159. Tag: Sunny Sunday

Wir kehrten Seminyak den Rücken und folgten den 3 Girls nach Ulluwatu, der Ort befindet sich ganz im Süden von Bali.
Wir checkten vom Favehotel pünktlich um 12Uhr mittags aus und stiegen in ein Taxi, das uns der Concierge gerufen hatte. Es war kein Blue Bird Taxi, mit welchem eigentlich nur die Touristen fahren sollten, weil das die Billigsten und die Offiziellen sind.
Mir war e schon unwohl deswegen, aber das Taxi hatte auch einen Taxoameter und wir probierten des dubiose Taxi.
Jedoch ging der Taxameter so schnell hinauf, das war irre, bei derselben Strecke, die wir schon mit dem BlueBird Taxi gefahren sind, hätten wir schon doppelt so viel zahlen sollen.
Da hat’s uns gereicht, wir machten den Notplan beim MarkenOutlet einen Halt einzulegen und aus dem Taxi zu flüchten. Wir teilten unser Vorhaben freundlich dem Taxler mit, der reagierte nicht so erfreut, auf einmal fuhr er ganz langsam und wurde schnell immer lauter und noch lauter. Er flippte fast aus, er meinte, wir haben ihm das Versprechen gegeben, dass er uns nach Ulluwatu bringen darf und wir können es nicht brechen, das macht man auf Bali nicht. Das Taxi war versperrt, der Fahrer flippte aus, wir beide wurden auch immer lauter und hatten keine Lust mehr noch einen Meter weiter mit dem Typen zu fahren. Joe wollte ihm noch freundlich erklären, dass bei einem offiziellen Taxometer man doch überall stehen bleiben darf und man dann üblicherweise den Preis vom Taxometer bezahlt. Der Fahrer meinte dann, bei ihm sei des nicht so, wenn wir des vorher gesagt hätten, wär er niemals mit Taxometer gefahren und hätte mehr verlangt. Die Härte!
Es reichte, er stoppte wild und schrie fast, wir kannten uns gar nicht mehr aus, weil der zuerst so ruhige und freundliche Fahrer nur mehr fluchte und auf einmal sehr gutes Englisch konnte. haha… so schnell gehts.
Wir haben uns mal nicht von dem Geschwafel beeindrucken lassen, haben uns sehr zusammen gerissen und probiert die Beherrschung nicht zu verlieren, wir teilten ihm mit, dass wir sofort aus dem Taxi aussteigen möchte, dass es eine Frechheit sei und wir uns spontan um entschieden hätten und wer er das nicht akzeptiert, dann können wir nichts dafür. I mein er fahrt mit einem Taximeter und dann kann ma wohl in jedem Land aussteigen wo man will oder nicht?  Naja in Bali wohl nicht. Es hat 40.000R angezeigt, er wollte dann 80.000R weil wir ja DAS Versprechen gebrochen haben, ich habe ihm dann auch lautstark klar gemacht, dass er genau 50.000R bekommt, sonst wüden wir mal gscheid ausflippen. Er schimpfte weiter auf alle möglichen Sprachen und riss Joe zornig und mit einem kleinen Schlag auf die Hand das Geld aus weg. Er blieb dann noch ein bisschen neben uns stehen und Joe tauschte auf Zeichensprache noch ein paar Freundlichkeiten mit ihm aus (Wenn ihr wisst was ich meine 😉 ). Wir waren nur froh, dass wir unser Gepäck noch aus dem Auto holen konnten, nicht weiter mit dem Abzocke Taxi fahren mussten und dass der Taxler dann endlich weg war.
Puh… da meinst du hast a gemütliche Taxifahrt zum nächsten Ort, dann änderst deine Meinung und schon hat man wieder Action in Bali.
[Joe – D.h. Tipp von uns, auf Bali immer mit Bluebird Taxis fahren. Des sind die einzigen die offiziell sind! Weil sein Taxometer is ca. so schnell glaufen wia die km/h Anzeige bei Knight Rider! 😉 ]

