187. Tag: Royal Natal Nationalpark

Mia senn zum nahegelegenen Royal Natal NP gefahren, der war vom Hostel lei 20km entfernt. Natürlich wieder über die grenzgenialen Straßen. Unser Auto klingt mittlerweile wie ein Traktor, so klappert und scheppert alles!P2240221
Dort haben ma dann spontan eine loggare Bergtour gemacht. Zuerst wollten wir noch über die Berge reiten (mit an Pferd), aber nachdem wir die tollen Wanderwege entdeckten, ging’s dann doch zu Fuß weiter.
A paar Fotos haben ma natürlich a gschossen. 🙂
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Der Park befindet sich auch in den Drakensberge (die höchsten in SA), es sind echt gewaltige Berge und Felsen.
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Das Wetter war optimal für eine Wanderung, es war zwar bewölkt, aber nicht zu heiß und nicht zu kalt. Und die Landschaft war atemberaubend. 🙂
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Ab und zu zogen ein paar Wolken auf und es nieselte ein wenig, aber wir wollten zum Amphitheater und sind voller Motivation weiter marschiert. 🙂
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Anfangs war der Wanderweg noch tip top.
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Aber irgendwann so ca. nach 2 Stunden waren die Wege dann nicht mehr ganz so begehbar. Er führte teilweise am Bach entlang, bzw. durch den Bach.
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A bissl erinnert uns die ganze Landschaft a bissl an good old Tirol. 🙂
Sehr, sehr schön halt.
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Nach 3 Stunden legten wir mal eine Pause ein, jausneten eine Kleinigkeit und genossen die wunderschönen Bergformationen.
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Irgendwie war dann kein Weg mehr zu sehen, es war alles zu dicht mit Pflanzen und Gras zu gewachsen und man musste durch dichtes Gras marschieren.
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Zuerst probierten wir es noch einige Meter, aber nach ein paar Minuten musste wir stoppen, weil man gar nichts mehr sah. Auch vor den zahlreichen giftigen Schlangen (die sehr, sehr zahlreich in SA existieren) hatten wir Respekt und beschlossen, deswegen die Wanderung abzubrechen. Schade, da wir unbedingt das Amphitheater sehen wollten.
Aber des werden wir dann morgen bestaunen!
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Wir machten uns wieder auf den Weg zum Auto, durch die schönen Schluchten, vorbei an den wunderbar glasklaren Bächen und erfreuten uns an der schönen Natur.
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Dann zogen wie aus dem Nichts heftige Gewitterwolken auf und es begann heftig zu regnen und wir waren noch über eine Stunde vom Auto entfernt.
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Aber so schnell wie es begann, hörte es wieder einmal auf zu regnen und in der nächsten Minute goss es wieder wie aus Kübeln.
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In der Mitte musste wir noch einen Bach überqueren, es war leider keine Brücke und die Steine zum Drüber-hupfen waren irgendwie auch weg gespült bzw. war der Wasserstand zu hoch.
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So beschlossen wir die Schuhe auszuziehen und barfuß durch den Bach zu steigen.P2240260
Da wir doch all unsere Wertsachen mit hatten, war es etwas riskant, aber es gab keinen anderen sicheren Weg.P2240262
Eine kurze Abkühlung für die Füße soll ja auch gesund sein. 🙂
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Weiter gings dann mit Regenjacke und Regenschirm romantisch im Regen durch die wundervolle Natur.
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Also alle Brücken waren jetzt nicht ganz so sicher, aber bissl an Kick mag ma ja a und geht dahin. 🙂P2240268
Nach 2 Stunden haben ma dann wieder das Auto erreicht und haben uns schon auf eine warme Dusche im Backpacker gefreut.
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Also, man muss echt sagen, für Wanderer bzw. Bergsteiger ist Südafrika ein Paradies. In den unzähligen nationalen Parks, gibt’s es unglaublich viele Wanderwege und Wandergebiete, die alle zu erkunden wären. Leider haben wir nicht genug Zeit um all die tollen Wanderungen zu machen. As näxte mal vielleicht.
Danach sprangen wir in den Whirlpool im Hostel und relaxten mit einem kalten Bier und toller afrikanischen Musik.
Zum Abendessen gabs diesmal Steak a la Joe und Kartoffelröstl a la Vroni, wir waren mega satt und hatten noch einen gemütlichen Abend auf dem Balkon in dem echt sehr zu empfehlenden Backpacker -Amphitheater Backpacker Lodge.

Königreich Swaziland

186. Tag: Back to SA
Am nächsten Tag starteten wir Vormittag und fuhren weiter durch Swaziland.
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Vorbei an der Hauptstadt, die nicht wirklich wie eine Hauptstadt eines Königreichs aussieht. 🙂P2230216P2230218P2230219
Das meist aufgestellte Verkehrszeichen in Südafrika sowie in Swaziland ist das Verkehrszeichen für Speedhügel und für Potholes.
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Nach ein paar Stunden Fahrt kamen wir wieder an der Grenze zu SA an.
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Wir mussten uns wieder 2 Stempel holen und das Auto wurde durchsucht. Wir hatten noch kurz mit den Beamten verhandelt, weil diese der Meinung waren, dass wir den Laptop deklarieren müssten.
Aber Joe argumentierte sehr gut und somit blieb uns das erspart.

Unsere Reise ging weiter, vorbei an zahlreichen kleinen Dörfern, Hügel, Berge, Wiesen, Weiden und Felsen. Am Abend erreichten wir dann unser neues Ziel die Amphitheater Backpacker Lodge.
Ein wunderbarer Platz für eine Unterkunft mitten in der Natur und weit und breit nichts in der näheren Umgebung.
Wir checkten ein, erkundigten die Möglichkeiten des Hostels, kochten uns ein wunderbares Abendessen und flogen hundemüde in unser Stockbett.

185. Tag: Quer durch Swaziland
Wir hatten in der Hütte mit den ganzen kleinen Tierchen wie Spinnen, Mücken, Fliegen, Käfer & Co doch besser geschlafen als erwartet.
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Auf dem Balkon genossen wir noch unser Frühstück.
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Hier noch ein paar Fotos von der Unterkunft, sie war einfach und ok.P2229774P2229775
Ich kochte das Frühstück und Joe bloggte fleißig.
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Dann gings los in das Königreich Swaziland. Das Land ist eine Monarchie, ein Binnenland umgeben von Südafrika und Mosambik. Sie verwenden die selbe Währung wie Afrika und das Land wird von Südafrika sehr unterstützt. Es ist noch alles ein bisschen einfacher und die Hauptstadt Mbabane ist sehr klein und einfach. Die meisten Menschen (so war unsere Auffassung) leben in kleinen Bungalows.
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Prinzipiell geht in Südafrika sowie Swaziland jeder zu Fuß, am einfachsten ist das auf den Straßen, also sind die Straßen nie leer und man findet immer viele Leute (die uns sehr, sehr freundlich vorkamen) am Straßenrand. Leider ist AIDS sehr verbreitet, lt. einem Südafrikaner, den wir getroffen hatten hat Swaziland eines der höchsten AIDS Raten der Welt. Es gab an der Grenze auch gratis Kondome bzw. Kondomautomaten.
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Das Land hat 1.3 Millionen Einwohner und unserer Meinung liegt das gesamte Land irgendwie in den Bergen. 🙂 Sehr cool! Warum Swaziland und das Königreich Lesotho nicht zu Südafrika gehören, weiß nur Gott! Nein, beide Länder wollten nach der Trennung vom Commonwealth eigenständig sein. Sehr komisch, da es für die Einwohner noch schwieriger ist zu guter Bildung zu kommen. Der König von Swaziland hat momentan 22 Ehefrauen und is aber schon nicht mehr der Jüngste. Anscheinend lebt er auf großem Fuß und genießt es der König zu sein! 🙂 P2229780
Es war Wochenende und deshalb waren noch mehr Leute unterwegs. Oben sieht man ein paar Bauern mit einem alten Ford Traktor beim Schülertransport.
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Auch die lieben Tiere spazieren gerne auf den Straßen herum.
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Bei der Grenze musste wir aus Südafrika ausreisen, also muss man sich einen Stempel für die Ausreise holen, dann einen Schranken weiter. Im nächsten Büro musste man sich dann einen Stempel für Swaziland holen und 50Rand fürs Auto zahlen. Irgendwie schauten uns die Leute auf der Grenze ein bissl komisch an, aber es klappte alles und so fuhren wir durch in das Königreich ein.
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Die Landschaft ist wieder mal unglaublich und nix mit Steppe, Wüst, trocken usw. Es is alles sehr, sehr üppig und wunderschön!
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Unserer Meinung führen nur ein, zwei asphaltierte Straßen durchs Königreich, alle anderen sind Schotterstraßen.
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Somit kann man wundervolle Ausblicke genießen.
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Es ging auf und ab und hin und her.
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Vorbei an Seen und wunderschönen grünen Landschaften.
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Ein Deutscher den wir kennen lernten hatte uns erklärt, dass der Buchautor (wie auch immer der heißt) von “Herr der Ringe” irgendwo aus der Gegend ist. Und irgendwie kann mich sich, wenn man diese Landschaften sieht auch vorstellen woher die Landschaften aus Herr der Ringe stammen.
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Wir fanden eine abgelegene Unterkunft für die Nacht und verbrachten ein paar Stunden im Garten und planten die Weiterreise.
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Es war ein Chalet mit eigenem Bad und es war sehr gemütlich.
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Leider war diese Unterkunft viel zu überteuert, aber naja es hat auch einen gewissen Flair und die Umgebung war sehr schön. Und irgendwie war sonst auch nix in der nähe!
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Abends jausneten wir ein wenig und verzupften uns dann ins Chalet.
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Die Anlage war wirklich sehr cool und romantisch. Da würde man es schon länger aushalten! 🙂

