174. Tag: Schnäppchenjagd

Nach dem eine gewisse Person de letzten 4 Tage von nichts anderem mehr gesprochen hot, außa Kamera hin und Kamera her, Schnäppchen hin und Schnäppchen her,… haben wir unbedingt noch mal ins Elektronik Paradies – Sim Square fahrn miassn. In Chinatown senn ma gestartet und mir da U-Bahn dahin gefahren.
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Also des Geschäft is echt da Wahn, auf mehreren Stockwerken gibs ois was das Männerherz begehrt. Da könnte sich auf einmal ein Mann lange in einem Shoppingcenter aufhalten und die Frau wartet!! 🙂
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Zerst haben ma mal UV Filter für unsere Cams gekauft, des braucht ma unbedingt… 😉
Des war das erste Schnäppchen und eigentlich woiten ma dann a lei nu a bissl “schauen”… und wir überlegten stundenlang…hin und her!
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Und schlussendlich hat da Joe dann nu bei einem unglaublichen Schnäppchen zugeschlagen! 🙂
Nachher war da Joe dann total happy und grinste von einem Ohr zum anderen! 😉 So wie immer, wenn irgendetwas günstig kauft! 🙂
Mia senn dann Beide sehr, sehr zufrieden noch was essen gegangen und haben uns dann später wieder auf die Hostelterrasse gsessn und Kaffee getrunken! 🙂

173. Tag: Universal Studio Singapur

Früh am Morgen sprangen wir aus dem Bett und freuten uns schon auf den Tag im UNIVERSAL STUDIO Singapur. 🙂
Die Studios befinden sich auf der einzigartigen Insel Sentosa.
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Zur Insel führt ein fetter Boardwalk/Gehweg mit Rolltreppen hin und man hat einen guten Ausblick auf den Hafen und auf die Umgebung.
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Da war irgendwie alles perfekt hergerichtet, kein Dreck und Müll…
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Also die bauen auch noch hier eine Rolltreppe, dass die 100.000 Besucher ja nicht zu Fuß gehen müssen…
Ober dem Gehweg führt auch noch eine Schwebebahn auf die Insel und beim Foto (oben) sieht man, dass auch noch eine Gondel zur Insel führt. Also echt irre, weil die Strecke eigentlich sehr kurz ist!!
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Auf der Insel Sentosa meint man wirklich ma ist in einer anderen, neuen, kitschigen, künstliche, perfekten Welt.
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Auf engsten Raum befinden sich hier so viele Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants, Geschäfte, Springbrunnen, Parks, usw….
[Joe – I muss ganz ehrlich sagen, ein bisschen erinnert mich des gesamte Singapur an den Roman “Schöne neue Welt”… Es is alles irgendwie so durchgeplant und sieht alles so perfekt aus. Viele Bereiche sind überwacht und die ganzen “Fine” Schilder, runden des gesamte Bild ab! Soma gibt’s halt nu keines… 😉 Aber es is wirklich alles ein bissl surreal, aber ich kann nid genau sagen ob i des schlecht oder gut finde…]P2109363
Man fragt sich nur, wo den die Menschenmengen herkommen. Es war e Montag, weil am Wochenende ist es anscheinend sehr überfüllt, aber auch am Montag war sehr viel los.
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Wir stürmten mit den anderen Touris in die Studios.
Also echt ein unglaubliches Werk, die Universal Studios…
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Es gibt 7 verschiedene Themen… und zu jedem Thema wurde ein riesen Bereich gebaut, mit verschiedenen Attraktionen, Lokalen und Souvenirshops. 🙂
Am Eingang befindet sich Hollywood, hier stehen alle möglichen Trickfilmfiguren und man kann sich für Fotos stundenlang anstellen…
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Das erste Thema ist Madagaskar… sehr cool…
[Joe – Und rechts oben war da Kung Fu Panda und i wollt so gern a Foto mit ihm… 🙁 Aber da waren sooo viele Leit!!]
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Mei bin i schon lang nimma Karussell gefahren…
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Dann is glei zur nägsten Attraktion gangen…
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Da is ma mit am Schiff durch das Schiff bzw. durch de ganze Geschichte vom Film gefahren, des war lustig!! 🙂
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Danach ist weitergangen in die Märchenwelt…
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Der 4D Film Shrek war echt lustig und voi cool…
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Mia senn mal mit alle Attraktionen gefahren, de beim sensationellen Preis von 70.-S$ inkludiert waren.
Beim Thema Transformers is ma a in so an Drehteil gstiegen und wild im Kreis gfetzt, des hätte schneller sein können…
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De andere Attraktion zu dem Thema war a so a 4D Movie, die 40 Minuten warten haben sich auf alle Fälle ausgezahlt, weil da is richtig zur Sache gangen. 🙂
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Also de Leit in Singapur haben’s drauf, während ma da gewartet hat, is ma mehrere Räume durch gangen, alles war passend zum Film gestaltet, 100 Fernseher und Bildschirme überall, so is ma auf de 4D Fahrt dann vorbereitet worden. Weil eigentlich waren wir nur Besucher einer “Autobots“ Basis und zum Schluss haben wir dann doch die Welt gerettet. Hihi… 🙂
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Brillen auf und geht dahin…
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Das Thema Ägypten war eines vom Tollsten…
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Da war so a coole mega Geister-Achterbahn dabei… Da hots Herz auf einmal echt gscheid pumpert, weil ma so oft daschrocken ist und decht mit a gscheiden Geschwindigkeit durch zischt is. 🙂
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Davor ist ma wieder durch ein voi cooles Labyrinth glofen, wo am WE sicha überall Leute stehen, aber mia haben einfach schnell durchgehen können, weil irgendwie is mit der Geisterbahn kein Mensch gfahrn.
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Da war dann a da Brendan Fraser… 😉
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De 2 Achterbahn im untern Bild waren leider zua…
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Bei da LIVE Show vom Esel warn ma a nu…
Der war vielleicht lustig, is normal glaub i nur für die kleinen lieben Kinder, aber da Joe und i senn mitten drin gsitzt.
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Ratets mal wer dann vom Esel rausgeholt worden is???
Da tanzende Esel hat jemand pfurzen gehört… hihi… und er war der Meinung, dass es da liebe Joe war.
Somit war Joe dann der zweite Star neben dem Esel, aber er passte auch gut zur restlichen Esel-Show dazu. 🙂

