182. Tag: Blyde River Dam

Am Dienstag senn ma dann in da Mittagszeit gstartet und haben an Blyde River Dam gesucht.P2199730
Mia haben uns gedacht, wenn ma Einheimische fragen, dann werd des schon passen und mia finden da leicht hin.
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Des war dann gar nit so leicht, weil de haben uns quer durchn Busch gschickt und mia senn a Stunde eigentlich umsonst umagast.
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So sieht ma dann a de nähere Umgebung…
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Jedenfalls noch a Stunde hatten wir dann Glück und sind beim Dam angekommen.
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Man is da ins so a Tal einegfahrn, links und rechts warn wieder gewaltige Felsformationen.P2199745
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Beim Damm oben hot ma dann a bissl wandern können…
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…oder die Aussicht genießen!
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I hab a paar Steine gesammelt und geschliffen. 🙂
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Anschließend senn ma nu zum Damm bzw. aufn Damm spaziert.
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Des warn echt brutale Wassermengen was da auße gschossen senn.P2199776
Da woit ma schon fast einehuPfn, weils voi heiß war.
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Nach dem Besuch beim Damm hats im Tal auch noch Wasserfälle gegeben, de haben ma natürlich a erkunden müssen.
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Der Weg dorthin war echt interessant, da gibs so Bäume mit voi de waxen Stacheln, noch nie gesehen, aber schaut gut aus und Vogel oder Viech sitzt sich da bestimmt keines freiwillig drauf.
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Der Wanderweg hat quer durch ein durch an netten Wald geführt. Beim Vorbeigehen hatten uns 2 Schweizer erzählt, dass sie gerade eine 1Meter lange Schlange am Wegrand getroffen hätten.
Va da weg, senn wir dann nicht mehr so entspannt durch diesen Wald gewandert, aber trafen die Schlange leider nicht.
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Am Ende wurde man mit dem Anblick des Wasserfalls, der kitschig über die Steine herunter plätschert belohnt.
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Am liebsten wollten wir reinhupfen, aber man weiß ja nit wie tief und welche Tiere da drinnen wohnen, deswegen haben wirs bleiben lassen.
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Wir haben uns gemütlich auf die Steine gesetzt und das Wasser beobachtet und die Ruhe genossen.
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Bei der Heimfahrt haben dann noch a paar Äffchen “Servas” gsagt und mal die Straßen versperrt.
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Zu Dinner haben wir in der “Africa Pizzeria” (sehr cooles Lokal neben dem Damm) gegessen und es war seit langem eine von den besten Pizzen, die wir zwischen die Zähne bekommen haben. 🙂
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Abends saßen wir noch bei Kerzenschein vor unserem Heisl und schrieben Blog. Es hieß zeitig ab in die Federn, weil am nächsten Tag der Krüger National Park auf dem Programm stand und für die Safari sollte man schon ausgeschlafen sein! 🙂

181. Tag: Blyde River Canyon

In da Früh hot da Joe vom SPAR (so cool, in ganz Südafrika gibs Superspar und normale Spar Geschäfte) Frühstück geholt.
Um 11 Uhr sind wir gestartet und wollten uns einen Teil von der Straße der Wasserfälle anschauen. Die spektakulärsten Wasserfälle gibt es zwischen der Panorama Route, von Sabie bis nach Graskop.

