10. Tag: Las Vegas

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Im Pahrump haben wir mal ausgeschlafen, uns von der Action vom Vortag erholt und sind dann um 11 Uhr in Richtung Las Vegas los.
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Auch vor Las Vegas ist die Umgebung sehr schön….fast keine Zivilisation, aber vereinzelt konnte man nette Häuschen entdecken.
Die Ampeln waren auch etwas anders als bei uns, ein fettes Rohr und daran waren alle Ampeln befestigt.
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Da da Joe ja unbedingt so typisch amerikanisch sein wollte und in Nevada das Schießen gleich zum Alltag ghört wia essen, habn ma zu oane va die geschätzten 1000 “Gun Ranges” an kurzen Abstecher machen müssen. Da is er wieder zum kleinen Kind wuan und woit unbedingt amoi schiaßn…
I war a bissl skeptisch, aber mia san dann zuine bogen und haben mal nachgfragt, wie des so lafen würde….
Ja des war gar ganz unkompliziert (koan Ausweis, garnix hat ma da braucht… Außa a Kreditkartn), der Angestellte hat gfragt, megst schießen, da Joe drauf JAJAJA und dann ja mit welchen Guns und scho san ma drein gstanden, schießen woit i nit, i war de Fotografin.
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Da schiaß i grad mit a M16… zwoa volle Magazine (60 Schuss)…
Ganz schea wax, mit der Puffn ku echt jedes Kind ballern… (Joe)
Er hat sich 2 Teile ausgsucht und nach der Erklärung von dem netten Herrn (des war so da typische Ami –> Vollbart, Bauch und a Puffn) is schon los gangen….da kloane Fanat hat ja e scho alle kennt vo de Computerspiele… Und da lacht a da Joe gä… 😉
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Er war dann e nit moi schlecht und hat gut troffen….
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De Hülsen san durch die Gegend gflogen…..ganz schea hoaß de Teile….
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Er woits unbedingt moi ausprobieren und es war e voi leicht hat er gmeint und zu schnell vorbei…
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Da dann mit oana Beretta M92 FS… A zwoa Magazine zu je 15 Schuss… Echt zach wia oafach des is. Aber i vasteh die Amis, des war echt scho volle cool… Nebn mia warn nu zwoa so Diandla, de auf a Zielscheibn gschossn habn, wo so a Mann drauf war, der grad a Kind festghaltn hat… So wax de warn volle kloa, da warn die Puffn fast größa wia die Mädls… God bless America… 😉
Er war a guada Polizist, weil treffen kannt a. 🙂
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Mia war des zwax da drein und mia war voi zkalt, weil de Typen jeden Raum so wax ocha kühlen, dass da echt imma de Ganselhaut aufstellt, da Herr hat gmeint, a James-Bond-Hasen-Foto miassatn ma scho machen. 🙂
P9012528  P9012532 So des war mal a Ausfligal der etwas anderen Art….
Danach san ma in die Stadt Las Vegas eine gfahrn….
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A Wahn der Verkehr, da über LasVegas Boulevard ham ma echt fast a Stunde braucht, bis ma da durch waren, genügend Zeit um coole Fotos zu knipsen.
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Da stehn echt sehr coole Bauten, really crazy und de Details was da teilweise einbaut werden, wirklich Hammer.
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Am Ende der Straße konnte man dann schon unser Hotel erblicken, es war der Stratosphere Tower, wo oben a Vergnügungspark is.
Wow des Hotel ist mega groß, und ma muas echt mitten durchs Casino mit Gepäck und Co. Des Casino war riesig und um 3 NM waren da alle Maschinen voi besetzt und es war vü los.
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Naja mia ham moi eincheckt, san aufs Zimma, ham a Mittagsschlafal gmacht…….
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Da Joe hat nu a neus Patent entwickelt, wie ma Bier kühlt, wenn ma koan Kühlschrank hat, se san wirklich koit worden. Mit Kabelbinda geht fast ois… 😉
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Abends san ma auf de Suche nach was Essbaren gangen, aber des war gar nit so leicht….
Da gibs nit oafoch moi a Restaurant an der Straße, na ois is beim Hotel dabei und ois bling bling und Wahn.