Weitergangen is zu der Show vom Film Waterworld…
Des war echt a gewaltige Inszenierung mit Feuer, Wasser, Explosionen, Action, Maschinen und Co.
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Da sehts as Set… und etz könnts eich mit de Fotos de Filmszene numal anschauen. 🙂
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[Joe – Also, i sag’s eich, sowas grenz geniales hab i echt noch nie gsehn! Ich bin ja ein bisschen ein Fan von Waterworld (meiner Meinung nach einer der besten Film von Kevin Costner – Robin Hood is a nu supa) Aber i sag’s eich, da haben sie den ersten Angriff der Smoker auf des Atoll nachgespielt und da war echt alles dabei, Smoker senn mitn Jetski eina gsprungen, oder unter der Wand durchgetaucht… Gschossn is wuan und soooo coooole Stunts! A Wahn! :)]
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Danach hat ma mit de Schauspieler nu a Foto machen können…
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Danach senn ma nu mit so an lustigen Auto umagurkt…
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Somit senn ma dann mit ois gfahrn und haben 9 Stunden in dem Vergnügungspark verbracht…
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Danach waren ma echt gar und woitn ins lei mehr niederlegen! Aber hungrig waren ma a, deswegen haben zuerst noch in so nem bekannten und günstigen Foodcourt gessn und senn dann wieder zum Hostel in Chinatown gfahrn und haben uns glei ins Bett kaut.
Sehr cooler Tag! 🙂

172. Tag: Chinatown und Little India

Gleich neben unserer Unterkunft war das Heritage Museum von Chinatown.
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Wir entschlossen uns das Museum zu besuchen.
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Es wird die Geschichte von Chinatown und Singapur näher beschrieben. Wie die Leute eingewandert sind und wie sich Chinatown bzw. die Chinesen in Singapur (sind ja 90%) im Laufe der Zeit entwickelt haben.
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Früher wurde in Chinatown, Opium geraucht, viel getrunken, viel gespielt und Prostitution war auch weit verbreitet. Alles was Spaß macht wird gleich als Böse angesehen… 😉
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Der Tisch war ein Original Tisch aus einem Spieler-Dent, wo man sah wie es meistens nach viel Alkohol und eine verlorenen Spiel aussah… Des vor mir is ein Messer und da war überall Blut!
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Auf den Wänden waren sehr viel Ausschnitte bzw. Zitate von diversen Leuten von früher aufgelistet, die echt unglaubliche Geschichten erzählen.
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Auch hier konnten wir die Liebe zum Detail von Singapur beobachten. Sie haben sich wirklich viel angetan und probiert frühe Chinatown detailliert nachzustellen und es ist ihnen wirklich super gelungen.
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Hier die Märkte… wo sie mit verschiedenen Waren handelten…
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Es gab sehr viele Goldschmiede, da es in der Gegend um Singerpur herum ein Goldrush gab und dann viele Einwanderer auf das Handwerk aufsprangen.
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Hier war ein Model vom damalig höchsten Gebäude (Hotel) aufgebaut, von dem sich viele Selbstmörder runter stürzten.
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Im Bild unten sieht man eine Sterbekammer…
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Hier ein etwas älteres Modell einer Kamera… (Made in CHINA)
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Hier sieht man die Aufteilung vom früheren Chinatown…
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Im Bild unten ist ein Querschnitt mit der Aufteilung von einem Haus in Chinatown zu sehen. In dem Haus wohnten mehrere Familien auf engstem Raum zusammen. Echt unglaubliche Geschichten, wenn man sich das heutzutage vorstellen würde…
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Nun Detailbilder, wie die einzelnen Räume ausgesehen haben.
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Joe stand hier in der Küche und am Ende der Küche war das Klo, das Geschäft wurde in einen Kübel verrichtet. Beim Entleeren des vollen Kübels passierte schon das ein oder andere Unglück… 😉
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In so einem Zimmer haben mehrere Personen gewohnt, geschlafen, anscheinend viel Opium geraucht( da liegt die Opiumpfeife) und gehaust. Unvorstellbar…
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Im Obergeschoss des Hauses waren mehrere Wohnungen, die nur eine Größe von ca. 4m² hatten, wo aber dennoch mehrere Personen (ganze Familien) lebten.
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Im unteren Geschoss hatte z.B. der Anzugmacher seine Firma, also die Schneiderei, seine eigene Küche, WC und seinen Wohnraum.
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Die Schneiderei war echt cool, da fühlte ich mich gleich wohl und legte Hand an, kanns kaum erwarten, daheim wieder kreativ sein! 🙂
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Irgendwie war die Werkstatt doppelt so groß wie die Wohnung, also das Anzuggeschäft blühte.
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Es war wirklich ein interessantes Museum und so hatten wir einen groben Überblick, wie Chinatown entstand und die Geschichte davon.
Nach dem Museumsbesuch machten wir noch eine Kaffee- und Nudelpause auf der Dachterrasse im Hostel.
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Des wars erste Mal, dass wir Nudel aus dem Becher gegessen hatten, sonst sieht man ja total viele damit, aber wir trauten uns noch nicht. Joe wagte es und kaufte sich ein Nudelsuppe.
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Da gibt man dann kochendes Wasser für 3 Minuten rein, die Geschmackstoffe dazu und fertig ist das Gericht.
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Mit der Auswahl des Hostels war wir happy, die Zimmer waren zwar etwas klein, aber es war sauber und die Terrasse war gemütlich.P2099314

