69. Tag: Ab an die Westküste…

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Am Vormittag beschlossen wir noch uns die Haare zu waschen, puhhhh das war sehr kalt, Brainfreeeeezzzee!! 🙂 Aber danach das Hammer Gefühl kann man nur weiter empfehlen!!
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Gleich am Vormittag gings dann die mega Bergstraßen wieda bergauf und zrug nach Richmond. Das Wetter war zerst echt schön awa is dann echt kalt, windig und regnerisch wuan…. Des geht wirklich so schnell in NZ, einmal schön dann wieder windig oder regnerisch.
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Bissl a Action war a wieder dabei, weil mia vergessen habn obn in der Stadt zu tanken, etz warn ma mitten drin vo da Insel und es is es woit koa Tankstelle hergehen… Supi! Ja da Joe is dann voi Sprit sparend gefahrn, viel Motorbremse, Radio ausgebaut und gebetet, dass sichs ausgeht. Naja as Licht hat schon lange aufgeleuchtet und mia ham nu 50km vor uns kab. Ein Tipp von uns, as App: Campermate runterladen, da stehn dann so wichtige Sachen, wie de negste Tankstelle drin! 🙂

Ja de Strecke war echt mega lang und jeden Kilometer, was ma geschafft ham, warn ma froh. Aber es is sich nu ausgangen, in so a kloans Dorf senn ma dann zur Tankstelle zuine gerollt und mia warn erleichtert!! 🙂 puhh..
Nachdem Auftanken sind wir dann gut an der rauen Westküste angekommen. Es ging weiter nach Westport, dort wurde mal da Lebensmittelvorrat aufgestockt und danach ab an den Strand.
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Da ham ma dann Strände besucht, mit echt an brutalen Wellengang und coole Felsen zum Klettern. Aber ganz schea rutschig die Stoana… Aber echt sau cool, wenn die Brandung dann so über die eh scho kalten Füße drüber is!! 🙂
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Unser Ziel fi den Tag war nach Greymouth zu kommen, an Besuch ham ma a de Pancakes Rocks gmacht. Da wars wieda voi schea hergerichtet, mit de Wege da durch, Aussichtsplattformen und de Rocks ham echt cool ausgschaut!! 🙂
Hier nun die Fotos, dass ma checkt warum de so heißen…
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Man kam an verschiedene Felsenformen und Gesteinsformen vorbei und manche schauten echt super aus.
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Zum Vergleich!
Pancakes
IMG_3204  Hier wollte Joe schon wieder runter springen, aber wegen dem Wetter ließ er es dann doch lieber bleiben. Da wären echt sowas von geile Cliffs gwesn, da hätt ma so cool abispringen können, aber die Wellen warn ma hoit a bissl z’wax! Aber da is teilweise echt bis zu 20 Meter grad achi gangen! War glab i a geiler Sprung gwesn! 😉
IMG_3211 As Wetter war nit so Bombe awa mia ham uns nix entgehen lassen und warn ja dafür ausgerüstet.
Eine as Regenmantä und geht dahin.
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What do you see?? Schaun wer a gute Fantasie hat…
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haha…habs es e gsehn oda??? =)

Am Abend senn ma dann bissi fertig und dafrorn in Greymouth ukeman, ham neben a Brücken an Campingplatz gsehn, war zwar nur self-contained, aber hat uns nit abgestreckt. Den Stopp wean ma nu bereun, aber dazu morgen mehr. Nach an leckeren Abendessen bei strömenden Regen und sturmartigen Windböen, ham ma versucht irgendwie insan Hugo warm zu kriegen. Es hat zwar a Zeitl dauert, weil da Wind a bissi durchn Bus durchzogen is, aber es war a zum Aushalten und wir habn friedlich und gut eingeschlafen!

68. Tag: Strände der Südinsel

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Im Hellen war der Campingplatz echt voi cool und direkt am Strand, da Wahn! 🙂 Mega gutes Frühstück am Meer, was will man mehr?!? Uns gehts da echt sehr,sehr gut!!! Da will ma gar nimma weg..IMG_3132
Des war echt cool und de Sun hot gscheid gescheint, also scheaner wars nimma gangen! 🙂
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Um 11Uhr senn ma dann aufbrochen um die Golden Bay genauer zu erkundigen. Da Franz hat nit erwähnt, dass ma da übern Takaka Hill drüber muss, da hats an Hugo wieder herlassen und gscheid durch gschüttelt, dass teilweise echt scho aufn Kopf gangen is.

Mia waren dann relativ erleichtert, wo ma in der schönen Ortschaft Takaka ukemman senn. Des war voi nett, da war eine Hauptstrasse, mit a paar Geschäfte, Restaurants, da hat sich ois abgespielt, bissl urig nu. 🙂 De Wirtschaft im Ort hamma natürlich bissal unterstützen miassn und ham uns moi a Eis gegönnt! 🙂
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Nach einem netten Spaziergang durch die Stadt checkten wir mal die nähere Strandgegend.
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Wir bogen an alle möglichen Straßen zum Strand ab und entdeckten wirklich wunderschöne Plätze, hier ein paar Fotos ohne Worte:
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Wir stoppten an mehreren verschiedenen Stränden, sammelten Muscheln, chillten in der Sonne, joggten ein wenig, schlenderten der Sonne entgegen. 🙂
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Auch an dieser schönen Weide mit den liaben kleinen Kälbern sind wieder vorbei gekommen. Joe probierte die Kleinen zu füttern. 🙂
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Am Anfang hatten sie eher Angst und waren ganz eingeschüchtert, dann war Joe kurz interessant und sie aßen sein Gras, aber 3min. später hatten sie gleich wieder genug.
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Der Strand war auch voi cool, da war nix los und wir waren somit alleine. =)
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Es war ein wunderbarer sonniger Tag!! Abends fuhren wir dann noch zu dem Haus von Franz und Amelie, wir wollten sie kurz besuchen, aber es war leider niemand zu Hause.
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Also suchten wir uns einen tollen Platz für die Nacht und wurden bei einem Platz am Bach gleich fündig.