Jedenfalls sind wir dann mit allen Rucksäcken und Taschen am Straßenrand der Hauptstraße gestanden und haben uns ein “richtiges” BlueBird Taxi genommen. 🙂
Um 1 Uhr sind wir dann im neuen Hotel angekommen, haben schnell die Rucksäcke verstaut und uns in die Badesachen geschmissen. Es war sehr heiß, wir sind einer hügeligen Straße gefolgt und nach ca. 15 Minuten kamen wir am Strand an.:)
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Am schon etwas saubereren Strand trafen wir dann auch Marina, Meike und Verena. Wir genossen die Sonnenstrahlen, Joe erzählte Geschichten zum Einschlafen, wir hörten Musik, quatschen ein wenig und hatten es nett am Strand zwischen Müll und ein paar Affen. 🙂
Nach 2,5 Stunden mussten wir dringend zurück zum Hotel und uns für die Surferparty im “Single Fin” am Strand fertig machen.
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Der Bodyguard Joe und seine 4 Hasen waren ausgeh bereit und so zogen wir heiter und nüchtern los, damit wir ja den traumhaften Sonnenuntergang nicht versäumen.
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Der Platz des Clubs/Lokals war echt unglaublich schön.
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Direkt am Meer und mit einem wahnsinnigen Ausblick.IMG_3937
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Die Terrasse eignete sich super zum Foto schießen und so posierten wir ein bissal wie de Topmodels. 🙂
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Der Platz mit dieser Umgebung war auch sehr romantisch. 🙂
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Wenn man dann in den Club hineinging, sah man, dass alles sehr chillig, logga, gemütlich und stylisch eingerichtet war.
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Wir trafen auch wieder die deutschen Jungs vom Surfcamp (Jochen, Markus, Clemens und Axel) und somit waren wir eine coole große Gruppe. Wir aßen eine Kleinigkeit bevor die Party richtig los ging.
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Das Lokal Single Fin ist wirklich empfehlenswert, das Gebäude ist eigentlich alles ziemlich offen, es gibt 2 Stöcke, Im oberen Stock spielte eine coole Live Band, wo man gut tanzen konnte. 🙂IMG_3951
Und im Freien, legte ein DJ auf und konnte man überall tanzen oder sich gemütlich aufs Sofa hauen oder lässig an der Bar stehen.
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Es war ein sehr cooler und amüsanter Abend, wir hatten viel Gaudiiii und a Hetz mitnand, tanzten war das Zeug hält, tranken ein paar Bier und Cocktails. Die Preise waren halt leider a a Gaudi… 😉 Aber egal!
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Um 1 machten wir uns dann zu Fuß auf den Heimweg, dass war dann ziemlich lustig, weil manch einer schon ein wenig betrunken war und die gesamte Truppe unterhielt. Nach ca. 20 Minuten waren wir dann beim Hotel und flogen alle tot ins Bett. 🙂

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158. Tag: Tour durch Bali

Um halb 9 starteten wir mit unserer nette Reisegruppe und den leicht verrückten Guide unsere Tour quer durch Baliiiii. 🙂
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Mit dem Bus gings zum ersten Halt, einer der vielen Affenwälder.
Da senn dann echt alle Affen beinond gwen. hihi
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De warn logga, sobald ma a Süßigkeit oder etwas in der Hand gehabt hat, senns schon auf einem oben gesitzt und haben zugegriffen. Außer beim Joe, den habns a ohne Süßigkeiten mögen… 😉 De woitn imma Ficha aus seinem Bart außa hoin! 🙂
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A gewisse Ähnlichkeit besteht ja schon… findets nit? 🙂
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Also des mit dem Gruppenfoto müssen ma noch a bissl üben.
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Jeder hat irgendwie nur auf de Affen gschaut, dass se nix stibizen und was se grad machen, weil de warn so schnell, so schnell hast gar nit schauen können. 🙂
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Im Affenwald war dann ein schöner Tempel.
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Unten im Bild sieht man unsern Guide, er war ziemlich a loggas Schnitzel und hat Deutsch bzw. Dialekt kennan, des war echt lustig, wenn ea oan auf Tiroler aussa lassen hat.
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Er marschierte mit uns durch den Dschungl, erklärte uns die Reisfelder und vieles mehr.
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In dem Tempel werden auch Zeremonien gefeiert.
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Nachdem Besuch gings weiter zu einem Wasserfall.

