Information aus Neuseeland

Halloooo liebe Leute!
Wir sind nun mit Hugo unterwegs und düsen um die Insel! 🙂
Da wir immer irgendwo in der schönen Natur kochen, waschen, duschen und schlafen, haben wir keinen Strom und keine Möglichkeit zu blogen.
Wir werden die Tage asap nachreichen und euch viele wunderschöne Fotos von Neuseeland zeigen! 🙂
Uns gehts super gut und des Land is der Wahnsinn, kitschig wie schön es is!
Glg, vroni, joe und hugo 🙂

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58. Tag: Auckland City

Im Hostel hat ma sich a supa Frühstück kaufen kennan und da war voi de große Küche dabei. Da hast di glei wie dahoam gfühlt und da fleißige Hausmann Joe hat gleich seine Abwaschküste gezeigt. Es hat zwar a bissi länger dauert, awa es war dann a sauber. 🙂
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Mia warn a super Team, er hat gewaschen und i hab abgetrocknet.
Danach ham ma dringend an Adapter fi Neuseeland braucht, weil fast alle Geräte koan Akku mehr kab haben.
Zufällig senn ma in so a Art Mediamarkt kemman, wos a Computerspiele und des ganze Zeug geben hat.
Da war dann kleine Morgenmuffel Joe glei voi munter und hat 100% bei dem X-Box Spiel gebn. 🙂 I hab mi zakekst wie er da umatu hat.
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Zmittag ham ma uns mal für an Chinesen entschieden, i war ja daheim erst einmal, aber muss sagen, der war echt gut. 🙂
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De Portionen waren eher so amerikanisch, aber es war lustig, da Joe hats durchgehalten mit de Stabal zu essen, aber mia war des zu hart, da war i ja daweil verhungert, so long hätt des bei mir dauert! 🙂
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A dem Wochenende war so a Art ASIA FESTIVAL in Auckland City.
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De fette Einkaufsstraße Queenstreet war gesperrt und es san echt voi vü Besucher gwen. Da war dann a loggarer indischer DJ auf einer großen Bühne und ganz viele Standln mit asiatisches Essen, Kleidung & Co hats geben.
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De Musik war mal was anders, aber de Leute san voi abgangen. Am Abend war dann so a Tanzgruppe, da haben de Leute zu indischer Musik Pogo getanzt, des hat supa ausgschaut. 🙂
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Bei de Standl hat ma ois kriegt, was zum Thema Asien passt hat.
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Mia senn dann weiterzogen, vorbeugend hat sich unser Whity Joe moi gscheid eingschmiert, weil mia ham e schon in Brasil an Sonnenbrand kab. :/
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Für den Tag haben ma uns den Besuch des höchsten Turmes der Stadt vorgenommen. Der Skytower is 328 Meter hoch und de Aussicht ist echt super.
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Für de was auf Action stehn, ma ku vo dem Tower a ocha springen, wenn ma sich traut und genug Kohle dabei hat. 🙂 Ba ins is die Kohle as Problem, mia müssn ja a bissi aufs Budget schaun! 🙂
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Um auf den Tower zu gelangen, fahrt ma zerst mit a Rolltreppe einen Stock runter und dann 60 Stockwerke wieder hinauf.
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Die Preise für dieses Spaß sind auch nicht ganz billig, aber es zahlt sich aus! 🙂
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Hier nun zahlreiche Bilder, di ma vo oben gschossen haben. Da schreiben ma etz gar nit vü Kas dazua, weil ma e ois sieht und mia nit so vü Zeit haben. 🙂
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Grad zu dem, da warn so Fenster aufn Boden, wo ma oche gsehn hat, ganz a komisches Gefühl auf de 40mm dicken Fenster zu gehen bzw. da Joe hat natürlich hupfen miassen. 🙂
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Des is a historisches Museum, wo ma nu hingehn werden.
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Mia ham uns dann einfach bissl gspüt und vü mit da Cam ausprobiert und mi mechtn eich as Ergebnis natürlich nicht vorenthalten.
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Des war a lustiges Ausfligal auf den Tower. 🙂
Danach san ma wieder durch die Stadt spaziert. Es gibt ja in jeder Stadt Straßenkünstler und de fian eigentlich so stinknormale Sachen auf.
Aber in Auckland is des anders, da ham ma an Typen gsehn, der hat mit a Motorsag, a fetten Messer und so a Handgranaten (Gott sei Dank war de aus Plastik) jongliert. 🙂 Des war was fi unsere Väter gwen, da hats gschaut, aber is ois gut gangen und nix passiert.
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Dann ham ma numal auf dem Platz mit de Künstler hingschaut und an deutlichen Fortschritt vo dem einen Tag gsehn. Hat echt gut ausgschaut, es waren ois Bilder zum Thema Auckland.
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Da hats a eine Tafel geben, wo alle Touris und Leute von Auckland aufeschreiben haben kennan, was se an Auckland lieben. 🙂
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An Supermarkt haben ma a nu aufgesucht, ham uns mal an Wein und Bier für den Abend gegönnt. Da waren mehrere Kassen und da bist hingangen und hast dei Zeig selber drüber zogen und dann einfach mit Kreditkarte bezahlt. I woas nit wie des funktioniert, aber sowas haben ma etz a nu nie gsehn. Sehr lustig auf alle Fälle, mia ham zerst koan Plan kab, warn auf da Express Kassa und haben aber sicher 10 Minuten für 5 Sachen braucht. 🙂
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Dann gehn ma vom Geschäft ausa und da Joe sagt grad: “Wann soid i den des ganze Bier trinken?”, dann spricht uns glei vo hinten einer an und sagt: “Seits es Österreicha?” Wie kloa de Welt is, da ham ma dann mit dem Oberösterreicher bissl gratscht, a paar Tipps koit und senn dann hoam gangen.

