Surfen & GAME OVER


YouTube Direkt

157. Tag: Surfandchill
Leider war nun der Surfkurs aus, aber das Tolle war, dass man bei der Ripcurl Surfschool sich dann ein Surfboard gratis zum Üben ausleihen kann. Da schlug Joe gleich zu und haute sich ins Meer.
Nach einem überteuerten Kaffee und Juice am Strand machte er sich bereit.P1248779
Die Guides in der Surfschool meinten zwar die Surfbedienungen seien nicht die Besten und die Wellen seien zu groß, aber Joe konnte nichts aufhalten. 🙂
P1248780
Er stürzte sich in die Brandung.
P1248785
Paddelte hinaus, suchte die perfekte Welle, paddelte los, stand auf und surfte zum Ufer. 🙂
P1248797
Ich entspannte inzwischen am Strand und wimmelte ca. 100 Strandverkäufer ab. 🙂 [Joe – schaut nid so spektakulär aus, war aber bei de Bedingungen gar nid so einfach! ]
P1248816
Ab Abend tranken wir ein paar Cocktails, trafen uns mit den Mädls und wollten eigentlich Party machen. Da es im Camp schon sehr, sehr lustig zu ging, machten wir uns dann um 2Uhr (Vroni) und um 3Uhr(Joe) in da Früh auf den Heimweg. 🙂
Schon echt cool, wieder mal gscheid tirolerisch zu sprechen und des a nu mit so nette Leit wie Marina, Meike und Verena, okay bissl zamm reißen haben wir uns schon müssen, sonst hätte uns Meike leider nicht immer verstanden. Gut, dass wir für den nächsten Tag eine Tour mit Verena und den deutschen Jungs vereinbart hatten – dass hieß ca. 4 Stunden schlafen und dann auf gehts! 🙂

156. Tag: Surftag Nummer 3
Nach der 2-tägigen Zwangspause, freuten wir uns schon auf den dritten Surftag. Mittags gings los, diesmal fuhren wir nach Sanur, wir haben darauf bestanden, weil wir nicht mehr in die Drecksuppe surfen gehen wollten.
Nach ein paar Übungen und der Eskimorolle paddelten wir zum Boot. Hier bemerkten wir schon… ui das kann was werden. 🙂
Mit dem kleine Boot sind wir dann mal quer durch das Meer gestochen, auf der Jagd nach den perfekten Wellen. Das war an dem Tag gar nicht so leicht, es waren zwar genügend Wellen, aber leicht zu große für uns Anfänger.
Dennoch mussten wir aus dem Boot ins Wellenparadies, ich gebe zu, ich hatte etwas Bammel vor den 3 Meter hohen Wellen. Die wirkten schon echt riesig und ich sah mich schon unter den Wellen. 🙂 Naja nach 10 Minuten hin und her paddeln und da die Wellen scheinbar nicht kleiner wurden, beschloss der Surfguide die Session abzubrechen. Es hieß wieder zurück aufs Boot und neue Suche nach kleineren Wellen.
So ging die Fahrt wieder zurück zum andern Strand und wir probierten es erneut. Irgendwie hatten wir zu Beginn nicht besonders viel Glück mit den Wellen. Im Bild unten sieht man Verena beim Surfen. 🙂 Ganz schea cool!!
IMG_2566
Am Anfang kamen noch selten halbwegs reitbare Wellen, aber zum Schluss wars dann supii. Joe surfte gleich drauf los und hatte keine Probleme auf dem Riff zu surfen. Er hat auch schon die Richtungen gewechselt und schaute schon echt cool bei ihm aus! 🙂
Meine erste Versuche waren ein wenig vorsichtiger und nach ein paar Versuche konnte ich dann auch erste Surferfolge feiern. Man will es nicht glauben, aber es ist schon ein großer Unterschied ob man am Strand oder mitten im Meer am Riff surft.
IMG_2558
Am Beach ist es definitiv viel leichter, weil hier fällt schon mal das Paddeln fast weg und es ist nicht so anstrengend.
Zwischendurch hatten wir das Gefühl, die Hände fallen ab, also da mag i nu Muggis trainieren, wenn i Profi Surferin werden will. =)
An dem Spot haben wir dann ca. 2 Stunden die Wellen unsicher gemacht, uns ein bissl durchspülen lassen, aber auch diesen Ausflug ohne Verletzungen überlebt.
Und da Joe hat an dem Tag von nix anderem mehr gsprochen!
Abends gingen wir dann noch in ein Lokal essen und dann in eine Bar mit Livemusik, die war ganz cool.
IMG_2584 IMG_2585

155. Tag: Besserung
Zu Mittag gabs nach eineinhalb Tagen wieder das erste Mal was zu essen für Joe.
Die Hitze machte uns noch ein wenig zu schaffen, aber Surfen wäre noch unmöglich gewesen, deshalb pausierten wir noch einen Tag.
P1228773 P1228774 P1228775
Wir fuhren mit dem Taxi ein neues Netzkabel für den Computer kaufen und verzupften uns wieder im Hotelzimmer.
P1228776
Hier konnte Joe dann schon wieda lachen und probierte seine Kraft durch Whiskey wieda zurück zu bekommen. =)
P1228777
Ich genoss wieder einmal einen Wassermelonen Juice.
P1228778
Den restlichen Tag chillten wir und probierten Kräfte zu sammeln.