184. Tag: SAFARI 2 – Krüger NP

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Das war unsere kleine Hütte für die Nacht. 🙂
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Das war unser Garten und Ausblick, das Camp war echt cool, da war ois dabei, ein Geschäft, ein Restaurant, eine Tankstelle.
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Gleich 5 Meter vom Campeingang entfernt hat schon ein Tier auf uns gewartet.
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Die Wildsau hot sich a nit recht auskennt, zerst hots moi gschaut, dann is geflüchtet und dann hots decht in da Elefantengagge gewühlt und wollt nit ausstellen. Schaug irgendwie majestätisch aus die Sau! 😉
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De Natur is im Park a sehr vielseitig, viele Felsformationen und Steine sieht ma, der Büffel glaub i, hot sich verirrt.
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Da kann ma a Schleife um den Berg fahren und ma sieht immer wieder neue Tiere. 🙂
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Da haben de Affen grad an Ausflug auf da Straßen gmacht, bei de Affen muss ma a unbedingt as Fenster zu haben, weil de können oft frech sein und de senn sehr schnell.
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De 2 Männer oben haben sich um die Schönheit vom unterem Bild gekämpft.
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Aber sie is dann glei geflüchtet, wenn de Männer raufen müssen.
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Diese Vögel warn a interessant, eigentlich warns nit besonders schön, aber da Kopf so in blau und rot war interessant.
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Man darf sich immer nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50km im Park fortbewegen, nid dass ma nu a Tier zammen fahrt!
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Der Vogel wollt zerst a mal nit ausstellen,wo ma dann Foto machen wollten, is a dann weiter gflogen.
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De Giraffen senn einfach schea zum Anschauen, mi wundert ja, dass de nit bei de BIG 5 dabei senn.
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Weil de senn ganz schea gruaß und echt schea!
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De Wildschweinfamilie hot a a Ausfligal gmacht.
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Am liebsten senn immer nu de kleinen Tiere, des Kitz hot Ohren, de warn größer als der Kopf.
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Party aufn Affenbaum
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Nachn zweiten Affenbaum is a lange gerade kommen und mia fahrn da so, auf einmal hob i was gsehn, wie sich echt weit weg, etwas großes, graues bewegt hat.
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Oben in der Mitte vom Bild sieht man es und wir hatten Glück es war wirklich ein Nashorn! Juhuuu, wieder eins von den BIG 5 Tieren, wir beobachteten es ein wenig.
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De Zebras haben immer gerne gepost für ein Foto.
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De Muster senn einfach unglaublich.
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Da war a junges Tier dabei, so süß wies umagsprungen is.P2210099
De Schildkröten senn uns nie davon glofn, de warn so langsam und gmiatlich am Weg, da hot ma moi nit schnell abdrucken müssen.
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Da war wieder ein mächtiger Elefant (a ein BIG5) auf das Straße und hot richtig an Stau gmacht, weil niemand vorbei fahren wollte, weil wenn der dastrickt oder auszuckt, de Hörner mecht i nit im Auto stecken haben.
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Diverse Vögel ku ma a gut beobachten.
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Der Geier hot a grad Ausschau noch Fressen kalten.
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Mei und da warn sie wieder da de Löwen.
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De Schlafstellung war genial, Pfoten nach oben.
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Desmal senn 3 Löwen auf an Haufen glegen, da haben ma dann a halbe Stunde gewartet, aber se wollten einfach nit aufstehen, a paar mal hot einer aufgschaut, aber des wars a schon. Mei die Vroni und die Löwen… De woit da echt nimma weg. 🙂
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Mia warn de ersten, aber dann senn immer mehr Autos stehen geblieben, u.a der coole BMW. 🙂P2210129
Dann senn ma bei am Fluß entlang gefahren und da hab i des nette Hippopaar entdeckt.
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A paar Meter weiter war a kleine Hippo Family.P2210145
A dem See senn ma dann a nu vorbei gfahrn.
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Da warn de Nilpferde (Hippos) daheim.
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Des war ein mächtig dickes Teil, schauts eich des Maul an!
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Des Nili hot sich dann ausn Wasser plagen müssen, schnell wars nit, aber es hot aufs Klo müssen.
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Es is dafür sogar in de Buschen gangen und hot mit Schwanzal in de Buschen gwackelt. Es is unglaublich de dicken Dinger zu sehen. So ein mächtiges Tier. Dem will i nid beim tauchen begegnen! 😉
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Nach dem Geschäft is Nilpferd wieder in de See untergetaucht. Hat ausgschaut wia wenn a Uboot abtaucht! 😉 Sehr cool zum zuaschaugn!P2210169
Miad wars a glaub i, oder hungrig.
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Da wars dann schon 5 Uhr Nachmittag und mia haben uns eigentlich beeilen müssen, dass ma zum Ausgang kommen, aber irgendwie senn da dann am meisten Tiere auftaucht.
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Der Büffel war a nit schlecht, a gscheids Kaliber.
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Echt kurz vorm Ausgang haben ma dann numoi a Nashorn entdeckt, es war zwar wieder weiters weg, aber es hot sogar a Baby Nashorn mitkabt.
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Also von am Nashorn mecht i a nit angriffen werden.
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Des war dann nu a super Abschluss und kurz vorm Eingang hot ins numal a Elefant an Weg abgesperrt, dann is echt boid knapp worden, aber mia senn nu vor halb 7 zum Ausgang kommen.
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Bei dem Gate hot ma dann ausgecheckt, um halb 7 sperren de zu.