Hier noch ein paar Bilder von unseren Ausblick vom Hostel Zimmer im sechsten Stockwerk. 🙂
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Am Abend haben ma numal an Abstecher zum Asia Festival gmacht.
Auf da Bühne waren ois so verkleidete Inder, de voi oan ausalassen haben und as Publikum war a voi dabei. De ham moi gscheid tanzt, so traditionell wie bei uns Schuachplattla. 🙂
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Es is dann später decht recht frisch gwen bei dem Festival, deswegen ham ma beschlossen, mia gehn ins Hostel und ham da a paar Glasl gemütlich trunken.
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57. Tag: Ankunft Auckland

Mia warn zerst gar nit sooo fertig, weil ma uns bam letzten Flug eigentlich ganz wohl gfühlt haben und de Zeit schnell umgangen is. 🙂
Mia san um halb 8 in da Früh am Flughafen in Auckland ankommen.
Habn uns so a Flughafen-Super-Shuttle wie in L.A. gnumma und nach 45 Minuten warn ma schon bei unserem Hostel.
Tipp: Kaufts eich a HI-Hostel Membershipkarte, dann kriegt ma bei alle Hi-Hostels(gibt’s echt unendlich viele) was bei dem Verband san, pro Person immer 10% Ermäßigung. Es is nit vü, aber bissi was is doch immer. 🙂
Im Hostel ham ma leider erst um 14 Uhr einchecken kennan, deshalb ham ma uns denkt, gehn ma scho bissl in de Stadt und schaun moi so was zu sehen gibt.
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Mia san nit weit von der Einkaufsstraße, der Queenstreet weg, de san ma mal bis zum Ende durch spaziert und am Hafen gelandet.
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Voi cool is, dass immer wieder so coole Sessel und Bänke in da Stadt ummastehn, dass ma sich moi gmütlich in de Sun haun ku.
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Dann san ma an Hafen de Küste entlang spaziert und es ist grad so a ARTweek in Auckland. Etz senn voi vü so Kunstsachen aufbaut und immer in Container drinnen, total a coole Idee. 🙂
Am Hafen war z.B. a Foto-Ausstellung vo einem Künstler, der alles verschiedene Menschen beim Bussln fotografiert hat. Da is dann da Container mit ois Fotos zu sehen und a Musik im Hintergrund zu hören gwen.
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Da die Neuseeländer echt guate Seegler senn, hängen a paar so legendäre Seegelschiffe (wo’s irgendwas gwonnen habn) umma! Schaut sehr cool aus! 🙂
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Wie in jedem Hafen waren a da sehr viele Boote und vor allem sehr große Yachten zu sehen, da schaut da Joe immer ganz gerne und träumt von seiner eigenen Yacht. 🙂
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Da hams richtig a cooles Gelände am Hafen baut, nach dem Tor unten war a Brücke und dann waren alles Cafés und Restaurants.
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Des war a so a Container mit einer integrierten Bibliothek und vorne Sitzmöglichkeiten, schaut a volle toll aus.
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Da war dann a Best Photographer 2013 Ausstellung mit verschiedenen Kategorien, da warn echt sau geile Fotos dabei. Da will ma dann a glei wieder a paar Fotos machen geah!
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Da Joe woit dann a glei voi stylische Fotos machen, hier nun das Ergebnis, die Meinung darüber kennts eich selber bilden…
Titel: die magischen Salzstreuer 🙂
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Da ma dann doch bissl an Hunger kriegt haben, senn ma in a nettes Lokal und haben mal a Pizza gessen und san dann decht scho bissl miad worden. Mia ham uns dann scho aufs Bett im Hostel gfreut, awa haben eben bis 2 warten müssen.
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Für die Kleinen hats a voi an netten Spielplatz geben.
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Deswegen senn ma dann um 1 wieder retour in die Stadt gangen.
Auf an Platz vor an Einkaufscenter war wieder was mit Kunst, da ham junge Künstler live gezeichnet und da hat ma zuschaun kennan.
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Um Punkt 2 warn ma im Hostel, weil ma dann doch dringend a Mittagsschlafal braucht haben. Unten sieht ma nu a Foto vo unsere Dachterasse vom Hostel, de es is ziemlich fein und gmiatlich, da is rauchen sogar erlaubt, da is da Joe wieder froh. 🙂
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Good night in Auckland!
Es war zwar erst 4e Nachmittag, awa mia warn dann doch a bissale miad, und woitn eigentlich nur a Mittagsschlafal machen, aber irgendwie san ma nima aufgwachen, und haben 16 Stunden durch geschlafen. 🙂