154. Tag: GAME OVER
Wir hatten leida eine der schlimmsten Nächte hinter ins! Also der Strand keat gesperrt und de Leute gewarnt, des wünsch i echt niemand, wies da da geht! I hab mi nach 3 stunden bissl dafangen, hab glei a gute Tablette gnumman, aber da Joe war so arm! Er hot nimma können, er hot de ganze Nacht gekotzt und Durchfall kabt, sowas hat er nu nie dalebt. So arm, weil ma nix gschlafen habn und koa Kraft mehr habn, habn ma de Surfsession für den negsten Nachmittag absagen müssen! Naja so hätte es koan Sinn gmacht, weils ja voi anstrengend is und mia nimma können haben!
P1218772
De halben Touris, de an Surfkurs machen liegen im Bett!! Is echt so wax, dass die de Leit in den Müll und Ölhaufen eine schicken!
De Symptome hat ma anscheinend einen Tag, awa danach is ma dann hoit so schwach!! Er hatte Fieber, Schüttelfrost, abe sein Zustand wurde während des Tages langsam besser.
Aber mia senn Kämpfer, da Joe is mal an ganzen Tag im Bett glegen und schön langsam haben de Tabletten dann bei ihm auch gewirkt. Ich bemühte mich, ihm eine gute Krankenschwester zu sein und pflegte ihn den ganzen Tag.
P1218770


152. Tag und 153. Tag: Aufe aufs Brettl 🙂
In da Früh senn ma vom Camp abgeholt worden und se habn ins glei zur Surfschool bracht. Da haben ma a bissl Theorie Unterricht kab. Da hat ma sich voi konzentrieren müssen, dass ma an Guide versteht, weil de so a “loggas” (wildes) Englisch gesprochen haben.
Nach a halben Stunde senn ma schon am verdrecken Strand gstanden, haben uns aufgewärmt, a paar Trockenübungen gemacht und dann hats schon rein ins Wasser geheißen.
P1248802
Es war ja echt lustig, de Verena, Joe und i machen an Surfkurs.
P1248809
Mia haben uns des irgendwie schwerer vorgestellt, aber mit den großen Anfängerbrettl is a viel leichter zum Lernen.
P1248785 P1248793
An Joe is glei volle va da Hand gangen, der is glei beim ersten mal aufgstanden ohne Guide und der hat dann a am zweiten Tag glei a kleineres Brettl vom Lehrer bekommen. Aber i bin a am ersten Tag nach a paar Fehlversuchen aufgstanden und hab versucht die Wellen zu reiten! 🙂
Da heißt es dann halt ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN.
Da Joe hats sich gleich am Nachmittag auch nochmal in de Wellen gestürzt, da waren sie schon schwerer und nicht mehr so optimal für Anfänger. Aber er war so motiviert und begeistert vom Surfen, dass er gar nicht mehr aufhören konnte. 🙂
P1248786
Volle geil! Und mega anstrengend und dabei paddelten wir noch gar nichts an den ersten Tagen.
Awa mia sen glei aufgstandn und is voi leicht gwen und mia habn uns nit weh tu… Hammer! Des hat mi bei mia ziemlich gwundert, weil i ja doch a bissl a Potschal bin. 🙂
P1248788
Am zweiten Tag war das Wasser soooo grausig und dreckig…da schwamm man richtig im Müll… das Wasser war richtig gelb und braun. Hab nu nie in meim Lebn so an grausigen und mit Müll überfüllten Strand gsehen.P1248798
Unser Guide hat uns erklärt warum es so dreckig is, des is nur von Jänner bis März, Strömungen, Regenzeit und da Wind sind Schuld, dass es den ganzen Mull anschwemmt! Da Wahn…so was glaubst nit wenn des sigst, hier der Beweis, das berühmte Yellow Water! Das kommt noch zum Müll dazu, es ist ein Gemisch aus Öl und Dreck.
P1248782
Heute hätten ma scho nit ins Meer dürfen, weil schon halb Bali(Touris) gebrochen und Durchfall hatte, durch des verschmutze, gelb-braune Müll-Wasser. Uns habns dann doch eine lassen, was wir noch bereuen würden! So schaut des dann ungefähr aus…
IMG_3907
Des Wasser is lei mehr wiach, de Strände müsste man sperren, des is ja a Zumutung! Naja schlechte Zeit fis anscheinende Paradies, weil des is echt unglaublich, wies so ausschaun kann.
Auch am zweiten Tag übten wir wieder Aufstehen, Balance halten, die richtige Welle zu nehmen und zu surfen. Es ging schon um einiges besser und wir hatten richtig Spaß, aber man vergisst wirklich wie anstrengend es auch sein kann. Wir bemühten uns, dass wir so wenig wie nur möglich vom gelben Wasser trinken. 😉
P1208760
Aber nachmittags bzw. am frühen Abend waren wir noch top fit, erst 5 Minuten nach dem Essen gings los. Auf einmal hab i so Bauchkrämpfe bekommen, dass i mi nimma auskennt hab, was etz los is. I bin aufs Klo gloffn und es war alles zu spät. Die ersten Anzeichen von einem gscheiden “Durchfall-Problem”, das hieß nix wie schnell nach Hause aufs Klo. Gut, dass wir etwas entfernt vom Hotel waren, aber so schnell war i a nu nie Daheim. 🙂
P1208765