Danach machten wir uns mit der MRT auf den Weg nach Little India.
Hier sahen wir dann wieder eine ganz andere Welt, man meinte plötzlich man sei in einem anderem Land.
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Es war wirklich alles nur Inder auf der Straße, kaum Touristen und auch keine Chinesen oder andere weiße Menschen.
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Die Straßen und Häuser waren hier auch anders, es war alles sehr bunt und verspielt, etwas Müll war dann in diesem Viertel doch zu sehen und der Geruch war auch anders.
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Wir waren zwar noch nie in Indien, aber so ähnlich stell ich’s mir vor.
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Dort findet man viele kleine Läden.
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Viele Gemüsehändler, Schmuckhändler, Gewürzhändler, Shops mit Seide und diversen Stoffen, Händler mit Klamotten, Blumengirlanden oder Glasschmuck.
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Die Preise waren recht niedrig, wobei hier die Qualität von manchen Sachen wahrscheinlich auch nicht die Beste ist.
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Jedenfalls fand ich eine Villa Kunterbunt nach der anderen und das gefiel mir persönlich am Besten, so viele Farben und so schön bemalt. Sehr cool! 🙂
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Also wir fielen irgendwie voi Gas auf, ja es war Sonntag, aber ich weiß nicht wo die anderen Touris waren bzw. die noch interessantere Frage ist, wo waren die indischen Frauen?? Auf den Straßen, Parks und Plätzen waren wirklich nur Männer zu sehen, keine einzige Frau…P2099336
Beim Weg zurück zur Ubahn sprach uns ein Ranger an, er war der Lockvogel zu einem Restaurant, er verkaufte es gut und wir beschlossen hier zu dinieren.
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Ja leider hat uns das indische Essen nicht besonders zugesagt, die Portionen war eher klein, es war mir etwas zu scharf und der Preis war gesalzen. Hihi… aber die Location war cool!! 🙂

Später am Abend sind wir nochmal vor die Tür gegangen und wollten ein bisschen durch Chinatown schleichen.
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Plötzlich hörten wir ein lautes und kräftiges Feuerwerk gleich um die Ecke. Da mussten wir natürlich gleich hin um zu checken, was da geboten wurde.

Wir sahen viele Menschen…
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Wir sahen viele Lichter…
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Wir sahen viele Wägen….
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Wir sahen viele aufwendig verkleidete Personen…
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Es war ein wunderschöner Umzug, den Anlass bzw. den Name des Umzugs wissen wir leider nicht.
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Aber es muss irgendetwas Besonders gewesen sein…
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Hier wieder zu sehen, die Details… echt irre…
Um halb 10 am Abend veranstalten die so eine Parade!?!?!
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Es ging um das Thema Singapur, es wurden alle möglichen Sachen dazu auf tollen Wägen auf LKWs dargestellt.
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Mei des war wie Fasching…so toll! 🙂
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Des war wieder so a toller Zufall, dass mia 2 da zufällig vorbei kommen, aber was auch immer das für Veranstaltung war, es war echt sehenswert und so toll!!! 🙂

171. Tag: Durch die Stadt

Mit dem gleichenTouri Bus, wie am Vortag, sind wir noch einmal einen Teil der Strecke gefahren und dann beim Clark Quay rausgehüpft.P2089244
Gemütlich kann man hier die Promenade neben dem River entlang spazieren.
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Es gibt hier sehr viele Restaurants und Bars, eher ein bissl teurer.
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Das Wetter war wieder perfekt, sau heiß, 32°Grad, sonnig und kein Wind… und wir marschieren durch die City. 🙂
Wir flüchteten in eines der zahlreichen Einkaufscenter, es war wieder einmal riiiieeeeesen groß und man konnte alles, was da Herz begehrt und die Geldtasche zulässt, kaufen. Was mir besonders auffällt ist, dass es ganz, ganz viele Markenstores gibt. Wir waren z.B. im Olympus Store, im Samsung Store, im Sony Store, im Nikon Store usw., usw… Und die haben da echt Alles, was man sich nur vorstellen kann. Ich hab z.B. einen neuen Samsung 65 Zoller mit 3D Brille und interaktiver Steuerung ausprobiert. Unglaublich, echt unglaublich! Wenn i den in meiner Wohnung Platz hätte, würde ich zuschlagen! 🙂
Aber die Vroni hat, wie so oft nur ans Essen gedacht… 🙂
So aßen wir also eine Kleinigkeit und genossen die Kaelte – as Witzige is, im Freien ist echt sehr heiß, dann gehst wo eine, dann is zerst mal fein, aber noch 15min friast da wieder an A**** ab, weil se de Gebäude so brutal kühlen, also mia senn des einfach nicht gewöhnt.

Nach dem Einkaufscenter, wo ma zufällig wieder noch a Camera gschaut haben, senn ma dann bei da andern Seite wieder ausse.
Auf einmal war a cooler Park da, der Fort Canning Park.
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Das gefällt uns am Besten, wenn ma unerwartet irgendwas sehenswertes entdecken oder bei tollen Sachen vorbeikommen, wo keine anderen Menschen sind. 🙂
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Da waren schöne, große, einzigartige Bäume, der rechte hot echt ois so Zacken bei der rinde raus kabt, des hot sehr interessant ausgschaut und haben wir bis jetzt noch nirgends gesehen.
In der Mitte vom Park ist ein Fort mit See, das Gebiet ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Streng mit Kameras überwacht und mit fetten Zaun eingezäunt, das man ja nichts sieht.

In dem Park war auch ein Theater, wo grade eine Inder-Veranstaltung war, da durften wir aber leider nicht rein.
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Nach dem Parkbesuch spazierten wir wieder zurück, fuhren mit der MRT zur Haltestelle Chinatown und chillten wieder auf der Dachterrasse im Hostel. Man muss echt sagen, dass man sich in dieser Hitze echt nicht lange bewegen kann, bzw. wenn ma ein paar Stunden spaziert, is man schon richtig fertig! Hinzu kommt, dass wir viel zu wenig trinken… Deshalb is Kaffeetrinken und Chillen auf der Dachterrasse ein guter Ausgleich! 🙂