55. & 56. Tag: Alles Flugzeug!

Liebe LeserInnen! 🙂

Also, de Tag waren eher amoi so die waxe Gschicht! I glab nach dem Flugmarathon ku uns nix mehr unterkriagn! 🙂
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Also, gestartet senn ma ja in Florianopolis, va da weg senn ma 1h10min nach Sao Paolo gflogen. Nach einem gemütlichen zwei stündigen Aufenthalt und einem Besuch beim McDonalds senn ma dann 1h und a bissl was nach Rio de Janeiro gflogen.
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In Rio war dann der neun stündige Aufenthalt nimma ganz so gemütlich… jeder woaß wia ungemütlich Flughafenstühle senn und wia wild des is, wenn ma schlafen will, aber des irgendwia nid geht.
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I hab mi ja mitn Iphone (Hab Monkley Island oans und zwoa ausgspielt 😉 ) beschäftigt und mia macht des a nid soo viel aus, aber da Vroni war des dann scho a bissl z’hart.
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Aber va Rio is dann nach de eher langen neun Stunden weiter gangen nach Lima… da san ma 5 Stunden geflogen… da warn ma dann alle Beide am Sand.
 
De fünf Stunden waren dann nach de neun Stunden ohne Schlaf a relativ schnell vorbei, weil ma da echt boade fast die ganze Zeit pfiffn habn! 🙂
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In Peru ham ma dann wieder 3 Stunden Aufenthalt kab bevor es wieder 8 Stunden ab in das Flugzeug geheißen hat. Da ham ma vü Filme gschaut und des hot sich lei a bissl zogn :)!
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In Los Angeles haben ma uns dann drei Stunden am Flughafen aufghalten, scho a bissl demotiviert va der ganzen Warterei und Fliagarei, aber dann senn ma endlich gstartet nach Neuseeland! 🙂
Da senn ma dann mit Air New Zealand gflogen und de kennan ma echt empfehlen. Da hat’s bis jetzt as beste Essen gebn und soviel Unterhaltung (da moan i Filme usw.) am Fliager des war echt a Wahn! Mir waren dann die 13 Stunden fliagn eh scho wieda a bissl z’kurz, weil i an neisten “Stirb langsam” nid fertig daschaug hab! Hihi! 🙂 Aber ein großes Lob an die Airline, as Essen und des Team, war echt bis jetzt da beste Flug! 🙂 Nebenbei erwähnt, kaufts euch Zigartten in einem Duty Free, oder noch daheim! In Neuseeland kosten Tschigg nämlich ca. 5 mal so viel! Die Schachtel Marlboro kostet 20N$ (=ca. 14€) da gwöhnsch da as Rachen echt nu ab! 😉
Aber der erste Eindruck von Neuseeland is echt a Wahn, total schea und sauber!
Salve aus Auckland, Joe & Vroni