WASSERFALL:
Um zum Wasserfall zu gelangen, musste man mal ca. 400 ungleiche Stufen bergab steigen.
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Wir wussten schon, der Retourweg wird sicher voi anstrengend.
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Aber wir wollten den wunderschönen Wasserfall unbedingt sehen, der Weg dort hin war spannend, weil nach den 400 Treppen, kam noch ein Wanderweg. Dieser war vom Regen leicht überflutet und mit ca. 15cm Gatsch und Letten wars lustig dort lang zu gehen.
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Eigentlich wäre der Plan gewesen, im Wasserfall schwimmen zu gehen, aber da Regenzeit ist, war sehr viel Wasser und es wäre zu gefährlich gewesen.
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Also hieß es, den Weg wieder zurück zum Bus zu hatschen.
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Leicht dreckig und völlig verschwitzt und fertig grochen wir ins Auto und wir freuten uns schon aufs Mittagsessen. 🙂
Das Mittagessen war leider eine Touriabzocke, der Guide brachte uns zu eine Lokal, wo zwar ein Buffet aufgebaut war, aber der Preis dafür war unglaublich hoch. Die verlangten doch glatt 10 Euro pro Person für das kleine Buffet, was wirklich nicht sensationell war. Um dieses Geld kann man sonst in einem schon echt guten und teureren Lokal speisen. Aber wahrscheinlich hat der Fahrer Geld bekommen, wenn er Touris bei denen abliefert und somit hatten wir die Ehre. 🙂

Danach stand ein Besuch bei einer Kaffeeplantasche auf dem Programm. Katzengagge-Kaffee, Zimt, Vanille, Lemon, Kakao, Ingwer und Co
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Man wurde durch die Gärten geführt und konnte an vielen Pflanzen riechen und diese genau anschauen.
Sie erklärten uns wie genau, das mit dem Kaffee und den Katzen funktioniert. Ganz schön cool… Die speziellen Katzen fressen die Kaffeebohnen und nachdem sie mit der Magensäure bearbeitet wurden, ergibt des nach dem auskacken einen wunderbaren Kaffee.
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Da riecht man dann mal, wie intensiv eigentlich gewisse Sachen riechen und man nimmt es ganz anders war.
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Danach gabs alle möglichen Kaffee-, Kakao- und Teesorten zum Probieren und Testen.
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Auch den berühmten Luwak Coffee kosteten die Jungs und fanden ihn gar nicht so schlecht. Hier sieht man auch das Tier dazu.
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Da sieht ma die Katzen, de nid wirklich wia Katzen aussehen!Danach gings weiter nach Ubud zum Shoppen.

UBUD:
Ubud liegt mitten auf der Insel und hier gibt es herrliche Kunsthandwerksmärkte, also ein Paradies für mich. 🙂
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Wir hatten leider nur wenig Zeit und so fetzen wir durch die Gassen, handelten ein wenig mit den Leuten und kauften ein paar Sachen ein.
Die Fahrt ging weiter zu einem Tempel. [Joe – kurz muaß i dazuasagen, dass i meistens handeln müssen hab und die Mädls dann eingekauft haben!]

TANAH LOT:
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Der Tempel soll besonders schön bei Sonnenuntergang sein, deshalb fetzten wir voi gas dorthin, damit wir ja rechtzeitig da sind.
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Hier noch ein letztes Gruppenfoto von dem coolen Tag.
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Die Tiroler Gang 🙂
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Überall kann man hier billig oder auch nicht Souvenirs ergattern. 🙂
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Wir spazierten durch die Tempelanlage,… gemeinsam mit noch 100.000 andere Touris – um diese Zeit is am meisten los.
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Die ganzen kleine bunten Flecken sind Menschen.
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Deshalb verloren wir einen Teil der Gruppe. 🙁
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Aber nach einer gewissen Zeit fanden uns die deutschen Jungs e wieder und wir konnten noch den Sonnenuntergang beobachten.
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Hier sieht man den eigentlichen Tempel, den man nur bei Ebbe betreten kann, bei Flut (wie bei uns) steht der Weg zum Tempel unter Wasser!
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Etwas geschafft und müde kehrten wir nach Seminyak zurück, speisten noch gemütlich mit Verena und fielen todmüde ins Bett.