Mia ham so lang gsucht, bis ma irgendwas gfunden haben, dann warn ma decht in an Hotel und ham da gessen. Des war soooo vü, dass ma danach gmoat ham, mia miassn uns …… und niederlegen.
So sicher ham ma uns etz a nit gfühlt auf de Straßen, deswegen warn ma froh wo ma wieder im Hotel warn.

9. Tag: Death Valley – Abenteuertrip

The show must go on… 🙂 Der Abenteuertrip Nr.2 geht loooooss…
First of all wissen wir jetz, wieso in DEATH Valley das Wort DEATH steht. That’s the story…
Es waren einmal Joe und Vroni, die nichts ahnend ins heißeste Gebiet Amerikas fuhren, wo es anscheinend immer zwischen
40-50°C hat, es fast nie regnet und der Ort mit dem heißesten gemessenen Wert der Welt liegt. (56°C). Aber es kam alles anders…
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Am Anfang war das Wetter noch schön sonnig und unglaublich heiß, so wie wir uns das vorstellten…:)
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Vroni war nun am Steuer und nach ca. einer Stunde fahrt und ca. einem Liter Wasser später zogen langsam Gewitterwolken auf.
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Die erste Action war, als Joe die Abdeckung von da Cam fis Objektiv nicht mehr fand, wir legten einen Stopp ein und durchsuchten wirklich das ganze Auto, nichts zu finden.
Er flippte leicht aus….Deshalb drehten wir noch mal um, fuhren wieder a halbe Stunde zurück, suchten bei der Tankstelle wo ma davor warn noch mal alles ab. Auch keine kleine schwarze runde Abdeckung zu finden. Ich suchte dann nochmal in der Cam-Tasche und wo wars? JAAA….Beim großen Objektiv waren zwei Abdeckungen drauf….echt a kloas Schwammal my Joe.(Die Vroni schreib scho langsam so wia i… 🙂 Hihi… [Joe] aber etz warn ma wieder happy, dass ma des Teil gfunden haben…und die Fahrt ging mit 140km/h durchs Valley.
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So nun musste ich wieder Zeit aufholen …. 🙂
Man muss nebenbei erwähnen, dass die Landschaft unglaublich war, so viele unterschiedliche Gesteinsarten, unglaublich schöne Gebiergszüge und endlose Weiten.
 
Aber es begann langsam zu regnen … I glab es regnet echt lei oamoi im Jahr in dem komischen Valley und genau wenn mia zwoa Bimbos durchfahren fangs natürlich u….
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….und irgendwann sahen die ersten Straßen so aus….Es hatte Steine, Erde & Co auf die Straßen geschwemmt….
  P9012394 Anfangs war es ja noch ganz spaßig… Hier checkte Vroni die Rally-Eigenschaften unseres Corollas! 😉
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Bis sich dann die Straßen in Flüße verwandelten und die tollen Gesteinsarten dann direkt auf der Straße zu bewundern waren… 😉
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Es war auch gar nicht mehr heiß, sondern nur mehr 71° F. (21.6°C)
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Diese Hürde meisterten wir noch leicht und lachten im Auto…. 🙂
Mia is aber scho langsam a bissl mulmig wuan, weil i ja gwusst hab, dass unser Corolla nid unbedingt viel Bodenfreiheit hat und die Steinchen scho zu kloane Felsen wuan senn.
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Mittlerweile wurden die Straßen fast unpassierbar, irgendwann sahen die Straßen wie Flüße aus…die Steine wurden größer… mehr Erde und das Wasser wurde höher und höher….
Es bildeten sich richtige Stein-Insel mitten auf der Straße und dazwischen war Wasser ohne Ende…
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Es war a Wahn gä, weil ca. 30 Leute (Deitsche, Franzosen, Inder, Amis und Co) warn eingschlossen, weils vor und hinten dann gleich ausgschaut hat und neamb mehr gwusst hat was ma tun kann. Handyempfang hat ma ja koan kab, dass ma de Ranger oder sowas wie an Räumungsdienst kontaktieren kann.
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Es war dann so, mia woitn nit da drin übernachten und ham gsagt da miass ma was tun, es weat lei wilder und umasteh nutz nix!!!….ja de oan 25 Leit san echt bled umagstanden und ham lei gschaut….