54. Tag: letzter Tag in Brasilien

Den letzten Tag in Brasilien gingen wir ganz gemütlich an, frühstückten, packten unsere Sachen zusammen, Heidi und Annemarie kochten noch einmal volle auf und nach dem Mittagessen (Es gab etwas speziell Brasilianisches – sie haben gesagt, es war so eine Wurzel) dann gings auch schon loooooss!!

Wir haben nun eine etwas anstrengende Reise vor uns. 🙂
Wir fliegen von Florianópolis über Sao Paula nach Rio, hier müssen wir eine Nacht am Flughafen übernachten, dann geht’s morgen um 6 a.m 5 Stunden nach Lima weiter, hier haben wir wieder einige Stunden Aufenthalt, dann gehts 8 Stunden von Lima nach Los Angeles und nach 4 Stunden gehts dann zum Ziel Neuseeland/Auckland. Wo wir hoffentlich nicht ganz fertig und gut gelaunt nach 13 Stunden landen.
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Machts es gut daweil, wir melden uns in 3 Tage wieder. 🙂

53. Tag: Strandausflug

So cool, es war voi schön Wetter und schon um 10 Uhr hatte es 29° Grad. Es hieß ab an den Strrrraaaannnnnddddd!! 🙂
Annemarie und Heidi waren so nett und haben uns ihren knallgelben Fiat gliehen. Des war de Mühln! 🙂
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Da da Joe seit wir in Florianópolis senn von nichts anderem spricht, außer “surfen, i will surfen, surfen, surfen” fuhren wir an einen Surfstrand, dass er vielleicht endlich Surfen kann. 🙂 Wir machten uns auf dem Weg auf die Insel und fuhren einmal quer drüber und schon waren wir am Strand. 🙂 Florianoplois is echt a wahn, da senn lei wunderscheane weiße Sandstrände! 🙂PA145069
Es war wirklich heiß und wir 2 Weißbrote ölten uns mal gscheid ein.
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Ich schlief ein wenig und betete die Sonne an, Joe ging auf die Suche nach einem Surfverleih, ein Bier trinken und Eis essen – so ging der Tag leider viel z’schnell um. Der Strand war nämlich unheimlich schea! Nebenbei erwähnt, haben da die Mädls echt fast nix an, jede Figur, aber echt jede hat da einen String u… Oft sieht man von dem String zwar nichts mehr, aber die zeigen ihr Kurven her! 🙂 In dem Einkaufscenter hab i a a bissl gschaut und es gibt da gar koane “normalen” Bikinis… Da gibt’s nix für die “Gringos” (so sagen die Brasilianer zu Ausländern)
Da Joe meinte Man(n) hat hier sehr viel zum Schauen! 😉
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Die Temperatur des Wassers is für Brasilien noch ziemlich frisch, aber für uns war es angenehm. Es waren zwar nicht viele im Wasser, aber wir genossen die Abkühlung. 🙂
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Alle Brasileros hatten einen Sonnenschirm, nur wir zwei Gscheiden hatten keinen, hihi… Vollgummis! 🙂
Es kann sich e jeder vorstellen, wie wir am Abend ausgsehen haben, etwas braun mit sehr viel RRRRRROOOOOTTTT!!
Da Joe weiß mit nu mehr rot! 😉
Abends verbrachten wir noch eine gemütliche Zeit mit Heidi und Annemarie, der Man für alles – Joe – machte Computer Reparaturen und weitere Stromgeschichten, wir Mädls tauschten Bastelgeschichten aus, weil Annemarie und Heidi auch ein Atelier haben und tolle Sachen basteln. 🙂
Auch in Brasilien gibt es dann vor Weihnachten und Ostern so Märkte, wo sie erfolgreich verkaufen.