Abschließend zu unser super, mega tollen, spannenden und aufregenden Safari der letzten 2 Tage kann ma nur sagen, des muss ma echt mal machen, es is a bissl so wie a Geisterfahrt durchn Dschungel. Man weiß nie was passiert oder wer ausn Busch schiaßt und was sich de Tiere denken. Es is spannend und so toll wenn ma de ganzen Tiere in freier Wildbahn sieht und deren Verhalten beobachten kann. Absolut empfehlenswert!
Da kann ma nit genug kriegen und ma sitzt echt wie a kleins Kind im Auto und wartet drauf, dass ma Tiere sieht und es is einfach genial wie sich die tollen Tiere da “frei” und geschützt bewegen können!
Eine Erfahrung, de ma so garnid richtig beschreiben kann und es war sicha nid unsere letzte Safari! 🙂

183. Tag: SAFARI 1 – Krüger NP

Úm halb 6 war Tagwache in unserem Hittal. 🙂
Nach an super Frühstück senn ma Richtung Krüger Nationalpark gestartet. A paar Kilometer vorm Park senn ma in a Polizeikontrolle kommen und habens gar nimma glaubt.
Da Polizist hot gsagt: “You are speeding!”
Da Joe drauf: “Ah okay, ja wie schnell war i?”
Polizist: “ja zschnell, da is a 60er und es seits 86km gfahrn!”
Da Joe drauf ganz ruhig: “Des is schlecht!”,
Der Polizist: “Na des is nit schlecht, schlecht wäre, wenn i eich einsperren würde, so müssts nur a Strafe von 400Rand (ca.30€)zahlen und es passt!” Er fügte noch hinzu: “Ihr könnt die Strafe ohne Rechnung bei mir bezahlen oder 35km zurück in die nächste Stadt fahren, dann bekommt ihr eine Rechnung dafür!”
Der Polizist kontrollierte die Fahrzeugpapiere, Führerschein und Co.
Joe zu mia: “Wie hot der etz de Geschwindigkeit gemessen, soi i ihn amoi fragn?”
I zum Joe: “Keine Ahnung, also Radarpistolen hot a mal keine in da Hand kabt, fragt mal?!?”
Joe zu mia: “Soll i echt fragen, i woas nit, nit dass er dan ausflipp!”
Joe fragte: “Entschuldigung, wie haben Sie denn die Geschwindigkeit gemessen?” [Ma muaß dazua sagen, dass der Poliziest a bissl ausgschaut hat wia da Mike Tyson… :)]
Der Polizist antwortete: “Einen Moment, ich zeigs euch, im Auto ist eine Kamera, die hupt wenn jemand zu schnell sei!”
Er ging zum Auto hupte(oder irgendend so a komisches Geräusch hoit) einmal und meinte darauf, er sei überrascht, dass es nicht funktioniert, komisch!”
Joe: “Ok, was heißt das jetzt für uns?”
Polizist antwortete: “Alles OK, die Strafe hat sich erledigt, schöne Fahrt, ihr könnt weiterfahren!”
Wir drauf: “Ok, fein, danke, Bye bye!”

Mia habens nimma glaubt, haben nit ganz checkt, was des etz war?!?
Wollt der uns abzocken und wollt uns verarschen, lauft des normal so, außa es fragt jemand, nach!?!? Hot der gmeint, mia Touris senn deppat? Keine ahnung, mia warn lei froh, dass ma nit zahlen haben müssen und senn weiter gfetzt, weil ja de Tiere auf uns gwartet haben! 🙂

Um 8 Uhr morgens warn ma dann beim ORPEN GATE gstanden! Da musst noch a paar Sachen ausfüllen, Reservierung für die Nacht herzeigen und loooosss gehts de Safari von Joe und Vroniii!! 🙂
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Gleich auf die ersten 200Meter liefen uns Gazellen, Gnus und Zebras über den Weg.
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… de laufen einfach über de Straße und man is hautnah dran …
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… eine ganze Zebra Herde hot a de Straße vor uns gequert …
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… de Vögel senn a bissl riskant am Weg, weli de oft mitten auf da Straße Pause machen …
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… unser Diego war natürlich a voi live dabei …
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… des war a kleine Leopard Schildkröte …P2209712
… mia warn echt voi auf da Lauer, wie so Paparazzi senn ma uns vorkommen, beide mit Kamera in da Hand …
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… und mia haben immer wieder was Neues entdeckt. …
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… uns is nix entgangen …
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… mitten drin is moi a alter Bagger gstanden, der hot aber schon ausgedient kabt …
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… also de Spinnen hoben sich da a wohl gefühlt, überall waren Spinnennetze und entsprechend große Spinnen drinnen …
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… es war teilweise voi cool a lei de Natur zu beobachten und de ganzen verschiedenen Bam und Pflanzen anzuschauen …
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… und zwischendrin hot ma dann immer wieder a Tier entdeckt …
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… Sehr cool is, wenn du so dahin fahrst und auf einmal kreuzt a ganze Herde deine Straße …
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… ma muss echt ständig de Augen offen haben, dass oan ja nix entgeht, aber da Joe hot rechts gschaut und i hab de linke Seite übernommen …P2209745
… und so is des gut gangen …
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… was ma echt am öftesten gesehn hat, war de mega Haufen von de Elefanten, de am liebsten glaub i echt auf der Straße ihr Geschäft verrichten …
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… es gibt immer wieder Schotterwege, de zu Wasserstellen führen, da senn natürlich immer wieder Tiere zu sehen … de tolle und scheane Giraffenfamilie war voi nett und de haben ma bissl beobachtet …
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… Zebras gfallen mia a so gut, des Muster is echt cool …
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… da senn ma dann a einfach auf da Straße stehen geblieben und haben den Zebras beim Grasen und Flanieren zu geschaut …
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… Fressen für de Leoparden und Löwen tat ja echt genug ummalaufen …P2209886P2209887
…das Wetter was sehr schön und wenn as Auto für a Beobachtung abgschalten host, hats glei so a Hitze kriegt …
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… da is dann de Büffelherde ausgerückt und hat 8 Meter vor uns de Straße überquert …
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… des senn dann andere Teile, sen schon gscheide Brocken …
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… da fahrt ma dann nichts ahnend weiter und man sieht noch ein Tier von den BIG 5 …
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… Senn da nit bitte 2 junge nette Löwen glei neben da Straße unter an Baum im Schatten glegen …
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… sooooo cool, wenn ma an Löwen in freier Wildbahn sieht und dann nu glei 2 davon, echt irre …
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… mia warn 5 Meter davon entfernt, abder des hot de 2 zerst nit gestört …
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… Irgendwann senns dann mal munter worden, haben sich mal dreht und dann senns dann aufgstanden …P2209929
… se senn a Runde gangen …
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… während de Frauen wahrscheinlich Futter geholt haben …
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… haben se sich an negsten chilligen Platz unter Baum gesucht …
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… und es sich wieder gemütlich gemacht …
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… Mia haben echt koa Sekunde nit gschaut, aber deswegen war insa Safari wahrscheinlich a so erfolgreich … Voremma senn ma uns wia zwoa Jager, immer gwartet auf den perfekten Schnappschuss! 😉
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… zerst senn ma nu weit zuine gfahrn zu de Elefanten, aber später haben ma dann Respekt vor de großen Viecha kabt …
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… beim Bild oben senn ma ins nit sicher, obs a Nilpferd oder a Wildschwein war, da warn ma leider zu weit weg …
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… Puh de Elefefanten warn a nett und gefährlich …
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… Zerst hab i nur den großen Elefanten gesehen und danach erst as kleine Elefantenkind … de Mama hot ins gsehn und gemeint, mia wollen ihrn Baby was tun und hot sich umdreht und is auf insa Auto los gloffen … da Joe hot blitzschnell reagiert, hot voi Gas an Rückwärtsgang einekaut und is los gast! De Elefantendame is auf uns zu gerannt, aber noch a paar Meter hots dann e genug kabt …
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… boa da is ins dann de Pumpen gangen, aber mia haben da vorbei müssen und de is Brettl breit aufn da Straße gstanden … mia haben dann numal gewagt und senn vorbei gfahrn, sie hot sich numal schnell umdreht, aber insan Flitzer is sie nimma nachkommen …
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… ume um de Kurven und dahin warn ma …
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… normal sieht ma bei de Wasserlöcher immer viele Tiere, aber in da Mittagshitze haben de wahrscheinlich doch lieber irgendwo a Mittagsschlafal gmacht …
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… de Affen warn natürlich a gut vertreten im Krüger NP …
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… De Asphalt Straßen warn voi gut beinond im Park, bei de Schotterstraßen war dann schon das ein oder andere fette Schlagloch dabei …
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… Wir haben eine Übernachtung im Camp Pretoriuskop gebucht gehabt, nit zu spät haben ma uns dann aufn Weg dorthin gemacht …
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… Des Giraffenpaar war a voi süß, haben einfach neben da Straße gefuttert und sich von uns nicht stören lassen …
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… kurz habens dann später mal aufgschaut, aber de warn ganz friedlich …
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… da war a kein Baby dabei, sonst warns maybe a nit so ruhiug blieben …
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… Nach der vorherigen Begegnung mit der Elefantendame haben ma Respekt gehabt und haben an Sicherheitsabstand gehalten …
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… da bin i dann kurz hinterm Steuer gesessen, aber des war ma dann glei zu viel Action, wenn 2 Meter neben dem riesen Elefanten vorbei fahrst und ma nit weiß, was der gleich machen wird …
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… Glei neben da Straße hot sich a Hyienen Familie gemütlich gmacht…
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… de haben a Babies dabei kabt, aber denen war des wurst, ob mia etz da davor stehn blieben senn …
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… Des waren dann de letzten Tiere für den supercoole, spannenden und aufregenden Tag im Krüger Nationalpark.
Mai senn dann ins Camp gefahren, haben eingecheckt, uns was zu Essen gekocht, ein Bier genossen und senn dann voi miad eingschlafen.