Mia ham uns de Flip Flops anzogen, san eine ins Wasser und haben de großen Steine ausm Weg gräumt, Steinhaufen flach baggert und ham uns an Weg zu bauen probiert. De oanzigen was geholfen haben, war ein französiches lesbisches Pärchen, die 2 Mädls ham voi gas gebn mit uns, und de oan Bimbos san echt da gstanden und habn bled gschaut und sich wahrscheinlich dacht, was mia Köffer da tun und dass des sowieso nix bringt….
A Wahn, weil nachdem ma dann gsagt habm…ja probieren mas hoit…hoffentlich sitz ma nit auf und reißen uns was vom Unterboden ocha….ham mas echt gschafft…da Joe is umegfetzt, bissl kracht hats schon, aber es war möglich. (da Joe da Held) 🙂 Obwohl er lei den kloan Rally Toyota ghabt hat und die oan mit waxen Ami SUVs am Weg waren.
Da Wahn aufeinmal san de oan a alle gfahrn, aber mit geholfen hat keiner, weils hoit echt dreckig war und ma was tun hat miassn, aber dann bequem umefahrn, da war ma boid oane gstiegen.
Aber da mia happy warn, dass mas erste Hinderniss überwunden haben, hab i ma dann denkt…Zach, 3 Mädls und da Joe miassn an Weg fi 30 Leite allein machen… (Und vorfahren a nu, de Amiwürstel…) und da warn starke Manda a dabei gwen…aber lass ma de Mädls arbeiten….da sag i gar nix mehr dazu.
Dann is schon durch de Reihn gangen, weiter unten is nu a Hinderniss, wo ma auf koan Fall mehr drüber kommt….de Action geht weiter….dreckig warn ma e scho voi gas…und gespannt, was da nu kommen soid….
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An halben Kilometer weiter unten, sah das ganze so aus! 🙂
Alle Autos blieben stehen und keiner (auch nicht die Einheimischen) wagten sich drüber.
Puh schaute dann doch wax aus und wir sahen uns schon im Auto übernachten, bei gefüllten 100° Grad….ein Plan musste her.
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Hier war schon ein Ranger eingetroffen und hatte die Straße abgesperrt, Joe probierte mit dem Ranger zu verhandeln…
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Hier schaute die ganze Sache schon etwas wilder aus, die Straße war schon unterspült und die Fluten haben schon heftig daran genagt….und der Ranger meinte, er kann nicht sagen, fahrts etz nu, aber es weat nit besser und es weat wahrscheinlich ois gesperrt.
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Wir zögerten kurz und besprachen die Situation, was wir sonst tun konnten, aber umdrehen wäre auch nicht gegangen und im Tal des Todes übernachten, war uns auch zu wax. :/
Deshalb riskierten wir wieder und hofften, dass der Toyota nicht auseinander fällt und diese Ralley-Fahrt auch noch übersteht.
Gott sei Dank hatten wir wirklich Glück und kamen unverletzt am anderen Ende an und hofften nun auf eine weniger Action-reiche Weiterfahrt.
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Eine halbe Stunde danach, sperrten die Ranger das ganze Tal und wir wissen nicht, ob es alle über die Hindernisse geschafft haben, aber wir waren sooooo froh, dass wir nun endlich freie Fahrt hatten und aus dem Tal unversehrt raus können.
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Am nächsten Parkplatz checkten wir das Autom weil etwas auslief, aber es war nur das Wasser der Klimaanlage, Glück gehabt.
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Wir waren ja noch mitten im Tal, hatten wegen dem Unwetter ca. 3 Stunden verloren….. Aber TOYOTA hoit… I kauf lei mehr Japana, echt he…(Joe) Die oan Dosen senn alle eingangen un habn gracht wia die Achenseebahn wos durchs Wasser gfahrn senn… Da Corolla war a wahn…P9012443 ….aber schauten uns doch noch einen sehr schönen Platz an und atmeten mal durch…..
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Der Sand war voi fein und warm….hier wurden wir wieder sauber und hüften über die Sanddünen, das war dann doch noch ein schöner Ausklang nach dem ganzen Abenteuern….
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Um 21 Uhr verließen wir dann das Tal des Todes und fuhren noch nach Pahrump, wo wir eine Übernachtung gebucht hatten.
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Tal des Todes überlebt….und wirklich viel erlebt!! 🙂