Ja den restlichen Abend verbrachte ich dann auf dem Klo, war auch gemütlich, ich weiß nicht warum, aber ich war irgendwie trotz den Schmerzen noch gut gelaunt und lachte ein wenig darüber.
3 Stunden später hatte Joe dann nichts mehr zu lachen.

151. Tag: Auf der Suche nach den Mädls…
Nachmittags machten wir uns auf die Suche nach dem Camp von Verena, weil sie mit uns den Beginner Kurs machte.
Laut Internet war das Hotel nur 400m von uns entfernt, so spazierten wir los und fragten Einheimische um Hilfe. Jeder gab uns eine andere Auskunft und wir kamen überall vorbei, nur nicht beim Camp. Die Sonne brannte höllisch, wir schwitzen und hatten schon keine Lust mehr, aber das Camp war nicht zu finden. Nicht einmal der Taxifahrer konnte uns dahin bringen, weil er den Namen noch nie gehört hatte. Nach einer Stunde herumhatschen brauchten wir dringend eine Pause und Internet, damit wir googlen konnten, wo sich das Camp befindet.
IMG_2552
Dann teilte uns Verena mal den wirklichen Name vom Camp mit und so war die Sache schon leichter. Aber wer kann auch wissen, dass das Surfcamp nicht so heißt, wie der Name unter dem man es gebucht hatte. tzzz…
Naja nach 1,5 Stunden kamen wir dann endlich bei unserem Ziel an und chillten mit den Girls ein wenig, gingen noch lecker essen und hüpften früh ins Bett, damit wir für den Surfkurs am nägsten Tag fit waren. 🙂

150. Tag: Lage checken
Das neue Hotel Favehotel in Seminyak war prima, es kostete 11.- Euro pro Person für ein Doppelzimmer und Frühstück gabs auch.
Die Lage war auch super, die Hauptstraße war um die Ecke und das Surfcamp von den Mädls (Verena, Meike und Marina) lag 400m von unserem Hotel entfernt.
Wir hatten uns im Vorfeld auch schon für den Beginner Surfkurs bei dem Surfcamp angemeldet.
Am Samstag checken wir mal die Umgebung und den Strand und waren mit unserer Hotelwahl wieder mal sehr zufrieden.
Leider konnten unseren Augen nicht trauen, wir hatten noch nie so einen Strand gesehen, da war fast mehr Müll wie Sand. Wax, sehr wax!P1198735
Die weißen Teile sind alles Müllsachen, Plastik, Papier, Verpackungen, also wirklich schrecklich.
P1198736
Schwimmen ging hier niemand, weil das Wasser auch übersäht mit Müll war, das glaubt man wirklich nicht, wie sowas zustande kommt. Es stinkt und da Müll liegt überall, es is wild, echt eklig!
P1198737
Na Bravo unsere Surfschool war auch an diesem dreckigen Strand.
Neben dem Schild noch ein kleiner Müllhaufen, damit es besonders gut riecht, richtig einladend. 😉
P1198738
Die Balinesen beseitigen den Müll irgendwie nicht bzw. sie schieben den Müll zwar mit einem Traktor zusammen, aber es häufen sich die Haufen am Strand. Und es wird nicht weniger, sondern jeden Tag schaut es am Strand wieder gleich aus.P1198739P1198740P1198743
Wir gingen die gesamte Strandpromenade ab, aber es wurde leider nicht besser.
P1198745 P1198748
Aber die Laune ließen wir uns vom Müll nicht verderben…
P1198753
Am Strand gabs unzählige Bars und Lokale, wir suchten uns ein nettes aus und machten ein Päuschen.
P1198754P1198747 P1198756 P1198758
Sehr empfehlenswert sind die Fruchtsäfte auf Bali, die sind ziemlich lecker und sehr gesund. 🙂 Nachdem echt leckerem balinesischen Abendessen chillten wir im Hotel, ließen uns vom TV berieseln.

br /

2 Gedanken zu “Surfen & GAME OVER

  1. Sieht aus wie das Fave Hotel und das La Plancha Cafe am Beach. Leider war ich ein paar Wochen zu früh dort.
    Viel Spaß noch

    • Hey Macho,

      Ja, schade dass du a bissl frueher dort warst, hast ja eh gsehn dass i da mit vier Hasen (drei singles) unterwegs war… 😉
      Wie geht’s sonst auf bei dir? Alles klar?
      Mia hean uns… Joe

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.