170. Tag: Stadtrundfahrt

Am frühen Nachtmittag wagten wir uns aus dem kühlen Hostelzimmer in die pralle Mittagshitze.
Der Plan des Tages war: Die Original Bustour quer durch Singapur zu machen. Die Bilder sprechen e für sich und man kann einen guten Einblick in die Architektur und den Stadtaufbau bekommen. Aber ein paar interessante Kommentare werden wir euch dennoch liefern.
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Es gibt sehr viele Hochhäuser… 🙂
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Hier müssen wirklich Hunderte von Menschen Platz haben…
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Der öffentliche Verkehr ist in Singapur wirklich super, sehr schnell, ungemein billig und man kommt überall hin! Dennoch wollen sie es noch verbessern und planen noch mehr Verbindungen zu bauen.
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Da das Jahr des Pferdes ist, sind wirklich wunderschöne Pferdefiguren in Chinatown aufgestellt.
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Hier unten sieht man ein älteres Haus von früher…
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Hier sieht man die Riverside…P2079184
…und Clarke Quay…
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…mit zahlreichen Bars, Geschäften und Lokalen…
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Hier unten das erste runde Gebäude, das wäre dann Schönheitsklinik, die übrigens sehr beliebt ist, bei allen betuchten Singapurern und den asiatischen Nachbarn…
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Also die Stadt hat soviel verschiedene und große Einkaufscentren! Auf wirkt es so, wie wenn die Singapurer leidenschaftlich einkaufen würden.
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Von außen haben wir die großen Einkaufcentren ein paar mal festgehalten! 🙂 Für Innen fehlt uns das nötig Kleingeld! 😉
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Hier sind wir durch die berühmte Shoppingmeile: Orchard Road gefahren, hier gibs alle Läden von Prada, Chanel, Dior usw., usw…
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Ich glaube in der Straße bekommt man auch alles, wird aber wahrscheinlich auch a “bissal” teurer sein.
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Noch nie sonst wo gesehen, aber in Singapur gibt es ein House of Condom. 🙂 Obwohl die Singapurer bei sexuellen Themen eigentlich recht prüde sind, jegliche Art von Pornographie ist verboten, es gibt z.B. keinen Playboy (Was liest man(n) denn dann hier?? 😉 ). Auch Homosexualität steht in Singapur unter Strafe! Ein bissl Stränge!
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Die zahlreichen Bürogebäude haben auch sehr coole Fassaden!
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Hier ein Teil der Skyline von Singapur…
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Die Hochhäuser sollen alle 5 Finger darstellen, aufs Foto gingen leider nur 4…
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Vor den 5 Finger steht anscheinend der größte Springbrunnen der Welt, der leider nicht in Betrieb war…
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Mitten drin mussten wir mal ausstellen, weil wir an dem Square vorbei gekommen sind, der das Paradies für Elektronik Liebhaber ist. Kann sich e jeda vorstellen, wer da nicht mehr weg wollte(IIIII). Von da an hat der liebe kleine Joe nur noch von Kameras gesprochen, weil man hier wirkliche Schnäppchen machen kann. Aber da wir das Busticket hatten, konnte ich ihn dann doch noch aus dem Gebäude zerren und es ging weiter…
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Die Busfahrt war sehr interessant und man hatte sogar einen Audio Guide auf Deutsch mit dabei. 🙂
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In den unteren Bildern sieht man den Singapur Flyer(150m hoch), das größte Riesenrad der Welt. Eine Fahrt mit unglaublichen Ausblick dauert unglaubliche 30 Minuten und kostet unglaubliche 30$. 🙂
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Mitten im Bild sieht man ein tolles weißes Gebilde(sieht irgendwie aus wie eine Blume)… es handelt sich um das ARtScience Museum.P2079231
Hier unten sieht man einen Teil von der Esplanade, dem Theater…
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Hier unten sieht man das Wahrzeichen von Singapur, der Merilon, es soll eine Kombination aus Löwe und Fisch sein.
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Man hatte auch noch einmal einen schönen Ausblick auf das fette mega Hotel.
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Die letzte Haltestelle war dann wieder unsere Wohngebiet, Chinatown. 🙂
Die Fahrt kann man nur empfehlen, für 18SD bekommt man einen deutschen Guide (sehr feine Frauenstimme), zwischen den Ansagen chinesiches Gedudel, gratis Kopfhörer und einen wirklich guten Überblick der tollen Stadt! Nebenbei kann man mit dem Bus 24Std. fahren! 🙂
Nachher verbrachten wir noch bei Kaffee und Cookies den Abend auf unserer Terrasse und chillten! 🙂
Sehr cooler Tag in Singapur!

169. Tag: Singapur – Erster Tag

Die Nacht verging schnell, wir waren fast fit und nach einem Frühstück, mit Butter aus der Flasche auf der Dachterrasse des Hostels starteten wir.
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In Singapur hat man die Gelegenheit, ganz Asien in einem einzigen Land zu erleben, denn die Bewohner Singapurs sind eine bunte Mischung aus Chinesen, Malayen, Indern sowie vielen Auswanderern aus allen Ländern der Welt.