52. Tag: Ein gemütlicher Sonntag

Am Morgen schliefen wir mal a bissal länger und wurden dann wieder mit einem sehr guten Frühstück von Heidi und Annemarie verwöhnt.
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Joe, der Heimwerkerkönig, reparierte noch eine Steckdose in der Wohnung und ich chillte mal. Es war mal wirklich fein, nix vor zu haben und einfach nur den Sonntag genießen. 🙂

Am Nachmittag gingen wir dann shoppen in ein großen Einkaufscenter ganz in der Nähe, man möchte es nicht glauben, aber da haben alle Geschäfte geöffnet und es is echt voi viel los!

Wir haben ja eigentlich alles schon mit, was ma brauchen, aber irgendwie finden ma doch immer wieder was, sogar da Joe, i hab ma nu a bunte kurze Hose gekauft, aber da Joe hat am liebsten glei an ganzen Laden aufgekauft. 🙂

Danach haben ma uns noch ein Bier und eine “Hot Chocolate” der etwas anderen Art bestellt, de trinken da an Kakao echt so, des is heiße Schockolade pur ohne Wasser und ohne Milch.

Nach 3 Stunden einkaufen, marschierten wir wieder heim und wurden dort schon zu Kaffee und Jause erwartet.
Nach der Kultivierung gabs nochmal etwas Gutes zu essen,
keine Kartoffelpuffer, sondern statt Kartoffel mit Reis, Käse, Wurst und so waren in dem Teig. Des hot uns natürlich guat gschmeckt. 🙂

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I war relativ miad vom Shoppen und bin deshalb ziemlich früh eingeschlafen und da Joe hat sich nu bissl mit Annemarie und Heidi unterhalten und is später nachkommen. 🙂

