Bay Backpacker ist ech super, volle groß, hot echt ois dabei. Von Pool, TV Raum, Küche, Terrasse, Bar, Chillfläche bis hin zu Billiardtisch und co.
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Da meinst du bist in am Hotel und so gemütlich ois… echt geil!
Nachdem de Wäsche und somit de Arbeit für den Tag getan war, senn ma zum Strand gfahrn.
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Da hot ma dann a paar Surfer zu schaun können, de hams echt können und war cool zum Zuschauen.
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Weiters is zum Leuchtturm gangen.
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Unterm Felsen wo da Leuchtturm drauf gstanden is, war a riesige Höhle.
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Beim Parkplatz hatten uns dann diese netten Tier empfangen…
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Keine Ahnung wie de heißen, kennt de jemand? 🙂
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De Höhle hot ma natürlich erkunden müssen…
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De Tiere habn sich von uns nicht stören lassen… 🙂 Oben sieht man so Natur-Pools… Sehr cool! 🙂
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Ausblick von der Höhle…
Da sieht ma da sieht ma nu amoi die Becken beim Meer, wo ma geil kneipen kann.
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In der Hölle…
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Schutzzaun vom Leuchtturm…
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Ausblick vom Leuchtturm…
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Da hot a Wanderweg an der Küste entlang geführt, also die Natur in SA is echt unglaublich schea, ku ma lei immer wieder betonen! 🙂
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Den senn ma dann bissl entlang spaziert…
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Echt cool…
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Da Joe woit sich schon wieder a Platzl zum Klippen-springen suchen, aber des hot a dann doch bessa lassen…
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Nach der Höhlenwanderung benötigten wir dringend eine Abkühlung.
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Da hot ma dann einehupfen können und bissl uma spazieren oder schwimmen…
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Lang hot mas aber nicht ausgehalten, weils Meer echt frischi war.
Nach an bissl Sun chillen und trocken, senn ma Abendessen einkaufen gefahren und i hab dann ein feines Essen für uns gezaubert.
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De Küche war echt groß und hot ois kabt, da macht kochen Spaß!
Der Ausblick von der Küche is auch nit schlecht…
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Des war vorne de Terasse mit Ausblick aufs Meer…
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Nach a Weile hintern Herd hots dann super Wurschtnudl mit Maissalat geben und jeder hot genug kabt und war fast platzt. 🙂
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Danach senn ma nu a Zeitl an da Bar gesitzt, a Deutscher hot sich zu ins dazu gesellt und mia haben bis Mitternacht alle mögliche Reisestories austauscht. 🙂 A Innsbruckerin habn ma a kennen glernt, de hat im Hostel gearbeitet!

Aja, weils uns grad eingfallen is – ein Tipp von uns!
Kaufts euch in Thailand oder Bali keine von den super, coolen original gefälschten Sonnenbrillen bei den zahlreichen Händlern. De schaugn echt lei cool aus, sonst kennan sie aber nix!
Wir haben da mehrere gekauft, weil sie ja echt cool ausschaugn und weils echt günstig senn und habn gedacht, Kunststoff is ja Kunststoff und die Qualität wead scho passen…
Aber wir sind des Besseren belehrt wuan! Echt, jetz senn scho alle Brillen kaputt! De hebn koa Sonne (guate Eigenschaft für a SONNENbrille), de senn lei fürn Schattn gmacht! Weil in da Sonne wead der Kunststoff spröde und bei der kleinsten Belastung (des hoaßt beim angreifen brechen de Teile) Also ein Glump, des glabsch nid, de senn nid amoi oan € wert!

In diesem Sinne, bis morgen!