So mia senn mit da MRT (UBahn) zur Bayfront gfahrn, de Hitze hot uns glei moi voi daschlagen und da is am gscheidesten echt nit schnell bewegen. Also sehn ma langsam weiter geschlichen zum bekannten Hotel Marina Bay Sands, es ist wohl eines der meist fotografierten Hotels weltweit.
Nun hier mal Fotos von innen:
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Also des fette Hotel is so a riesen Komplex, befindet sich an der Marina Bay.
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Es wurde 2010 eröffnet und umfasst ca. 20Hektar.
Da Wahn, es gibt ein Casino, diverse Säle, ein Einkaufszentrum, Bars und a paar Restaurants, usw…
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3 Hoteltürme tragen auf 191m Höhe einen 340 Meter langen Dachgarten mit Pool, Bar und Aussichtsplattform. Der Pool is anscheinend fast 150Meter lang und an Ausblick hat ma, dass es nimma glaubst. I hab auf N24 a Doku gsehn wias des Hotel gebaut haben, unglaublich komplex der gesamte Bau und oben des soll an ein Schiff erinnern.
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Echt unglaublich, diese Architektur.
Wenn man quer durch das Resort geht, kommt man zu einem wunderschönen Garten.
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Es ist nicht irgendein Garten, es sind die wunderschönen, berühmte  Gardens by the Bay. Das Parkgelände erstreckt sich über 100 Hektar und ist auf künstlich aufgeschüttetem Land angelegt. Die Singapurer vasuachn ja immer nu mehr Land zu erlangen, sie schaufeln Unmengen an Sand vom Meeresgrund an die Küste zu Singapur um die Fläche zu vergrößern. Bei der geguideten Bustour hat die Dame gsagt sie wollen bis 2020 nu unzählige km² an Land gewinnen.
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Langsam haben ma uns durch den schönen Garten bewegt, aber mia hams Gfühl kab, als wie ma in a Sauna sitzen taten.
Deswegn haben ma uns bei so am netten Rastplatz mal an Schatten hingelegt und bissl erholt.
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Da Joe hat so Golfwagä gsehen, de durch den Park fetzen, da haben ma a glei a Runde mitfahrn miassen. Aber es war leider nur ein Shuttle zur Mitte vom Park, also nix mit unser gewünschten Parkrundfahrt. 🙂
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As coolste an dem Park senn sicha de Super Trees.
Des senn Stahlgerüste, de zwischen 25-50 Meter hoch, da züchten se seltene Pflanzen und de wachsen dann da entlang.
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Mia spazierten dann doch zu Fuß weiter und erkundigten den Park. Mei für de Kinder habens tolle Wasserspiele und an nettn Spielbereich gebaut, da wollten ma am Liebsten a glei eine hupfen.P2069149
Weiter marschiert senn ma entlang dem River.
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Da hat ma an brutal guten Ausblick auf die Stadt kabt.
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Voi Aufpassen muss ma in der Stadt, kein Spucken, kein Kaugummi, kein Rauchen, keine Getränke und Essen in MRT, kein Müll fallen lassen, keine Drogen, … wenns di haben, dann machts a koan Unterschied, ob ma etz Touri is oder nit.
Der Staat Singapur, der für seine strengen Gesetze und Strafen (u.a die Todesstrafe u. Prügelstrafe) bekannt ist, wird auch als die „Schweiz von Asien“ (weils im Vergleich zu seine Nachbarn a sehr teuer is) gesehen! 🙂 Des haben mir schon gestern beim Essen bemerkt, dass ma de Preise von Singapur nicht mit unseren letzten Länder vergleichen kann.
Aber von der Armut, dem Chaos und der Kriminalität, die in so vielen Teilen Asien vorherrschen, is da a nit viel zu sehen!
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Etwas später haben ma dann de Wasserspiele für die Erwachsenen gefunden.
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Da haben ma dann sehr coole Statuen entdeckt, de eigentlich e super zu uns passen… so mit da Weltkugel und so.. 🙂
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Der nächste Halt war a wieder ein etwas extravagantes Bauchwerk. Es ist ein Flussstausee. Weil Singapur von Malaysia as Trinkwasser bezieht und die Singapurer unabhängig von Malaysia sein wollen haben sie den Stausee gebaut. Nu tuat a zwar nix, aber irgendwann soll dann über den die Wasserversorgung va Singapur funktionieren. 🙂 De zwoa Staaten senn nid die besten Freind… 😉
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Nachdem haben wir uns wieder zurück zum Eingang begeben. 
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Singapurs offizielle Sprachen sind Englisch, Malaiisch, Mandarin, Tamil. Englisch wird von fast jedem gesprochen, der als „Singlish“ bezeichnete Dialekt is jedoch schwar zu verstehen.
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Abends senn ma dann nu auf a Tigerbier und a Coke gangen und haben uns ins saukalte Hostelzimmer verkrochen.

1 Woche SURFEN,SURFEN,SURFEN

168. Tag: Tschau Bali!
Nun ist es soweit, die fast 4 Wochen sind schnell vergangen und wir müssen uns von Bali verabschieden. 🙁
Nach einem letzten guten selbstgemachten Frühstück im Hotelzimmer, packten wir wieder mal unsere Rucksäcke zusammen. Der Platz in unseren Backpackern wird von Land zu Land weniger und wir müssen schon sehr gefinkelt packen, damit all unsere Sachen im Rucksack Platz haben.
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Um die Mittagszeit sind wir zum Flughafen gefahren, haben am Flughafen wieder dieselbe Prozedur, wie jedes mal durchgemacht. Jedoch gabs genau bei unserem Gepäck wieder Probleme, Joe befürchtete schon das Schlimmste, dass er sich nun von seinen 3 letzten geliebten Feuerzeugen trennen muss.
Der Beamte meinte nur: “No lighter, no no lighter, no zippos!”… Na supa… wir schauten schon etwas traurig, denn Joe wollte sich nicht von seinen Zippos trennen. Ich lenkte den Beamten ein wenig ab und Joe hatte de Idee, dem Beamten nur ein Feuerzeug von den 3 zugeben (der Gauner… 😉 ), dass er sich vielleicht damit zufrieden gäben würde 🙂
Langsam zog er das erste Zippo aus dem Rucksack und meinte noch, “but it is very expensive”. Daraufhin der Polizist: “No,no lighter, fuel, zippo is okay!” Maaa warn mia froh, dass de lei an Zippo Benzin wollten und de Feuerzeig se nit interessiert haben. 🙂
Also hieß es den ganzen Rucksack auspacken und den Benzin zu suchen, nach ca. 5 Minuten konnten wir ihn dann Gott sei Dank finden und abgeben und alle waren glücklich.
Mia warn bissl fertig, senn leicht ins schwitzen kommen und zu hart wars uns a, awa mia senn ja wieder moi gut davon kommen.
[Joe – I muss da jetz noch etwas klarstellen! Also, i hab das tollste Zippo in San Francisco gekauft und hatte an den “sichersten” Flughäfen in Amerika nie Probleme. In China war des dann as erste mal ein Problem! Aber wer weiß a, dass ma seit kurzem keine Feuerzeuge mehr im Handgebäck haben darf??? (I hab da a die Rechtsgrundlage a bissl gegoogelt und irgendwie wollen sie des jetz auf da ganzen Welt einführen, aber ob ma koane Benzin- oder Gasfeuerzeuge mitnehmen darf, da scheiden sich die Meinungen der Länder). Jedenfalls, hab i’s bei unserem Connectionflight in China ja nu verstanden, dass i des Feuerzeug aus meine Hosentasche abgeben hab müssen, weil hätt ja mit der ultrawaxen Flamme die Piloten bedrohen können, bzw. hätt i ja in da Kabine an Stuahl oder ähnliches anzünden können. 😉
Aber wo sie uns dann bei der Ausreise gsagt haben, dass wir kein Feuerzeug im normalen Gepäck haben dürfen, hab i’s echt nimma verstanden?? Glaben die Chinesen i steig übern Lüftungsschacht an Frachtraum ochi, suach mein Gepäck, klaub des Feier außa und geh dann zum Piloten und bedroh in dann mit meinem kleinen Seven Eleven Feuerzeug? Also scho a bissl verdreht des Ganze! Überhaupt in China, wo echt Jeder immer und überall raucht! 🙂
Jedenfalls hab i da bei der Ausreise va Bali scho gmoant de haben den Patschen va China übernommen und i müsst meine Feierzeig abgeben, aber es war ja dann doch nid so. 🙂 Aja und as Beste is, dass ma in China an echt jeda Ecken ein gefälschtes Zippofeuerzeug kaufen kann! 😉 ??]
Naja dann haben ma am Flughafen nu a Stunde gewartet, senn mit da Tigerair noch Singapur gflogen. Um ca. halb 8 senn ma am Flughafen voi hungrig ankommen. Singapur hot echt super öffentliche Zug- und Busverbindungen, da is voi easy und billig in di Stadt zu kommen.
TIPP: Eine Link Karte (12$) zu kaufen, diese 12$ beinhalten 5$ Kartengebühr und 7$ Guthaben. Ein weiteres Guthaben kann man sich beim Automaten oder bei den Schaltern drauf laden und dann kann man einfach immer bei jeder Fahrt ein- und ausstempeln und muss nid immer die 2S$ für “deposit”(de ma nimma zurückerhält) zahlen, wenn ma sich eine Karte kauft!

