176. Tag. Ankunft in Jo’burg

Wir flogen um 2 in da Nacht in Singapur los, das Flugzeug war irgendwie halb leer. Zu unserer Freude, wir hatten beide eine eigene Sitzreihe und somit jede Menge Platz!! 🙂 Man muss wieder erwähnen, dass die Singapurairline ein geniale Fluglinie ist, wir wurden permanent mit Snacks versorgt und es standen unglaublich viele Filme und andere Unterhaltungen zur Verfügung! 🙂
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Somit verging die Zeit wie im Fluge und 10,5 Stunden später, kamen wir ordentlich ausgeschlafen und durchgeschüttelt happy in Johannesburg an.

Wir hatten uns am Vortag noch genau alle Meldungen und Gefahren vom auswärtigen Amt für Südafrika durchgelesen, danach hatten wir eher gemischte Gefühle.
Da standen so viele echt wilde Sachen, dass wir uns etwas unsicher waren, ob Südafrika zum Schluss unserer Weltreise schon eine gute Entscheidung war. Naja die Flüge sind gebucht und wir werden ja sehen, wie es uns dann geht!

Internetmeldungen:
REISEWARNUNGEN für Südafrika:
Besonders in den Großstädten Johannesburg, Durban, Kapstadt und Pretoria hat die Gefahr deutlich zu genommen.

+ Opfer von Gewaltkriminalität zu sein
+ Besondere Vorsicht in den Vierteln von Johannesburg
+ Touristen sollten sich unauffällig kleiden und verhalten.
+ Größere Summen an Bargeld, Reisepass und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe deponiert werden
+ Kameras und Mobiltelefone möglichst wenig zur Schau stellen
+ Von Fremden angebotene Getränke nicht angenommen werden, da sich Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden häufen
+ Vorsicht ist auch beim Geldwechsel bzw. bei Bargeldabhebung an Geldautomaten geboten, da viele nachher brutal ausgeraubt werden
+ Auch bei Kreditkartenbezahlung sollten die Karten nicht aus den Augen gelassen werden, um das weitverbreitete illegale Kopieren des Magnetstreifens („skimming“) zu vermeiden. 

+ Im Fall eines Überfalls sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, da sich die Täter in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft auszeichnen und generell mit Messern oder Schusswaffen ausgerüstet sind.
+ Bei Verwendung von Mietautos ist wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen („vehicle hijacking“) Vorsicht an roten Ampeln und an Einfahrten zu Wohnhäusern etc. geboten; Autos sollten von innen verriegelt und die Fenster grundsätzlich geschlossen sein und Handtaschen, Mobiltelefone, Fotoapparate, etc. niemals sichtbar im Auto liegengelassen werden! An Ampeln und Einfahrten sollte prinzipiell – besonders nach Einbruch der Dunkelheit – ein Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug bzw. der Einfahrt eingehalten werden, um gegebenenfalls rasch wegfahren und ausweichen zu können. Da des Öfteren von brutalen Einbrüchen – durch Einschlagen der Scheiben mit Steinen berichtet wurde. Fahrzeuge sollten nur auf gut beleuchteten und/oder bewachten Parkplätzen abgestellt werden.
Usw., usw…
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Also haben wir uns so gut es geht getarnt(siehe Foto) ;), dass ma nit auf Fallen. Nach einem Powernap bis zum Nachmittag haben wir uns dann aus dem Hotel gewagt, aber mia senn so brutal aufgfallen, nu mehr war nit möglich gewesen. Es waren da echt nur Schwarze!
Wir sind ein bissl um “die Häuser” gezogen und sind vorsichtig durch die Straßen geschlichen, aber das mulmige Gefühl ging irgendwie nicht weg. Man weiß irgendwie nicht was passiert, die Ungewissheit, bzw. was sich die Menschen denken, wenn sie uns sehen bzw. uns anstarren. Vermutlich liegt es auch einfach daran, dass man das einfach nicht gewohnt ist, dass hier alle eine andere Hautfarbe besitzen. Jedenfalls, nach einem Happen Essen und ein bisschen durch die City spazieren haben wir uns wieder íns Hotel verzogen. 🙂
Unser Tipp, lest euch nicht vorher die wilden Storys und Reisewarnung durch, da man sich dann nicht besonders wohl fühlt und man eher mehr als weniger auffällt! 😉