Zum ersten Wasserfall ging wieder eine super Pothole-Straße hin.
Lone Creek Falls
Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Meter zum Wasserfall. Hier stürzt das Wasser über fast 70 Meter. Der mächtige Sprühregen hat hier eine wundervolle Landschaft gebildet.
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Mei de Wege warn wieder so nett und genau gleich wie in Neuseeland, da bist so durchn Wald spaziert und am Ende war a großer Wasserfall.
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Da stehen und sich berieseln lassen, mei war des bei der Hitze fein.
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Einfach lei schea…
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Ein gemütlicher Rundwanderweg hot dann noch a bissl aufn Hügel aufegführt und wieder züruck zum Parkplatz.
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Hier sieht ma mal unser schnittiges Auto.
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Der nächste Wasserfall war a paar Kilometer entfernt…
Horseshoe Falls
Da fahrt ma dann eher scho bissl im Schlatz umanond und de Straßen werden wieder viel schlechter…
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Da hat ma dann scho wieder eher langsamer fahrn müssen und Acht geben, weil da war außer des Sägewerk a nix in da Nähe.
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Hier stürzt der Sabie River zwar nur etwa 15 Meter hoch, aber der Wasserfall ist inmitten des durch den Sprühregen entstandenen Regenwaldes besonders schea und gemütlich.
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So nett, der Hund hot schon beim Eingang gewartet und a Frau hot uns erklärt, dass des unser Guide is und an Weg zeigen werd.
P2189607  Vor allem darf ma nit vergessen, dass sich des Paradies auf ca. 1700m Höhe befindet.
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Der war echt süß und is immer brav vorglofen und hot ois fleißig markiert.
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Auf dem Weg zum Krüger National Park senn ma dann von Sabie über Graskop den Blyde River Canyon durchgefahren.
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Da hot ma echt unglaubliche Ausblicke kabt…
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Beim Parkplatz war immer a kleins Hittal, wo Einheimische drin gsitzt senn, de haben immer Eintritt kassiert, so ca. 60 Cent.:)
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Soooo cool!!
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Des habens a ganz schea hergrichtet…
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Mehrere Aussichtsplattformen mit Bankaln…
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hihi… da haben ma uns dann a bissä aufkoitn und a paar Schnappschüsse gmacht…
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Wunderscheane Pflanzen warn da a überall und zwischendrin a paar Blumen…sehr paradiesisch…
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Da hot ma dann echt weit gsehn…
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As Blyde River Nature Reserve is 26000km² gruaß und gehört zu den spektakulärsten Naturerscheinungen in Südafrika. Sehr cool!P2189659
Buschbrände haben ma a gsehn, aber de warn mit Absicht gelegt, dass sie den Wachstum vom Wald etwas kontrollieren können.
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Dann haben ma an perfekten Ort für a Pause gefunden…
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Da war neben da Straße a Lokal angeschrieben…
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Da senn ma dann a Schotterstraßen oche, über de wackelige Bruggen drüber…
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Ume übern Bach…
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Da haben ma dann as Auto abgestellt und warn gespannt, was da etz kommen wird…
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Des Schild war a genial… Bush Kitchen…
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Das eiskalte Bier hot ins da hingelockt…
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Da hats da Joe dann schon gar nimma dawartet…
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…und is ma fast davon gfetzt…
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Direkt am Bach warn dann voi vü Tische und Sessel aufgebaut, aber leida habens schon zu tan…
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Aber de warn so nett und haben uns doch noch 2 Bier verkauft.
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Boa…aber des eiskalte Cider Bier hab i dann a genossen… 🙂
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Da de Leute oben bei dem Bush Lokal alles zugesperrt haben, senn ma zum Bach oche und haben da a Pause gmacht.

Danach senn ma weiter auf der Route noch Hoedspruit.gfahrn.
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Der Blyde River Canyon ist a ca. 26 km lange und an einigen Stellen bis zu 800 m tiafe gigantische Schlucht und ghört daher a zu den meist besuchten Orten in Südafrika. Mia haben etz nit so vü Leute troffen, aber es is ja a nit Hauptsaison.
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Es gibt eigentlich entlang der ganzen Strecke mehrere Viewpoints.
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Da meint ma man träumt, wenn ma da oben steht, da Wahn! 🙂
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Auf jedem Aussichtspunkt stehen a afrikanische Händler/Künstler und verkaufen Schmuck, Holzfiguren, Taschen & Co. Mia habn a scho zuagschlagn.
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Auf der Weiterfahrt haben ma dann des nette Schweindl troffen, des mitten auf da Straße umaglofn is.
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Nach langem Suchen und einigen schrägen Wegbeschreibungen hatten wir dann unser Unterkunft gefunden.
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Es war ein wunder schöner Platz mitten im Busch, 2 nett ältere Leute leiteten die Lodge und waren sehr hilfsbereit.
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Das war unser Heim für die nächsten 2 Tage… a nettes Heisal! 🙂
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Was braucht ma mehr wie a Bett und an Ventilator?
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De Chefs haben uns noch den Tipp geben, an kleinen Spaziergang um die Lodge zu machen, also an Buschwalk. 🙂
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Unser erste Buschwalk war dann gleich vorbei, erstens is es dunkel worden und mia haben koan Meter mehr gsehn.
Zweitens haben ma de etwas größere Spinne getroffen, de uns nima durchlassen woillt
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I bin volle durchs fette Spinnennetz glofn, weils ja dunkel war… dann haben ma mal mit da Taschenlampe gleuchtet und die fette Spinne gsehn. P2199728
De hatte den ganzen Weg abgesperrt und voi gespinnt.
Da Joe is nimma durchkommen und de Spinne is wie a Irre von links nach rechts glofn.
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Mia haben dann an fetten Steckn gnommen und bei einer Stelle as Spinnennetz kaputt gmacht und dann is da Joe schnell durchgfetzt und de Spinne hot as Netz wieder repariert.
Buh danach hots ins leicht bissen… wenn de im Gesicht hättest, des wars…naja danach senn ma ab unter de Dusche und ab in insa feine Hitten, wo es gefühlte 40Grad kabt hat.