Um 9 Uhr abends sind wir dann im Hostel 5footwayinn in Chinatown angekommen, es liegt direkt neben der MRT Station Chinatown, also de Lage is perfekto!
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Die 4er Zimmer waren dann doch etwas kleiner als erwartet und wir waren mit 2 Chinesinnen im Zimmer, die leider kaum Englisch sprechen. Das kann noch spannend werden… 🙂 Am Abend machten wir es uns dann nach einem nit so guten Abendessen im etwas wackeligen und lauten Ikea Bett gemütlich und schliefen gleich ein.

167. Tag: Ausgesurft!
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Der letzte Tag, wo wir noch die Wellen reiten konnten. hihi…
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Jeder probierte noch mal sein Glück,
aber mit den Wellen ist es immer so eine Sache… 🙂
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Da bekommt man wirklich Respekt vor den Wellen, wenn man ein paar mal wirklich gscheid durchgespült wird. 🙂
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Was man auch richtig gut beobachten kann ist … Ebbe und Flut, also am Besten is es immer bei Flut (viel Wasser, mehr Abstand zu den messerscharfen Korallen), Nachmittag war meistens Ebbe und Surfen wäre nur mehr auf den Felsen oder direkt auf dem Riff möglich gewesen. Da man sich ja doch nicht unbedingt weh tun will, meidet man diese Gebiete dann doch lieber.
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Joe probierte noch auf der anderen Seite bei einem anderen Strand.
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Zuerst meinte er die Wellen wäre optimale Anfängerwellen und er wagte sich trotz waxen Sonnenbrands in die Fluten.
Doch nach mehreren riesen Wellen und Durchspülungen sah er dann ein, dass diese Wellen doch nicht wo optimal waren.
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Da Joe hat dann gmeint, er hat da sicher 2 Liter Salzwasser getrunken :), deshalb packten wir unsere Sachen und fuhren weiter nach Kuta.
Hier sieht man noch einmal unser geliebtes Strandhandtuch, das uns meine Mama geschenkt hatte, da es nun ausgedient und schon einige Gebrauchsspuren hatte, haben wir es am Strand gespendet. 🙂 Danke dafür liebe Mama, es war voi fein und mia hams oft braucht! 🙂
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In Kuta warn mega coole und große Wellen und hier war a ein Beach Break, des heißt die Wellen brechen erst am Strand.
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Diese Bedingungen sind gut für Anfänger…
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A bissl weiter draußen waren de Wellen echt genial…
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Aber da Joe hot sich schon eine kaut…
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Leider is dann ein Flosse beim Brettl bissl locker worden bzw. gebrochen, deswegen hat er dann de Surfsession abbrechen müssen. Schade, weils echt super gangen wäre, aber mia habens so a gut ausgenützt und viel Spaß mit dem Brettl kabt.
Somit hat sich da Joe vom Surfbrettl trennen müssen und es am Strand zurück gegeben.
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Danach haben wir noch ein a kühles Getränk genossen und bissl den andern Anfängern zugeschaut.
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Danach senn ma nu in a mega cooles Perlengeschäft gangen, i hab bissl was fis Atelier zum Basteln eingekauft und hatte voi de Freude damit. Das Abendessen haben ma nu beim Italiener verspeist und danach haben wir wieder die Heimreise nach Nusa Dua angetreten und senn dann voi fertig ins Bett kugelt. 🙂

166. Tag: Surfen in Nusa Dua
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So Joe war voi motiviert und konnte es gar nicht erwarten zum Strand zu kommen.
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Es war ein wunderschöner, sonniger und sehr heißer Tag.
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Beim Joe is ja so a Sache mit da Sonne; er is ja bissl weiß und naja de Sonne brennt ihn ziemlich schnell auf. Beim Surfen is des dann noch mal mehr, weils ja im Wasser a nu is. Er wollte es riskieren und nach gründlichem Auftragen von genügend Sonnencreme tauchte er ab und surfte bis zum Umfallen.
Diesmal gings raus aufs Riff, das hieß er musste erst mal ganz raus paddeln und wer schon mal surfen war, weiß wie anstrengend des sein kann.
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Am Vortag hatte er sich den Nacken irgendwie verrissen, deshalb konnte er nicht einschätzen, wie gut es gehen wird.
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Ich chillte inzwischen ein wenig, genoss die Sonne und beobachtete Joe aus der Ferne..
Nach ca. einer Stunde kam Joe schon etwas “rot!” aus dem Meer zurück, aber er war trotz leichter Erschöpfung immer noch voll begeistert und wollte gar nicht pausieren.