195. Tag: ab zur Mossel Bay

Wir machten uns um ca. 11 Uhr auf den Weg von Jeffreys Bay der Küste entlang nach Mossel Bay.
Das Wetter war optimal fürs Auto, nicht zu heiß und a bissl bewölkt und ab und zu a paar Regentropfen.
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Wenn ma so mitn Auto durch Südafrika fährt, sieht man ja echt viel und man kann bei jeder Stadt das gleiche beobachten. A bissal außerhalb vom Zentrum befinden sich die sogenannten Townships, das sind die Vororte der Städte in denen noch die ärmeren Südafrikaner wohnen.
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Hier herrschen ärmere Zustände, die Häuser sind sehr klein, ca. 6m² groß und darin leben aber mehrere Leute, oft große Familien. Die Wände und Dächer bestehen meistens aus Wellblech und sind irgendwie zusammen gestückelt.
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Für uns ist es ja wirklich unvorstellbar, dass man hier wohnen kann, aber hier gibt es leider noch sehr viele solche Häuser und alle Vororte schauen ungefähr so aus. Man kann schon auch immer wieder beobachten, dass die Regierungen mit verschiedenen Projekten, ganze Siedlungen im gleichen Stil baut (wo sich dann auch die Ärmeren ein “richtiges” Haus leisten können), aber hier hat man noch viel zu tun. Es ist echt wild, wenn man den Unterschied beobachtet, im Stadtzentrum stehen große, pompöse Villen mit großen Gärten und a paar Meter weiter fangen die Vororte mit den Wellblechhütten an. Wie nah hier Armut und Reichtum beinander ist, is wirklich wax.
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Der Stadt Knysna haben wir einen Besuch abgestattet.
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Laut Reiseführer ist de Stadt die heimliche Hauptstadt der Gardenroute.
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Es war alles sehr nett, farbenfroh und sauber.
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Wir stoppten am Hafen, der Waterfront von Knysna, hier jausneten wir den neuen Lieblingskuchen von Joe (Milktart), ein typischer südafrikanischer Kuchen.
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Trotzdem nicht so guten Wetter war es ein netter Spaziergang im Hafenbereich.
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Die Waterfront war toll künstlerisch gestaltet. Viel aus dem typischen Holz aus, des in der nähe von Knysna gearbeitet wird.
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Es waren a alle Fahnen aufghängt, außa die österreichische nit, tzzz… da miass ma numal hin, amoi oane vorbei bringen.
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Ein paar Künstler, ein paar nette Lokale, einige Schiffe und viele Geschäfte…
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An Yachtclub hots a geben, a wenn nit vü so Yachten umagstanden senn.
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Es war ein netter Besuch auf der Durchreise.
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Der Straßenmusikant war a ganz a gemütlicher, loggan Sound und tut was, dass er a Geld verdient. 🙂 Da Joe tut de Künstler immer gerne unterstützen, wenns hoit gut senn!
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Die Stadt zwischen den Bergen an einer großen Lagune, die nur durch einen schmalen Zugang mit dem Meer verbunden ist.
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Natürlich shoppten wir ein wenig, aber diesmal nicht für uns…
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Danach senn ma wieda ins Auto gehüpft und nu voi Gas weiter nach Mossel Bay gefahren.
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Es is echt lustig bzw. wax mit welchen Ladungen de Südafrikaner durch die Gegend fahren, also aufgladen haben de, alles werd da aufn Pickup oder irgendan Gefährt rauf gepackt. Es is teilweise echt gefährlich und ma glaubt es nit, weils nit gscheid ugehängt is und drüber steht. Ein auto haben ma gesehen mit alles Müllsäcke, de senn auf einmal auf da Autobahn alle durch de Gegend gflogen und auf de oan Autos drauf.
Ein Auto hat mal hinten a große Matratze geliefert, festghebt hat sie a Mann hinten oben, und da Fahrer is aber mit 100km/h blasen, da wenn a Wind geht, viel Spaß.

Da hot ma dann schon auf de Bucht oche gsehn, super Ausblick.
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Auch das Wetter war auf einmal wunderschön und warm.
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Das Wetter ändert sich oft schnell an der Küste… schauen wir mal, ob wir Glück haben in den nächsten Tagen.
Am späteren Nachmittag senn wir dann happy in da schönen Mossel Bay angekommen.
Für die Übernachtung hatten wir uns diesmal amoi a bissl a andere Unterkunft gesucht.
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Wir entschieden uns für a Hostel in einem alten Zug auf alten Schienen.
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Des war echt cool.
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Da hat ma dann einfach mal in einem Schlafwagon gschlafn. 😉
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Es war nit groß, aber es war toll. Da rechts fahrt dann a nu ab und zu a Zug vorbei! Da muss ma dann am Morgen scho aufpassen, wenn ma so halbmunter ausm Zug außasteig! 😉
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Vorne war noch ein Restaurant dabei, da hatten wir noch saugut diniert und gemütlich den Tag ausklingen lassen.
Da Ausblick war direkt aufs Meer und beim Einschlafen, hot ma voi as Meer rauschen keat, sehr cool!
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Am Abend haben ma uns dann noch ans Meer gesetzt und den Sound des Meeres genossen! 🙂
Gute Nacht vom Zug!