180. Tag: Start Roadtrip

Also um die Mittagszeit hatten wir unseren super, coolen und kleinen Flitzer (einen Toyota Ayago – fast zu klein für unsere Rucksäcke, aber sonst Tip Top!)  am Flughafen abgeholt. Wir haben ihn gleich mal mit Müll und Co verziert um eine bessere Tarnung zu haben und um nicht aufzufallen! 🙂P2179619
Dann gings los, vom Flughafen Gelände raus und ab auf die Autobahnen von Südafrika.
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Die Landschaft ist großartig und grüner als erwartet, in etwa vergleichbar mit Neuseeland und bei uns Dahoam!
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Wir machten uns auf dem Weg in Richtung Krüger Nationalpark.
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Die geplante Route war über Lydenburg nach Sabie, durch den Blyde River Canyon zum Krüger NP.
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Wir verließen die Autobahn und bogen bei der Kreuzung nach Lydenburg ab, dann fuhren wir eine Straße entlang, die war der Wahnsinn!! Das wäre bei uns keine Straße, das war ein Weg mit solch großen und tiefen Löchern, da konnte man nicht fahren. Und as genialste war, dass im Reiseführer steht, dass sich die Straßen in Südafrika in einem sehr guten Zustand befinden.
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Joe gab alles, probierte die Löcher irgendwie zu umfahren oder auszuweichen, doch manchmal war es unmöglich, weil die ganze Straße einfach unbefahrbar war. Also i sags eich, wenn da z’schnell tru warsch und durch so a Loch durchfahrsch, dann bricht die Achsn, da Dämpfer, die Felgn oder sonsch irgendwas.
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Teilweise musste man neben den Straßen im Schotter fahren oder auf der Gegenfahrbahn!
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Unser kleines Auto war etz auch nicht wahnsinnig hoch und man saß ziemlich leicht auf…P2179655
Es waren wirklich tolle Gebirgszüge zu beobachten, hot mi a bissl an Daheim erinnert.
So schlechte Straßen hats hoit sonst nu nirgends geben… A Wahn und in Foren habens uns a nu gschrieben, es senn super Straßen und ma braucht keine 4×4 Karre.P2179662
Naja also mia senn drüber kommen aber des Auto hot scho bissl was mitgmacht und die Straßen hot a paar Spuren am Auto hinterlassen.
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Die tolle Landschaft hab in dem Fall nur i begutachten können, weil fürn joe wars nit möglich kurz mal nit auf de Straße zu schaun, weil dann war irgendwas brochen und mia warn da gstanden in da Bamba, wo echt nix umma war, außa Berge und a paar einzelne Farmen, eija und jede Menge Potholes Verkehrschilder. 🙂
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Nach ca. einer Stunde Slalom Fahrt auf dieser “Straße” waren wir heilfroh, wo der Zustand der Straßen wieder besser war.
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Wir kamen in Lydenburg an und gingen gleich mal zum Spar einkaufen und jausneten a Brotal. 🙂
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Danach senn ma über an kurvenreichen Pass noch Sabie gedüst, a Hostel für de Nacht haben ma Gott sei Dank schon gebucht kabt.
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Die Natur ist echt so grün und es senn so vü scheane verschiedene Bam zum Sehn, also echt ganz anders, als mia uns des zerst vorgestellt hätten. Mia haben eher gemeint, flach, trocken, alles so gelb,grün, braun und eher Steppe und nit so viele Pflanzen und Bäume.
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Da is dann auf und ab und hin und her gangen…
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Hinter dem Berg unten is die Stadt Sabie glegen…
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Des war a kleine nette Stadt und as Hostel war voi afrikanisch und gmiatlich eingrichtet. Es war bunt, einfach, aber hot alles kabt, was ma braucht hat. 🙂 A paar Krabbeltiere haben a im Zimmer gehaust.
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Abends haben ma uns a Pizza geholt und haben gmiatlich im Hostel gespeist und senn dann ins Bett kugelt.