182. Tag: Blyde River Dam

Am Dienstag senn ma dann in da Mittagszeit gstartet und haben an Blyde River Dam gesucht.P2199730
Mia haben uns gedacht, wenn ma Einheimische fragen, dann werd des schon passen und mia finden da leicht hin.
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Des war dann gar nit so leicht, weil de haben uns quer durchn Busch gschickt und mia senn a Stunde eigentlich umsonst umagast.
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So sieht ma dann a de nähere Umgebung…
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Jedenfalls noch a Stunde hatten wir dann Glück und sind beim Dam angekommen.
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Man is da ins so a Tal einegfahrn, links und rechts warn wieder gewaltige Felsformationen.P2199745
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Beim Damm oben hot ma dann a bissl wandern können…
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…oder die Aussicht genießen!
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I hab a paar Steine gesammelt und geschliffen. 🙂
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Anschließend senn ma nu zum Damm bzw. aufn Damm spaziert.
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Des warn echt brutale Wassermengen was da auße gschossen senn.P2199776
Da woit ma schon fast einehuPfn, weils voi heiß war.
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Nach dem Besuch beim Damm hats im Tal auch noch Wasserfälle gegeben, de haben ma natürlich a erkunden müssen.
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Der Weg dorthin war echt interessant, da gibs so Bäume mit voi de waxen Stacheln, noch nie gesehen, aber schaut gut aus und Vogel oder Viech sitzt sich da bestimmt keines freiwillig drauf.
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Der Wanderweg hat quer durch ein durch an netten Wald geführt. Beim Vorbeigehen hatten uns 2 Schweizer erzählt, dass sie gerade eine 1Meter lange Schlange am Wegrand getroffen hätten.
Va da weg, senn wir dann nicht mehr so entspannt durch diesen Wald gewandert, aber trafen die Schlange leider nicht.
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Am Ende wurde man mit dem Anblick des Wasserfalls, der kitschig über die Steine herunter plätschert belohnt.
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Am liebsten wollten wir reinhupfen, aber man weiß ja nit wie tief und welche Tiere da drinnen wohnen, deswegen haben wirs bleiben lassen.
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Wir haben uns gemütlich auf die Steine gesetzt und das Wasser beobachtet und die Ruhe genossen.
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Bei der Heimfahrt haben dann noch a paar Äffchen “Servas” gsagt und mal die Straßen versperrt.
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Zu Dinner haben wir in der “Africa Pizzeria” (sehr cooles Lokal neben dem Damm) gegessen und es war seit langem eine von den besten Pizzen, die wir zwischen die Zähne bekommen haben. 🙂
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Abends saßen wir noch bei Kerzenschein vor unserem Heisl und schrieben Blog. Es hieß zeitig ab in die Federn, weil am nächsten Tag der Krüger National Park auf dem Programm stand und für die Safari sollte man schon ausgeschlafen sein! 🙂

181. Tag: Blyde River Canyon

In da Früh hot da Joe vom SPAR (so cool, in ganz Südafrika gibs Superspar und normale Spar Geschäfte) Frühstück geholt.
Um 11 Uhr sind wir gestartet und wollten uns einen Teil von der Straße der Wasserfälle anschauen. Die spektakulärsten Wasserfälle gibt es zwischen der Panorama Route, von Sabie bis nach Graskop.

Zum ersten Wasserfall ging wieder eine super Pothole-Straße hin.
Lone Creek Falls
Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Meter zum Wasserfall. Hier stürzt das Wasser über fast 70 Meter. Der mächtige Sprühregen hat hier eine wundervolle Landschaft gebildet.
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Mei de Wege warn wieder so nett und genau gleich wie in Neuseeland, da bist so durchn Wald spaziert und am Ende war a großer Wasserfall.
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Da stehen und sich berieseln lassen, mei war des bei der Hitze fein.
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Einfach lei schea…
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Ein gemütlicher Rundwanderweg hot dann noch a bissl aufn Hügel aufegführt und wieder züruck zum Parkplatz.
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Hier sieht ma mal unser schnittiges Auto.
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Der nächste Wasserfall war a paar Kilometer entfernt…
Horseshoe Falls
Da fahrt ma dann eher scho bissl im Schlatz umanond und de Straßen werden wieder viel schlechter…
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Da hat ma dann scho wieder eher langsamer fahrn müssen und Acht geben, weil da war außer des Sägewerk a nix in da Nähe.
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Hier stürzt der Sabie River zwar nur etwa 15 Meter hoch, aber der Wasserfall ist inmitten des durch den Sprühregen entstandenen Regenwaldes besonders schea und gemütlich.
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So nett, der Hund hot schon beim Eingang gewartet und a Frau hot uns erklärt, dass des unser Guide is und an Weg zeigen werd.
P2189607  Vor allem darf ma nit vergessen, dass sich des Paradies auf ca. 1700m Höhe befindet.
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Der war echt süß und is immer brav vorglofen und hot ois fleißig markiert.
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Auf dem Weg zum Krüger National Park senn ma dann von Sabie über Graskop den Blyde River Canyon durchgefahren.
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Da hot ma echt unglaubliche Ausblicke kabt…
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Beim Parkplatz war immer a kleins Hittal, wo Einheimische drin gsitzt senn, de haben immer Eintritt kassiert, so ca. 60 Cent.:)
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Soooo cool!!
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Des habens a ganz schea hergrichtet…
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Mehrere Aussichtsplattformen mit Bankaln…
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hihi… da haben ma uns dann a bissä aufkoitn und a paar Schnappschüsse gmacht…
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Wunderscheane Pflanzen warn da a überall und zwischendrin a paar Blumen…sehr paradiesisch…
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Da hot ma dann echt weit gsehn…
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As Blyde River Nature Reserve is 26000km² gruaß und gehört zu den spektakulärsten Naturerscheinungen in Südafrika. Sehr cool!P2189659
Buschbrände haben ma a gsehn, aber de warn mit Absicht gelegt, dass sie den Wachstum vom Wald etwas kontrollieren können.
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Dann haben ma an perfekten Ort für a Pause gefunden…
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Da war neben da Straße a Lokal angeschrieben…
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Da senn ma dann a Schotterstraßen oche, über de wackelige Bruggen drüber…
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Ume übern Bach…
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Da haben ma dann as Auto abgestellt und warn gespannt, was da etz kommen wird…
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Des Schild war a genial… Bush Kitchen…
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Das eiskalte Bier hot ins da hingelockt…
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Da hats da Joe dann schon gar nimma dawartet…
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…und is ma fast davon gfetzt…
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Direkt am Bach warn dann voi vü Tische und Sessel aufgebaut, aber leida habens schon zu tan…
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Aber de warn so nett und haben uns doch noch 2 Bier verkauft.
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Boa…aber des eiskalte Cider Bier hab i dann a genossen… 🙂
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Da de Leute oben bei dem Bush Lokal alles zugesperrt haben, senn ma zum Bach oche und haben da a Pause gmacht.