Er war nicht zu stoppen (wenn er grad bei anderen Sachen a so motiviert wäre 😉 ), am Nachmittag übersiedelten wir ein paar Meter weiter, weil hier ein Beachbreak war.
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Ein paar Urlauber meinten wohl, dass er ein Profi-Surfer wäre und wollten unbedingt ein Foto mit ihm machen. 🙂 De haben ihn aber vorher nid gsehn, sonst hätten sie gewusst, dass er jetz nid so der Profi is! 😉
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165. Tag: Surfen auf Turtle Island!
Vom Neuseeländer-Steve haben ma den Tipp kriegt, dass auf Turtle Island, auch Serangan genannt, a ein super Surfspot is und da haben ma natürlich glei hin miassen.
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As fetzig-gelbe Surfbrettl aufs schon etwas ältere Moped aufgeschnallt und schon is dahin gangen.
Da Weg dort hin war gigantisch, zu erst fahrt ma quer durchs Meer auf einer neuen und so fetten Brücke (de erst letzte Jahr im Oktober eröffnet worden is – da kürzt man die halbe Insel ab). Die letzten Kilometer fahrt ma dann auf a Schotterstraße, de so mega fette Löcher und Hügel kab hot, dass die lei mehr durch de Gegend kaut hot. 🙂 Da sich auf der Insel auch eine große Müllhalde befindet, riecht es auch dementsprechend, aber am Strand bekommt man davon Gott sei Dank nichts mit!
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Da senn de Wellen a außn aufn Riff brochen und ma hot erst moi a Zeitl ause paddeln miassn. Da hab i an Joe mal an Vortritt lassen. Fotos gibt’s da leide koane vom Joe, weil da war a oafach zu weit weg. Dafür hat a sich drei mal an Fuß am Riff aufgeschnitten!
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Zur Stärkung hots dann wohl an besten Maiszapfen auf ganz Bali geben, mei der war soooo gut!
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De Kühe laufen in Bali frei herum, eine is mal mitten aufn Strand daher kommen, de andern haben da bissl im Müll umagstieht.
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An späteren Nachmittag haben ma uns dann vertschüsst und senn wieder noch Nusa Dua hoam gfahrn.
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Aufn Weg warn ma ja wie de Obersurfer…
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Da sieht ma etz de oben beschriebene Schotterstraße… alle fahren irgendwo am Straßenrand, weil da hoit nur 100 statt 1000 fette Löcher senn.
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Da hab i etz a paar Fotos von da mega Brücke gemacht, de is voi de Abkürzung und führt einmal von Nusa Dua noch Kuta und einmal nu weiter aufe, wo ma dann zu der Müllinsel auße fahrn kann.P2029023P2029024
Bei de Bögen muss man Maut zahlen (30Cent)…
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Ein Bauwerk, des muss ma sich anschauen.
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Für de Mopedfahrer gibs bitte eine eigene, fette Spur!!
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Also echt sensationell, wobei am Vormittag is de Fahrt cooler, weil da nu Flut ist und am Nachmittag is dann Ebbe, da is nimma ganz so schön!
Mia haben dann insre Wertsachen ins Hotel gschmissen und senn ohne ois nu an Strand oche gfahrn, a bissl surfen.
Da Joe war dann mei Surfguide, hot ma immer de perfekte Welle angesagt, Tipps geben und sich mit mir durch de Wellen kämpft. Des war echt voi nett, weil irgendwann noch 2 Stunden warn ma dann ganz allein im Meer, de Sonne is unter gangen, es is immer dunkler worden, de Fischer senn schon langsam kommen und wir waren nu mitten drin beim Surfen.
Aber i bin mitn kloan Brettl aufdastanden und hab schon de Freude damit kabt, weil wie i jetzt weiß is mit dem fetten Longboard keine Kunst, aber beim Kleinen is schon um einiges schwerer. 🙂
Aber Dank Joe hats ma voi Spaß gmacht und war voi lustig a nu! 🙂

164. Tag: Surfen, Surfen, Surfen!
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hihi…also i muss sagen, auf dem Uboot-Longboard-Boot Surfbrettl war’s ja echt easy das Surfen, da dasteht mas echt leicht auf. A Wahn eigentlich, dass man es mit dem lernt. Einerseits gut, weil dann hat ma glei Erfolge und a Freud wenn ma aufsteht, aber anderseits ku mas nit mit an normalen Surfbrettl vergleichen.
Weil da is aufstehn dann nimma so easy und da muss ma sich dann schon zammreißen und fliegt a oft auf die Schnauze. 🙂
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I hab de perfekte Welle gesucht, aber es war echt nit leicht. Also i nimm ois wieder zrug, von wegen, das Surfen so leicht is und blabla. Des is mitn fetten, langen Brettl leicht, aber mitn kürzeren schaut de Sache schon anders aus.
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Waxl aufe und geht dahin…
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Eine nach der anderen…
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I glab wenn ma Snowboardet und Skateboard fahrt – senn des gut Voraussetzungen fis Surfen. =)
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Da Joesn hots scho voi heraussen ghabt, des schaut jetzt alles nid so spektakulär aus, aber es is echt nid leicht… 🙂
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So cool, i bin am Strand spazieren gangen und hab dann voi vü verschiedene Muscheln gfunden. 🙂 De kann i dann daheim in Atelier Veronesse Designs zu coolen Schmuck verarbeiten. 🙂
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Des heißt wenn i se nach Hause da schmuggle. 🙂
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163. Tag: Anschaffung von Moped und Surfbrettl!
Das Moped hatten wir bereits am Vortag mit Sarah gecheckt, jetzt fehlte uns nur noch DAS SURFBRETT. Joe sprach von nichts anderem mehr,… nur noch surfen, surfen, surfen!! 🙂
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In Nusa Dua am Strand war es zu teuer – Joe hatte von Einheimischen den Tipp bekommen, dass man in Kuta billigere Boards bekommt, deshalb düsten wir mit dem Moped mal schnell nach Kuta rauf um dort ein Surfbrett klar zu machen. Das hatten wir uns am Anfang leichter vorgestellt, aber mit viel Geduld und ein wenig Verhandeln, bekam Joe nach 2 Stunden endlich sein Surfbrett (für gerade mal 22€) und die nächsten 5 Tage konnte nichts mehr schief gehen. 🙂
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Natürlich mussten wir noch am selben Nachmittag nach Nusa Dua zum Strand die Wellen checken, fahren. 🙂 Ein Stress… hihi
Dort lernten wir am Strand Steve (aus Neuseeland, aufgewachsen in Südafrika und mit englischen Pass) kennen und er gab uns ein paar Tipps.IMG_3999
Nach einer Weile beschlossen die beiden Herrschaften dann, sich in die Fluten zu stürzen und die Wellen zu reiten.
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Die perfekten Bedingungen waren es nicht gerade, vor allem weil Joe ja noch ein Anfänger ist, aber er war nicht aufzuhalten.
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Siehe da, er hatte sogar beim ersten Versuch Erfolg und surfte die Welle. Nid schlecht… 🙂
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Also de Wellen waren echt zu groß und wax, vorallem fürn Joe, aber er kämpfte sich durch und probierte immer wieder. =)
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Er meinte dann auch es sei sehr anstrengend und eventuell waren die Wellen doch teilweise ein bisschen zu groß für einen Anfänger. 😉
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Wir genossen dann den Sonnenuntergang am Strand, quatschen noch ein wenig mit Steve. (der auch mit seiner Freundin auf Weltreise war)
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Abends gingen wir dann noch in eine gute Taverne essen und hüpften dann in die Federn.