Diese Campingplätze sind uns die Liebsten, weil da kann ma gut abspülen und waschen.  🙂
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Am Abend kochte der schon fast perfekte Camperhausmann, JOE, 2 Rindsschnitzel und die Hausfrau übernahm wieder Salate und Beilagen. 🙂 Gemütlich dinierten wir am Flussufer auf der Wiese und tranken a Glasl Wein. Perfekter Ausklang des Tages.
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Danach gings ab unter de Dusche im klaren und etwas sehr frischen Bach. Weil es ziemlich kalt war verzupften wir uns anschließend gleich in die warmen Höhlen Vans. 🙂

67. Tag: Ab auf die Südinsel…

Am Montag klingelte der Wecker um halb 8, weil die Reise weiter zur Südinsel ging! 🙂 Nachdem Frühstück quatsche Joe noch mit einem Paar aus Estland über Gott und die Welt, (Politik, Musik, usw., usw.,) deshalb hatten wir ein wenig Zeit verloren, die er aber auf der Straße wieder gut machte! 🙂

Um kurz nach 10 am Vormittag waren wir in Wellington angekommen, wir kurvten mit unserem Hugo quer durch die Stadt, weil das Wetter leida nicht so super war!
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Nach dem Einkauf einiger Lebensmittel, parkten wir in der Nähe des Zentrums und spazierten durch die Fußgängerzone.
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Wellington is auch eine nette Stadt, es war zwar wenig los auf den Straßen, aber hippe Shops, coole Gebäude, nette Bars bzw. Restaurants und mit großem Hafen und einigen Museen sah die Stadt sehr cool aus!
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Viel konnten wir uns in der kurzen Zeit nicht anschauen, aber eine Stadtrundfahrt mit Hugo und eine Stadtspaziergang war doch toll und sehenswert. 🙂

Um halb 2 ging unsere Fähre von Wellington nach Picton auf die Südinsel! Mia ham uns 2 gute Sitzplätze gleich nebn a Steckdose am Fenster geschnappt.
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Ganz schea teuer so a Überfahrt mit der Fähre auf die Südinsel, fürs Auto und 2 Passagiere blecht man 200.- NZ$.
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Auf dem Platz mit der Steckdose, saßen bereits ein nettes Ehepaar, die uns viele hilfreiche Tipps und Infos über Neuseeland gaben. Nach einer Weile erzählten sie uns, dass sie gerne und viel reisen und vor vielen Jahren schon ein Haus in Neuseeland gebaut hatten und wenn in Europa Winter ist, reisen sie nach NS, wo dann Sommer ist! Ein tolles Leben haben die zwei da, Franz und Amelie, sie haben uns dann zu ihnen nach Hause eingeladen und am Ende haben wir noch schnell Nummern ausgetauscht. PA285702
Das Schiff ist durch eine sehr schmale Bucht gefahren, der Ausblick auf die Landschaften war sehr schön! Die 3,5 Std. am Schiff waren durchs Ratschen, Aussicht genießen und blogen auch schon schnell um. 🙂 PA285708 PA285715 PA285716
Franz hat uns den Tipp gegeben, unbedingt einen Abstecher zur Golden Bay zu planen, weil es der schönsten Strand sei und überhaupt die schönste Gegend auf Neuseeland!
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Da waren wir natürlich neugierig und machten uns von Picton gleich Richtung Golden Bay auf den Weg.
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Die Straße dorthin war wieder mal sensationell, sehr kurvig und die ganze Zeit bergauf und bergauf, unser Toyota quietschte und klapperte immer lauter. :() (wurde mit der Zeit etwas anstrengend die ganzen Geräusche)
Nach ca. 2 Stunden waren wir über die Küstenstrasse nach Nelson gedüst, hier legten wir einen Stopp beim Pizza Hut ein.
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In der Zwischenzeit begann es zu regnen und wir hatten noch keinen Campingplatz für die Nacht gefunden.
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Da es immer heftiger regnete, beschlossen wir einen nahen gebührenpflichtigen Platz direkt am Meer anzusteuern, weil es doch schon spät, dunkel und die Fahrerei anstrengend für Joe war. Der Platz war wieda mal ein Glücksgriff und für 3€ pro Person, war er tiptop! Wir stellten unseren Hugo unter einen Baum und schliefen sofort. Plötzlich um 11Uhr klopfte es am Fenster, Joe war schon im Schlafkoma und ich hatte etwas Bammel, wer wohl was um diese Zeit von uns will?!? :()

Es stellte sich heraus, dass es der Platzwart war, der um diese Zeit noch die Gebühren eintreiben ging…. Ein etwas finsterer Typ so im Dunkeln mit Taschenlampe, er hat sich dann entschuldigt und wir schliefen e glei wieder ein! 🙂 Vor dem Meer unter nem Baum!
Eher so die paradisiesche Geschichte! 😉