Danach senn ma weiter auf der Route noch Hoedspruit.gfahrn.
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Der Blyde River Canyon ist a ca. 26 km lange und an einigen Stellen bis zu 800 m tiafe gigantische Schlucht und ghört daher a zu den meist besuchten Orten in Südafrika. Mia haben etz nit so vü Leute troffen, aber es is ja a nit Hauptsaison.
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Es gibt eigentlich entlang der ganzen Strecke mehrere Viewpoints.
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Da meint ma man träumt, wenn ma da oben steht, da Wahn! 🙂
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Auf jedem Aussichtspunkt stehen a afrikanische Händler/Künstler und verkaufen Schmuck, Holzfiguren, Taschen & Co. Mia habn a scho zuagschlagn.
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Auf der Weiterfahrt haben ma dann des nette Schweindl troffen, des mitten auf da Straße umaglofn is.
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Nach langem Suchen und einigen schrägen Wegbeschreibungen hatten wir dann unser Unterkunft gefunden.
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Es war ein wunder schöner Platz mitten im Busch, 2 nett ältere Leute leiteten die Lodge und waren sehr hilfsbereit.
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Das war unser Heim für die nächsten 2 Tage… a nettes Heisal! 🙂
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Was braucht ma mehr wie a Bett und an Ventilator?
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De Chefs haben uns noch den Tipp geben, an kleinen Spaziergang um die Lodge zu machen, also an Buschwalk. 🙂
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Unser erste Buschwalk war dann gleich vorbei, erstens is es dunkel worden und mia haben koan Meter mehr gsehn.
Zweitens haben ma de etwas größere Spinne getroffen, de uns nima durchlassen woillt
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I bin volle durchs fette Spinnennetz glofn, weils ja dunkel war… dann haben ma mal mit da Taschenlampe gleuchtet und die fette Spinne gsehn. P2199728
De hatte den ganzen Weg abgesperrt und voi gespinnt.
Da Joe is nimma durchkommen und de Spinne is wie a Irre von links nach rechts glofn.
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Mia haben dann an fetten Steckn gnommen und bei einer Stelle as Spinnennetz kaputt gmacht und dann is da Joe schnell durchgfetzt und de Spinne hot as Netz wieder repariert.
Buh danach hots ins leicht bissen… wenn de im Gesicht hättest, des wars…naja danach senn ma ab unter de Dusche und ab in insa feine Hitten, wo es gefühlte 40Grad kabt hat.

180. Tag: Start Roadtrip

Also um die Mittagszeit hatten wir unseren super, coolen und kleinen Flitzer (einen Toyota Ayago – fast zu klein für unsere Rucksäcke, aber sonst Tip Top!)  am Flughafen abgeholt. Wir haben ihn gleich mal mit Müll und Co verziert um eine bessere Tarnung zu haben und um nicht aufzufallen! 🙂P2179619
Dann gings los, vom Flughafen Gelände raus und ab auf die Autobahnen von Südafrika.
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Die Landschaft ist großartig und grüner als erwartet, in etwa vergleichbar mit Neuseeland und bei uns Dahoam!
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Wir machten uns auf dem Weg in Richtung Krüger Nationalpark.
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Die geplante Route war über Lydenburg nach Sabie, durch den Blyde River Canyon zum Krüger NP.
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Wir verließen die Autobahn und bogen bei der Kreuzung nach Lydenburg ab, dann fuhren wir eine Straße entlang, die war der Wahnsinn!! Das wäre bei uns keine Straße, das war ein Weg mit solch großen und tiefen Löchern, da konnte man nicht fahren. Und as genialste war, dass im Reiseführer steht, dass sich die Straßen in Südafrika in einem sehr guten Zustand befinden.
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Joe gab alles, probierte die Löcher irgendwie zu umfahren oder auszuweichen, doch manchmal war es unmöglich, weil die ganze Straße einfach unbefahrbar war. Also i sags eich, wenn da z’schnell tru warsch und durch so a Loch durchfahrsch, dann bricht die Achsn, da Dämpfer, die Felgn oder sonsch irgendwas.
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Teilweise musste man neben den Straßen im Schotter fahren oder auf der Gegenfahrbahn!
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Unser kleines Auto war etz auch nicht wahnsinnig hoch und man saß ziemlich leicht auf…P2179655
Es waren wirklich tolle Gebirgszüge zu beobachten, hot mi a bissl an Daheim erinnert.
So schlechte Straßen hats hoit sonst nu nirgends geben… A Wahn und in Foren habens uns a nu gschrieben, es senn super Straßen und ma braucht keine 4×4 Karre.P2179662
Naja also mia senn drüber kommen aber des Auto hot scho bissl was mitgmacht und die Straßen hot a paar Spuren am Auto hinterlassen.
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Die tolle Landschaft hab in dem Fall nur i begutachten können, weil fürn joe wars nit möglich kurz mal nit auf de Straße zu schaun, weil dann war irgendwas brochen und mia warn da gstanden in da Bamba, wo echt nix umma war, außa Berge und a paar einzelne Farmen, eija und jede Menge Potholes Verkehrschilder. 🙂
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Nach ca. einer Stunde Slalom Fahrt auf dieser “Straße” waren wir heilfroh, wo der Zustand der Straßen wieder besser war.
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Wir kamen in Lydenburg an und gingen gleich mal zum Spar einkaufen und jausneten a Brotal. 🙂
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Danach senn ma über an kurvenreichen Pass noch Sabie gedüst, a Hostel für de Nacht haben ma Gott sei Dank schon gebucht kabt.
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Die Natur ist echt so grün und es senn so vü scheane verschiedene Bam zum Sehn, also echt ganz anders, als mia uns des zerst vorgestellt hätten. Mia haben eher gemeint, flach, trocken, alles so gelb,grün, braun und eher Steppe und nit so viele Pflanzen und Bäume.
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Da is dann auf und ab und hin und her gangen…
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Hinter dem Berg unten is die Stadt Sabie glegen…
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Des war a kleine nette Stadt und as Hostel war voi afrikanisch und gmiatlich eingrichtet. Es war bunt, einfach, aber hot alles kabt, was ma braucht hat. 🙂 A paar Krabbeltiere haben a im Zimmer gehaust.
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Abends haben ma uns a Pizza geholt und haben gmiatlich im Hostel gespeist und senn dann ins Bett kugelt.

JOHANNESBURG

179. Tag: Chilliger Sonntag in Joburg
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Wir genossen ein wundervollen Sonntagsfrühstück vom Hotel, danach waren wir uns nicht sicher, ob wir nochmal raus sollen.
Beim Auswärtigen Amt stand, man sollte am Sonntag die Stadt meiden, keine Ahnung was speziell am Sonntag in Johburg so gefährlich sein soll.
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Da Diego, unser Lieblingslöwe, is natürlich a mit dabei und mia gfrein uns schon voi, wenn ma dann die echten Löwen sehn.
Jedenfalls haben wir uns keinen Stress gemacht, haben viel für die kommenden 3 Wochen, unserem Roadtrip geplant, diverse Filme geschaut, geschlafen und fein ghabt.
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Abends senn ma dann nu fein essen gangen und haben an  gemütlichen letzten Tag in Joburg verbracht.

178. Tag: Stadtrundfahrt und Apartheid Museum
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Was auch sehr “sicher” sein soll, ist eine Stadtrundfahrt mit einem Sightseeing-Doppeldeckerbus. Den es e in jeder größeren Stadt gibt und der auch in Joburg die perfekte Rute fährt, damit man alle Viertel und wichtigsten Sehenswürdigkeiten mal bestaunen kann.
Wir haben nun sehr viele Fotos von der Stadt gemacht, hier könnt ihr euch mal ein Bild von Johannesburg machen. Die Stadt wird nämlich wegen dem gefährlichen Ruf sehr selten besucht, die meisten schnappen sich gleich ein Auto und fahren aus der Stadt raus.