162. Tag: Nusa Dua – ein Paradies!
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Nach einem guten Frühstück in einer Taverne packten wir die Badesachen ein und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Strand.
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Also ich glaube Nusa Dua ist irgendwie das Beverley Hills von Bali. Rein kommt man nur durch ein bewachten Eingangstor, wo man durchsucht wird und drinnen schaut alles aus, als wie wenn man in eine andere Welt eintauchen würde.
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Es ist soooo sauber und alles so wunderschön hergerichtet, die Pflanzen und Blumen sind voi gepflegt und alles is oafach schea!!
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Also de ganze Insel Bali is ja schea, aber man muss sagen mit da Sauberkeit haben ses einfach nit so, i woas nit woran es liegt, oder obs a zu an gewissen Teil de Touris sind, aber es liegt einfach viel Müll und Co rum.
Jedenfalls wenn man Nusa Dua betretet, dann meint ma echt ma is woanders und glabs zuerst amoi gar nima.
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De Straßen sind voi schea und es gibt Straßenschilder, Kreisverkehre und Zebrastreifen, de wirklich beachtet werden. 🙂
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Okay da drinnen wohnen und urlauben auch nur Leute, die gern etwas mehr für ihren Urlaub ausgeben wollen. Also Flitterwochen oder so… tat i ma da drin a gfallen lassen. 🙂 [Joe – den kompletten Teil (die Provinz) Nusa Dua haben mehrere Hotels zusammen gekauft und betreuen den a zusammen, d.h. es Leben da eigentlich keine Einheimischen, außer sie arbeiten in einem der vielen Hotels.
Mia warn schon voi gspannt, wie wohl da dann der Strand aussieht und unsere Erwartungen wurden erfüllt.]P1298899
Es war ein schöner und feiner Sandstrand, ohne Müll und Co, mit vielen Muscheln und Palmen, die Schatten spendeten.
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Da fühlten wir uns gleich wohl, suchten uns ein nettes Plätzchen unter den Palmen und relaxten ein wenig.
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Beim Schwimmen traf Joe ein paar Einheimische, bei denen er sich gleich wegen der Surferei erkundigte und ein wenig mit ihnen plauderte.
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Am Abend spazierten wir gemütlich wieder zurück zum Hotel, kehrten noch in ein Restaurant ein und dinierten romantisch im Freien mit den Mücken.
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Anschließend quatschte uns noch eine nette junge Frau an, ob wir nicht eine Massage mochten. Zuerst hatten wir dankend abgelehnt, aber sie hat uns dann ein super Angebot im Double-Massageroom angeboten, da konnten wir nicht wiederstehen. Sarah war ihr Name und sie war echt nett und freundlich, klar wollte sich uns auch etwas verkaufen, aber die Massage war wirklich gut und sie half uns auch noch ein Moped für die nächsten Tage zu checken. 🙂

161. Tag: Verabschieden von den Mädls! 🙁
Nach einem gemeinsamen netten Frühstück im Kaffee, hieß es schnell noch packen, auschecken und ins nächste Hotel umziehen.
Wir fuhren gemeinsam mit dem Mädls in Richtung Flughafen, verabschiedeten uns noch und checkten im neuen Hotel ein.
Mia war an dem Tag nicht besonders gut und mein Magen machte einige Faxen, deshalb bewegten wir uns an dem Tag nicht mehr aus dem Hotel und hofften, dass die Beschwerden nur kurz andauern.

160. Tag: Loggara Monday

Mia senn moi zeitig um 10e aufgstanden, da insa Hotel a bissl abglegen war, senn ma zu Fuß mal zu am Kaffee spaziert und haben mal gscheid Katerfrühstück einkaut. 🙂
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Danach haben ma uns auf die Suche noch an neuen Strand gmacht.
Und wir haben einen schönen und einsamen Strand gefunden!!
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Es war super, weil der Strand kaum an der Straße angeschrieben war, so waren wir fast allein am weißen, wunderschönen Strand.
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Es führten steile Stiegen zum Meer hinunter. Aber Joe passte gut auf uns auf, wir waren sicher und er achtete sehr auf uns. 🙂 [Joe – Woasch eh, auf vier Hasen da muass ma scho schaugn… Vorkemma bin i ma wia da Scheich Abduhla Mahula mit seinem Harem! Echt, fast jeda auf da Straßen hat ma zugruafn “Lucky Guy” und i hab immer glacht und gleichzeitig hab i da Vroni an Klaps aufn Popsch gebn! 😉 Hihi…
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Es war wunderbar… Strand, Sonne, Meer! 🙂
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Da waren wir zufrieden und freuten uns über den sauberen und schönen Anblick des Strandes. 🙂
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Wir spielten ein wenig BingBong, tauchten ins Wasser ab, chillten mit Musik, grillten ein wenig in der Sonne und suchten Muscheln.
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Spät am Nachmittag kletterten wir wieder die 100 steilen Treppen hinauf und kamen ganz schön ins Schwitzen. 🙂
Am Abend entdeckten wir, dass es bei unserem Hotel ein super gutes BBQ angeboten wird.
Da waren wir gespannt und probierten alle gleich mal ein Tuna BBQ Steak und es war großartig!!! Echt soooo guat!!
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Danach tranken wir noch ein paar Bier und Cocktails und saßen noch gemütlich zusammen. 🙂
Im Hintergrund lief immer ein cooler Surffilm! 🙂
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