51. Tag: Piratenschifffahrt – Insel

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Früh am morgen war Tagwache in Brasilien! 🙂 Okay es war scho 8 Uhr, aber für uns, ist es scho früh, wir müssen zurzeit ja nicht aufsteah um in die Arbeit z’geah. 🙂
Heute hat uns Annemarie und Heidi für eine Bootsfahrt angemeldet!
Nach einem gutem Frühstück gings los zum Meer, es war wirklich super, dass Annemarie mit war, weil sie spricht natürlich portugiesisch und wir leider nur fünf Wörter! 🙂
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Um 10 Uhr war Start, ab auf das Meer, das Schiff hieß Flying Dutchman…, Leider hat da Johnny Depp gfehlt und es war a koa Sound vom Richard Wagner an Bord! Stattdessen habns TJ Ötzi gspielt… Der Typ is auf da ganzen Welt, a Wahn! 😉 Aber sonsch hat des Boot echt ausgschaut, wia da kloane Bruder vom richtigen Schiff! 😉
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Die Segel warn eigentlich Kartoffelsäcke, aber von weiter weg hats echt Original ausgeschaut. 🙂
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Vom Schiff aus hat ma dann super auf die Insel gesehen und ois uschaun können.
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Da senn ma dann bei de 2 “Ratten” (so heißn die zwei) Inseln vorbei gfahrn, bei da größeren haben wir angelegt.
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Hier sieht ma numoi unser Piratenschiff mit den Kartoffelsäcken-Segeln. Mia haben so lachen miassen, da war voi Partymusik aufn Boot, wie scho gesagt, auf einmal is “Hey Baby” vom DJ Ötzi keman.
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Auf der Ratten Insel wor ein altes Fort, des nix renoviert worden is und echt nu in originalem Zustand! Total interessant und echt schea!
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Des Fort haben wir dann ausgiebig erkundet.
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De Räume waren echt scho uralt und in an nimma so guten Zustand.
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So Riesen-Eidechsen haben wir auch beobachtet. Zua geah tuats da in de Länder… Da lafft echt so vü Getier umma, des glabsch nid! 🙂
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Der Zeitplan war straff, aber wir relaxten doch kurz. 🙂 PA124939
Da Joe hat immer a Gaudi wenn irgendwo so a alte Kanone steht. Der will dann immer glei schießen, so quasi as Postschiff is da… 😉
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Da unten steht unser Boot, schaug scho irgendwia cool aus, oder?  PA124951  PA124956 PA124957 PA124958
Nachdem ersten Fort sind wir dann wieder in See gestochen. 🙂
Der negste Aufenthalt war an einem Strand, wo 2 Restaurants, paar Häuser, viele Schiffe und noch viel mehr Touris waren.
Dort gabs Mittagessen für das ganze Schiff, in Buffet Form, das hieß all you can eat und wie jeder weiß, gehts da dann ganz schön zua. 1000 hungrige Leit… Wüd, aber lustig zum Uschaugn! 🙂
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Da Joe hat amoi a Eis gessn, as halbe war dann nachher im Bart, er hat gmoant, dass i dann beim Bussln a nu was hab! 😉PA124973
Nach dem Eis für Joe und eine Stunde später is weita gangen zur zweiten Insel mit einem noch größeren Fort. 
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Des war echt nu cooler, mia woitn überall hin und ois genau uschaugn! De Forts waren in der Vergangenheit wie in San Francisco (wie des Fort Point) da um den Eingang in den Hafen z’beschützen. Des war so a Dreieck, mit drei Forts und alle Kanonen warn in die Mitte gerichtet!
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Da Joe war glei so begeistert, dass a de Insel glei kaufen woit.
Er hat sich schon an Plan ausdenkt, wie er auf de Insel sparen kannt oder dass er Brasilien anbietet, er schaut auf de Insel und aufs Fort, repariert da ois und dafür wohnt er oben, macht a paar Partys und hat a scheas Leben. 🙂 Jaja, i lass ihn a bissl träumen! 🙂
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Auf dieser Insel war ein riesen großer Garten, der echt mega schea war und wo i mia am liebsten gleich hinlegen woit.
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Auf unserem Boot war auch eine Reisegruppe von Joinville, des is a Stadt in Brasilien, wo de ältere Generation noch Deutsch spricht.
Joe hat gleich Kontakt zu der Reisegruppe aufgenommen. =) Und gefühlte Stunden mit denen gredet!
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Des war a lustig, mitten in dem Saal, war a Skelet von einem Wall.
An da Seite warn a paar Infos, aber leider habn mia nix vastanden!
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Des war sowieso lustig, vorher beim Ticket kaufen habns gesagt, es wäre ein “englisch speaking Guide” aufn Boot, der Guide hat sich dann aber bei uns entschuldigt, dass a leider nid Englisch redet! Aber da war so ein Pärchen neben uns, da hat uns dann die Frau die wichtigen Infos übersetzt! 🙂
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Des war so a alte Villa am Strand, echt total schea und sehr geräumig!
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Tipp: Kafts eich a super gute Camera, es zoit sich aus. 🙂 (Olympus Pen E-PM)
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Danke an Hausi, der an Joe die damals empfohlen hat, die macht echt total coole und gute Bilder! 🙂
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Nach 45 Minuten war die Besucherzeit wieder vorbei und es is mit dem Schiff zurück an den Anlegeplatz gegangen.
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In der wöchentlichen Ausgabe von RARAS haben wir es gleich auf das Titelbild geschafft.
…weil mia Tiroler senn… hihi oder wars doch da BART?? 🙂
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Um 5 Uhr holte uns Annemarie wieder ab und bei ihr zu Hause stand schon Kaffee und Jause auf dem Tisch!
Abends sind wir dann noch mit Leo und seiner Freundin auf ein paar Caipis und Bier gegangen.
Echt wieder ein toller Tag in Brasil! 🙂