So nun eure Stadtführung durch Joburg:
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Es gibt sehr viele Hochhäuser…
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…sehr viele Gebäude, die leer stehen und nicht mehr bewohnt sind… die müssten erst wiedermal renoviert werden. Das liegt daran, dass viele Firmen wegen der hohen Kriminalität aus dem Zentrum in umliegende Regionen ausgewandert sind. Oft kann man entdecken, dass der unterste Stock von Gebäuden komplett zugemauert wurde, da sich sonst anscheinend Gangs in den unbewohnten Gebäuden einnisten und auf eigene Faust die Räume vermieten!
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Johannesburg ist a sehr lebendige Stadt, man sollte erwähnen, dass Nelson Mandela auch nach seinem Tod in Johannesburg sehr, sehr präsent ist (Johannesburg is nicht die Hauptstadt von SA)! 🙂 Nebenbei ein gutes Zitat von ihm: “Vieles scheint unmöglich, bis es jemand macht!”
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Man kann auch einige Baustellen sehen, weil sich die Stadt unglaublich schnell entwickelt und wandelt. Lt. dem Guide hat sich bei jedem Besuch von Johannesburg irgendein Viertel wieder komplett verändert.
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Es gibt anscheinend jeden Tag etwas Neues zu entdecken…
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Unzählige bunte Geschäfte zieren die Straßen…
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Man kann auch einige prunkvolle Gebäude beobachten, hier(unten) das Gerichtsgebäude, dass in der Zeit der Apartheit erbaut wurde. Leider wurden hier sehr viele Menschen zu unrecht verurteilt und lt. Guide wurde in dem Gebäude auch viele Leute gefoltert.
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Johannesburg war ja die Goldgräber CITY und überall in der Stadt zeugen noch immer viele Gebäude und Einrichtungen von den unglaublichen Goldfunden. Gegründet wurde Johannesburg 1886 als Zeltlager für die Goldgräber! 🙂 Nebenbei, Südafrika ist immer noch der größte Gold und Diamanten Exporteur der Welt.
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In manchen Straßen tummeln sich total viele Leute und dadurch erscheinen die Straßen sehr bunt und farbenfroh.
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Die Kleidung ist teilweise sehr westlich und vom Preis her sehr günstig.
Aber man kann auch viele Frauen in traditionellen farbenfrohen Gewändern mit vielen Mustern beobachten.
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Hier ist das Zusammenleben zwischen Arm und Reich gleich Tür an Tür, eine Straße schaut noch etwas besser aus, dann kommt die nächste Straße, wo alles schon etwas älter und nicht mehr soo schön aussieht.
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Im Viertel Soweto schaut alles ganz anders aus, hier wohnen fast nur Schwarze und man sollte hier lt. Audioguide unbedingt einen Guide dabei haben. Er hat das dann irgendwie so nett erklärt, dass womöglich die vielen Kulturen etwas viel für einen Touristen wären und man dieses und andere Viertel meiden sollte! 😉
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Des war auch eines der Viertel, dass in der Zeit der Apartheid gegründet wurde und in dem ab 1948 nur Schwarze leben durften bzw. mussten. Sie wurden aus der Stadt vertrieben, ihre Wohnungen wurden teilweise abgerissen und in einem dieser Vororte (auch Townships genannt) untergebracht. Des glabsch echt nid! Aber zu dem ganzen Thema Apartheid später mehr!
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Sehr viele Firmengebäude stehen leer…
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Man kann noch viele alte Goldminen sehen, aber in Johannesburg wead heute kein Gold mehr abgebaut!
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Was wir a nid wussten, dass Pferderennen total beliebt sind und wenn eine Veranstaltung ist, die ganze Stadt Kopf steht und das Rennen besucht.
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Hier ein paar Heisl am Stadtrand…
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Man ku teilweise echt coole Graffiti Zeichnungen in der Stadt finden…
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Es gibt auch eine Themen- und Freizeitpark zum Thema Gold. Da haben sie einfach eine alte Goldmine zu einem Vergnügungspark umgebaut! Schaut sehr, sehr cool aus!
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Das wäre dann Gold Reef City, ein großes Hotel und Casino. P2159528
Es gibt in der Stadt anscheinend sehr, sehr viele große Casinos und Glücksspiel is sehr beliebt.
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++Ausgestiegen sind wir beim Apartheidmuseum++
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Dieses Museum ist ein absolutes Muss für jeden Besuch, laut Reiseführer. Und es war sowas von erschreckend, dass wir es kaum glauben konnten. In dem Museum wird die Zeit der Apartheid (von 1948 bis 1994) komplett aufgearbeitet und dargestellt und wir haben des so echt nid gewusst.

Sicher habn ma gwusst, dass mit Nelson Mandela Südafrika den ersten demokratisch gewählten Präsidenten erhalten hat und dass die schwarze Bevölkerung unterdrückt worden is, aber in welchem Ausmaß is wirklich schauderhaft! Oben auf dem Foto sieht man des eh scho gut! Des war der Eingang ins Museum! Man hat dann eine Eintrittskarte als entweder “WHITE” oder “NON-WHITE” bekommen und man hat dann einen der beiden Eingänge benutzen müssen. So hat in Südafrika jedes öffentliche Gebäude ausgschaut.

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Es war erstens schon amoi so schräg, dass der zweite Weltkrieg und die Rassendiskriminierung, die stattgefunden hat in Südafrika anscheinend irgendwie vorbei gegangen is. Bis 1994 (des muass ma sich amoi vorstellen, des is nid amoi 20 Jahr her) hatten in Südafrika eigentlich nur die weißen Rechte.
A Wahn… z.B. hat die damalige Regierung des Land aufgeteilt und 70% vom Land hat den 15% Weißen ghört und 30% haben Schwarze besitzen dürfen. Südafrika wurde aufgeteilt in Weiße (die waren die einzigen die wählen durften), Farbige, Inder und Schwarze (die haben so gut wie keine Rechte ghabt). Schwarze durften z.B. keine höhere Schulen besuchen, man wollte die schwarze Bevölkerung zu günstigen Arbeitern erziehen, Schwarze durften keine Spirituosen trinken die von weißen hergestellt wurden. Schwarze durften sich nicht auf Stränden und sich nur unterm Tag in den Städten zum arbeiten aufhalten. Und mussten sich alle zwei Wochen von ihrem Arbeitgeber eine neue “Aufenthaltsgenehmigung” für die Stadt holen.
Also i war echt paff…
Sie wurden in jeder Beziehung diskriminiert. Es gab eigene “Pässe” in denen die “Rasse” vermerkt wurde und dementsprechend die Rechte des jeweiligen festgesetzt wurden.
Getestet wurde die “Rasse” z.B. in dem man einen Holzstock nahm und diesen in die Haare steckte, blieb der Stock stecken, wurde man als “Schwarzer”(weil die schwarzen ja stärkeres Haar haben) und nicht als “Farbiger” abgestempelt! In der Zeit is anscheinend der Kurzhaarschnitt bei de Schwarzen so beliebt worden.
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Es is dann a um 1990 eine Art Bürgerkrieg ausgebrochen, weil immer mehr Schwarze bzw. die ANC den Rücktritt der weißen Regierung und die Abschaffung der Apartheid forderten. In der Zeit wurde dann die AWB (Afrikaner Weerstandsbewegung: A rechtsradikale Partei) immer stärker! Die meisten Mitglieder der Partei waren Buren(ausgewanderte Holländer), die sagen ja noch immer sie sind die einzigen richtigen Afrikaans! A die komplette Regierung va 1948 weg waren eigentlich Buren! Des glaubt man echt nid, wenn man die Videos va die Machtdemos der AWB sieht. Wia Parteitage der NSDAP!
Hier die Logos der AWB: image image
Unglaublich oder? Anscheinend 100.000 aktive Mitglieder…
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Des unten is ein orginal Schild aus einem Bus… Wie wax… Also, i hab’s echt nimma geglaubt!
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Also, ich könnte da jetz echt noch ein bisschen was schreiben, aber man kann sich des eh alles auf Wikipedia, bzw. im Internet durchlesen. Bzw. glaub i, man muss des Museum oder eben Südafrika besuchen um des Ausmaß zu verstehen. Die ganzen originalen Videos, Bilder und Schilder usw… Man glaubt einfach nid, dass des bis 1994 so war! Deshalb jetz noch ein paar Fotos vom Museum und dann geht der Trip mit Bus weiter!
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In dem Musem hat ma a die hunderten “Rassengesetze” lesen können. Wüd! Anscheinend haben sie ja die komplette Politik auf wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt, dass man verschiedene Rassen nicht untereinander mischen soll!
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Da oben beim letzten Bild sieht man, wie kompliziert das Wählen dann 1994 war, da hat ma mehrere Stellen durchlaufen müssen.

Danach sind wir wieder in den Bus gehüpft und weiter durch die Stadt Joburg gedüst…
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Hier die Skyline von Joburg…
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Beim Foto unten sieht man ganz hinten, das Fußballstadium des neu für die Weltmeisterschaft 2010 gebaut wurde. Und anscheinend hat es sich schon refinanziert mit Konzerten und Großveranstaltungen!
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Hier oben sieht man eine stillgelegte Miene.
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Das meist gefahrene Auto… Des is a so grenzgenial, es fahren echt sehr viel Golf I herum! Aber die heißen da nicht Golf sonder VW City… Es is irgendwie eine Mischung aus 1er under 2er Golf. Und die Armaturen schauen a so aus, wie wenn des Auto hier grad neu rausgekommen wäre! 🙂 Jedenfalls meiner Meinung nach eine zeitloses(design) wunderschönes Auto der Golf! 🙂
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Des Gebäude oben soll wie ein Diamant aussehen und die Vielseitigkeit von Joburg darstellen.
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Man sieht auch einige Leute einfach herum sitzen und ratschen.
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Hier noch ein Bild von der Bierwelt. 🙂
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Also de Busse fahrn a voi vü umma, des senn die Transportmittel für die Arbeiter!
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Die Stadt macht zammen mit einigen Künstlern so Kunstprojekte, da “verschönern” sie dann die Stadt.
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De Fahrzeuge da oben senn in der Zeit der Apartheit va da Polizei vü gefahren worden, mit de senn Soldaten Polizisten durch Demonstrationen gfahrn.
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Da sieht ma die Nelson Mandela Brücke…
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Bei einem sehr lebendigen Viertel mit tollen Kaffees und Restaurants im The Grove sind wir auch vorbei gefahren.
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Das Gebäude(leider haben wir nid as ganze dauf) war das Regierungsgebäude in der Apartheit. Und des schaut echt gruselig aus, ois so braun und total gruaß! Da woitns die Macht demonstrieren!
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Von dem Viertel Hillbrow wird man eher gewarnt und dieses sollte man auch nur mit einem Guide besuchen, ansonsten könnten eher gefährliche Sachen passieren.
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Das waren die Gefängnisse, de stehen heute alle leer, aber in denen is anscheinend sehr wild zugangen und es waren sehr viele politische Gefangene zu unrecht inhaftiert.
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Aber es gibt auch einige schöne und modere Gebäude zu bestaunen.P2159592
Diese Statue war zum Andenken an die Männer, die in den Mienen das Gold abgebaut hatten und denen die Stadt zu verdanken ist.
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Nach der coolen Busfahrt sind wir noch mit dem Lift auf das höchste Gebäude mit Aussichtsplattform gefahren und haben Joburg noch von oben genau unter die Lupe genommen. 🙂 P2159611
Hier nun Fotos von allen 4 Himmelsrichtungen…
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Anschließend huschten wir schnell wieder zurück ins Hotel, weil es schon knapp vor 6 war und im Dunkeln sollten man sich nicht mehr auf Joburgs Straßen aufhalten. 🙂

177. Tag: World of beer und Newtown
Am zweiten Tag marschierten wir nach einem außervorzüglichen Frühstück mit an afrikanischen Bauernbrot in die Stadt los.
Wir kamen vorbei an einer alten Miene, die zur Ehren der vielen Arbeiter aufgestellt wurde, hier kann man einem Mienen-Walk gehen, das hatten wir eigentlich auch vor.
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Aber irgendwie senn ma dann in Downtown Joburg gstanden und haben uns hier mal umgeschaut.
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Es hatte eigentlich nix gefehlt, man begegnete einigen Leuten auf der Straße und die Gegend war jetzt eher schmutzig, so wie wir’s schon von anderen Citys gewohnt waren. 🙂 Aber wir hatten immer noch die ganzen Schauergeschichten im Kopf und konnten einfach nicht so relaxt wie sonst durch die Straßen ziehen.
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Das Handy hatte ich im BH versteckt, wir hatten nur ein paar Rand mit und die Bankkarten, Pass, Kameras und Co hatten wir im Safe in Hotel eingesperrt.
Da kamen wir zufällig bei der World of Beer vorbei und beschlossen(da Joe wollte unbedingt eini) gleich mal, dem Museum einen Besuch abzustatten.
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Wir mussten kurz warten und dann ging die Führung durch die Bierwelt schon los.
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Die Eingangshalle…
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Hier hatten sie eine Kutsche in Kleinformat vom Oktoberfest in München aufgestellt.IMG_4257
Das Museum war cool, man ging von Raum zu Raum und bekam überall eine spannende Videovorführung mit viel Dramatik und Musikeinlagen zu hören und sehen. Wie die Hochkulturen z.B. die Ägypter schon vor 1000enden von Jahren die Kunst des Bierbrauens kannten und massenweise Bier tranken. 🙂 Und wie dann schlussendlich das erste “helle” Bier so wie wir das kennen in Pilsen von einem Bayrischen Braumeister erfunden wurde! Hoch interessant. Und durstig is ma worden! 😉
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Ein Bier, welches die Frauen von einem afrikanischen Stamm brauen(per Hand – echt genial), durften wir auch kosten.
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Danach gings durch verschiedene Räume weiter und in ein Saloon.
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Im Africian Lion bekamen wir frisch von der Zapfsäule ein südafrikanisches Bier und es war sehr gut.
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Durch Räume aus früheren Zeiten konnte man auch spazieren, hier war alles nachgestellt, aber überall standen Bierflaschen, es gehörte einfach zum Alltag dazu.
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Die genaue Herstellung von Bier haben sie auch wieder spannend mit Videos erklärt und man spazierte durch so eine nachgestellte “Produktionsstätte”.
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Die Details von diversen Biersorten konnte man sich auch auf verschiedenen Computer durchlesen und sogar die Werbespots dazu anschauen.
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Danach gabs auf der Dachterrasse noch zwei gratis 2 Bier pro Person zum Trinken. Die Führung machten wir mit einem deutschen Lehrer und einer südafrikanischen Lehrerin zusammen und saßen dann noch mit ihnen auf der Terrasse und ließen uns einige interessante Dinge über SA erklären!
Wir aßen später noch einen Rindeintopf, der sooo gut war, und hatten dann e a bissl an Stress, dass wir aus dem etwas unsicheren Downtown zu unserem Hotel heim kamen. 🙂
Aber ois guat gangen.

176. Tag. Ankunft in Jo’burg

Wir flogen um 2 in da Nacht in Singapur los, das Flugzeug war irgendwie halb leer. Zu unserer Freude, wir hatten beide eine eigene Sitzreihe und somit jede Menge Platz!! 🙂 Man muss wieder erwähnen, dass die Singapurairline ein geniale Fluglinie ist, wir wurden permanent mit Snacks versorgt und es standen unglaublich viele Filme und andere Unterhaltungen zur Verfügung! 🙂
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Somit verging die Zeit wie im Fluge und 10,5 Stunden später, kamen wir ordentlich ausgeschlafen und durchgeschüttelt happy in Johannesburg an.

Wir hatten uns am Vortag noch genau alle Meldungen und Gefahren vom auswärtigen Amt für Südafrika durchgelesen, danach hatten wir eher gemischte Gefühle.
Da standen so viele echt wilde Sachen, dass wir uns etwas unsicher waren, ob Südafrika zum Schluss unserer Weltreise schon eine gute Entscheidung war. Naja die Flüge sind gebucht und wir werden ja sehen, wie es uns dann geht!

Internetmeldungen:
REISEWARNUNGEN für Südafrika:
Besonders in den Großstädten Johannesburg, Durban, Kapstadt und Pretoria hat die Gefahr deutlich zu genommen.

+ Opfer von Gewaltkriminalität zu sein
+ Besondere Vorsicht in den Vierteln von Johannesburg
+ Touristen sollten sich unauffällig kleiden und verhalten.
+ Größere Summen an Bargeld, Reisepass und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe deponiert werden
+ Kameras und Mobiltelefone möglichst wenig zur Schau stellen
+ Von Fremden angebotene Getränke nicht angenommen werden, da sich Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden häufen
+ Vorsicht ist auch beim Geldwechsel bzw. bei Bargeldabhebung an Geldautomaten geboten, da viele nachher brutal ausgeraubt werden
+ Auch bei Kreditkartenbezahlung sollten die Karten nicht aus den Augen gelassen werden, um das weitverbreitete illegale Kopieren des Magnetstreifens („skimming“) zu vermeiden. 