50. Tag: bei Annemarie & Heidi

Am Freitag holte uns Annemarie vom Hotel ab und nahm uns mit zu ihr nach Hause. Dort erwartete uns schon Heidi, die uns ihr Zimmer für die nächsten Tage zur Verfügung stellte! Echt total nett! 🙂 (Nebenbei warn in der Wohnung noch ein Hund und eine Katz, die auch ganz knuffig warn!)
Zu Mittag kochten sie uns etwas typisches Brasilianisches mit Fisch, Reis und schwarzen Bohnen. Echt gewaltig, die Südamerikanische Küche schmeckt uns super guat!
Danach machten wir Siesta, wie es sich im Süden gehört. 🙂
Am späten Nachmittag gabs dann Kaffee und a gute brasilianische Jausen. Am Abend hatte Annemarie ein Treffen mit einer jungen Band aus Brasilien vereinbart, die wollten unbedingt Joe kennen lernen.
Also fuhren Annemarie, Joe und Vroni, die Nachbarin und ihr Sohn Leo zu dem Bandraum.
Die Jungs waren zwischen 14 und 16 Jahre alt, spielten aber unglaublich gut und hatten ein Equipment (lt. Joe über 20.000 Euro) in dem extra gebauten Bandproberaum im Garten. Die Väter der vier Jungs waren voll die Rock Fanaten, weil sie den Söhnen alles finanzierten und hoffen, dass die Söhne richtig bekannte Stars werden! 🙂
Die Jungs wollten natürlich auch hören, wie gut Joe am Schlagzeug ist, deshalb spielte er dann 2 Nummern (Bon Jovi und Iron Maiden) mit ihnen und ließ noch ein Schlagzeugsolo vom Feinsten raus. 🙂 Wir filmten auch noch ein bisschen im Proberaum, leider is das Video so groß, aber falls wir es irgendwie wie schaffen, wird des Video von “Fear of the Dark” nachgereicht! 🙂

Nach 2 Stunden gings wieda zurück, vor lauter plaudern, verfuhr sich die Nachbarin und irgendwie standen wir auf einmal in einer steilen Sackgasse. Rückwärts steil bergauf fahren, stellte sich dann als gar nicht sooooo leicht heraus, das Auto rauchte ein wenig, deshalb half Joe der Nachbarin. Er fuhr den Ford Focus über den Hügel hinauf und alle waren wieder froh und happy. 🙂
In der Wohnung gabs dann noch einen sensationell guten Caipirinia für alle, Annemarie hat uns schon das Spezial-Rezept verraten, das heißt, es gibt eine Caipi Party, wenn wir wieder zu Hause sind. 🙂

49. Tag: Florianópolis

Gott sei Dank war schönes Wetter in Florianópolis, mittags starteten wir in Richtung Strand. Annemarie meinte, es wäre ganz leicht mit dem Bus zum Strand zu fahren. 🙂 Mit Joe war es echt einfach, er sprach einfach jeden an und fragte jeden nach dem Weg zum Strand.
Nach 2mal Bus umsteigen, einem Small Talk mit einem Ami, einem Spaziergang und einmal Auto stoppen, sind wir an einem wunderschönen Strand namens Joaquina gelandet. 🙂
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Der Strand war so schön, lang und breit, ein Wahnsinn.
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Beim Auto stoppen lernten wir eine Chilenen kennen, der stellte uns dann am Strand gleich seine Freunde vor, ein Amerikaner und 2 Brasileros und einen Österreicher. 🙂 Wie klein doch die Welt ist…
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Die Jungs waren nett und freundlich, i war bissl überfordert weil mi de glei obusselt haben und i nit damit gerechnet hab. Südamerikanische Temperament! 🙂
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De Männer ham dann glei mal das Meer getestet, weil eigentlich is etz nur Frühling in Brasilien und da geht ma nu nit so oft schwimmen.
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So schnell warns dann doch nicht im Wasser die Jungs, i glaub es war doch nicht ganz so warm… 😉
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Aber da mia ja sonst de Temperaturen vom Achensee oder vo da Achen gwöhnt senn, war des warm fürn Joe, hat er gemeint.
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Der Strand war voll mit Surfern (da Joe woit natürlich a glei, aber die Surfschule war scho voll und Board hat’s a keines gebn, er glabt ja er könnte Surfen auch ohne Lehrer lernen… 🙂 ), alle Leute am Strand ham so a Tischal kab, da is dann da Kellner kommen und hat da was bracht. Wir haben uns vorher a paar Bier beim Supermarkt gekauft!
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Des war echt a feiner gemütlicher Nachmittag am Strand, um 5 wollten ma eigentlich wieder Richtung Hotel fahren, aber den Bus haben wir versäumt, so senn ma mitn Österreicher noch auf an sehr starken Caipi gangen. Eine Stunde später senn ma dann mitn Bus heim gfahrn, da ham ma wieder an andern Amerikaner troffen, den ma zmittag troffn haben und so war die Busfahrt auch gleich um. 🙂
Abends ham ma eine vo de besten Pizzen in Südamerika bekommen und ham uns danach aufn Heimweg ins Hotel gemacht.
Echt ein toller Tag auf der wunderschönen Insel Florianopolis!