+ Im Fall eines Überfalls sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, da sich die Täter in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft auszeichnen und generell mit Messern oder Schusswaffen ausgerüstet sind.
+ Bei Verwendung von Mietautos ist wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen („vehicle hijacking“) Vorsicht an roten Ampeln und an Einfahrten zu Wohnhäusern etc. geboten; Autos sollten von innen verriegelt und die Fenster grundsätzlich geschlossen sein und Handtaschen, Mobiltelefone, Fotoapparate, etc. niemals sichtbar im Auto liegengelassen werden! An Ampeln und Einfahrten sollte prinzipiell – besonders nach Einbruch der Dunkelheit – ein Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug bzw. der Einfahrt eingehalten werden, um gegebenenfalls rasch wegfahren und ausweichen zu können. Da des Öfteren von brutalen Einbrüchen – durch Einschlagen der Scheiben mit Steinen berichtet wurde. Fahrzeuge sollten nur auf gut beleuchteten und/oder bewachten Parkplätzen abgestellt werden.
Usw., usw…
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Also haben wir uns so gut es geht getarnt(siehe Foto) ;), dass ma nit auf Fallen. Nach einem Powernap bis zum Nachmittag haben wir uns dann aus dem Hotel gewagt, aber mia senn so brutal aufgfallen, nu mehr war nit möglich gewesen. Es waren da echt nur Schwarze!
Wir sind ein bissl um “die Häuser” gezogen und sind vorsichtig durch die Straßen geschlichen, aber das mulmige Gefühl ging irgendwie nicht weg. Man weiß irgendwie nicht was passiert, die Ungewissheit, bzw. was sich die Menschen denken, wenn sie uns sehen bzw. uns anstarren. Vermutlich liegt es auch einfach daran, dass man das einfach nicht gewohnt ist, dass hier alle eine andere Hautfarbe besitzen. Jedenfalls, nach einem Happen Essen und ein bisschen durch die City spazieren haben wir uns wieder íns Hotel verzogen. 🙂
Unser Tipp, lest euch nicht vorher die wilden Storys und Reisewarnung durch, da man sich dann nicht besonders wohl fühlt und man eher mehr als weniger auffällt! 😉

175. Tag: Aquarium & last day!

Es is nochmal auf de coole Insel Sentosa gangen…
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Die Insel Sentosa ist echt ein Millionen-Dollar Erholungszentrum mit unzähligen tollen und coolen Attraktionen und vielen Highlights, ein paar mega Hotels und sogar Badestränden.
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Alle Einrichtungen und Gebäude liegen in einer sehr aufwendig gestalteten, tropischen Bilderbuchlandschaft. Echt kitschig! 🙂
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Wir beschlossen diesmal das Sea Aquarium zu besuchen… 🙂
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In der Eingangshalle war ein kleines Museum zum Thema Handel und die Seidenstraße, die durch Asien führte. Da waren dann die wichtigsten Leute dargestellt, die die Seidenstraße befahren hatten und in China, bzw. Indien Handel betrieben! Unten die Statue von Marco Polo und anderen. 🙂
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Das Kamel war das Haupttransportmittel, weil es unendliche Strecken ohne Wasser und Essen zurücklegen konnte. Ohne Kamele hätte die Seidenstraße nicht funktioniert.
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Dann is zu de Fische gangen,… blubb blubb blubb
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100.000 Meerestiere ziehen hier ihre Bahnen. 🙂
Das weltgrößte Aquarium steht in Singapur und wir mussten da natürlich unbedingt hin und einen Blick auf die Fische werfen.
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Mantarochen ziehen vorbei, Haie drehen ihre runden, die verschiedensten Fische zischen durch das Seegras.
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Gemeinsam mit hunderten von anderen Besuchern kann man wirklich eine große Anzahl von verschiedenen Tieren beobachten.
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Da nun ein kleiner Ausschnitt, leider sind die Fotos nicht die beste Qualität, weil wir sie mit dem Handy machen mussten, weil jemand vergessen hatte den Akku aufzuladen! 🙂
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Fischi, Fischi, Fischi…
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Ein tolles Touch-Becken hat es auch gegeben, da konnte ich Seesterne und Seegurken berühren. 🙂
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Blubb, blubb, blubb…
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Ein Bild von den bekannten Fischern in Sri Lanka war auch ausgestellt, diese sitzen auf einem Ast und fischen.
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Da Flipper war a da… <3
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Also alle Meeresgetiere waren etz nit so schön, aber ein Bild wert.
IMG_4188De Qualen senn a ganz eigen…IMG_4189
Also de Größen von den Becken senn echt unglaublich…
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Ganz am Ende besuchten wir noch verschiedene Haie! 🙂 IMG_4208  IMG_4212
Nach dem Aquarium haben ma a kleine Pause in da Sonne einglegt und senn dann weita über de Insel gezogen.
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Da sieht ma dann auch noch mal eine Merlion Statue. Die Kombination von Meerjungfrau (mermaid) und Löwe (lion) zur Merlion is as offizielle Touristensymbol (Wahrzeichen von Singapur) Singapurs.
Hinter der Statue befindet sich der Merlion Walk, a 120 m langer Weg zum Beach, auf dem bunte Meerestiere dargestellt sind.
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De Teile warn voi cool und so bunt, Wasserspiele warn eingebaut – da haben se sich wieder brutal viel angetan.
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Man kommt dann am Beach heraus und wir sind uns nicht sicher ob er künstlich angelegt wurde oder nicht.IMG_4227
Es hot etz zwar a nit voi gas de Sonne gscheint, aber am Strand war irgendwie nit viel los… aber ma kann a nit überall schwimmen.
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Sentosa bietet sowohl den Einheimischen als auch Touristen (des waren dann mia) a Reihe von interessanten und tollen Attraktionen wie Museen, Shows, Casinos und Naturerlebnisse. Echt zach, auf so engem Raum, gibt’s da echt alles! Es gibt sogar einen Windkanal, wo ma Skydiven kann! Die Insel ist auf alle Fälle einen Besuch wert und ich glaube es gibt keinen Tag, wo sich nicht 100te Menschen auf der Insel befinden. (Inseleintritt: 1$)P2129526
Den letzten Abend in Singapur verbrachten wir nach dem Essen wieder auf der chilligen Terasse, checkten noch ein paar Sachen für das nächste Ziel Johannesburg und mussten dann die Stadt leider verlassen.

Um 10Uhr starteten wir dann mit der MRT (sehr, sehr einfach – man braucht in Singapur wirklich kein Taxi) in Richtung Flughafen, es wurde wieder etwas knapp, da die MRT nur bis 23Uhr unterwegs ist und wir irgendwie versäumten unser Guthaben auf unseren “Citylink” Karten aufzustocken. Dank der Hilfe von einem freundlichen Mitarbeiter am Schalter, ging es sich aber alles super aus und wir waren um 23 Uhr am Flughafen!

So, jetz noch ein Tipp – Wer mal in Singapur unterwegs is und dann die Stadt wieder verlässt, wartet nicht im Hostel oder im Hotel auf euren Flug! Begebt euch so früh wie möglich zum Flughafen, da der echt unglaublich ist. Mir kommt der Flughafen eher wie ein Entertainmentcenter vor. Es gibt überall gratis Wlan, es gibt gratis Kinosäle, wo die neusten Blockbuster abgespielt werden, es gibt ein gratis Fitnesscenter, einen riesigen Playground mit PS3s bzw. PS4s. Einen LAN Raum, in dem GamingPCs aufgestellt sind mit denen man online zocken kann (BF 4). Es gibt gemütliche Ecken, an denen man Laptop und Handys laden kann inklusive einem wunderbar schnellem WLAN. Es sind auch sehr, sehr gemütliche Raucherecken im Freien vorhanden. Und man kann noch das ein oder andere Schnäppchen machen, da’s sehr viele Elektronikhändler gibt.(Natürlich TAXFREE).
Ich hätt mich da schon ein, zwei Tage aufhalten können! 🙂
In diesem Sinne –

GOOD BYE GOOD OLD SINGAPUR! HELLO SÜDAFRIKA! 🙂